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Genese und Ansätze zur Lösung des Induktionsproblems

Titel: Genese und Ansätze zur Lösung des Induktionsproblems

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2009 , 24 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Bachelor of Arts (B.A.) Inga Bones (Autor:in)

Philosophie - Praktische (Ethik, Ästhetik, Kultur, Natur, Recht, ...)
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Einleitung [Auszug]: David Hume, ein Vertreter des Empirismus, lenkte mit seiner 1758 erschienenen Untersuchung über den menschlichen Verstand die Aufmerksamkeit auf das Induktions–problem und weckte, so formulierte es Kant in den Prolegomena, die akademische Philosophie aus ihrem „dogmatischen Schlummer.“ Während das erste Kapitel dieser Arbeit die Hume’sche Analyse des Problems skizziert, sollen im zweiten Kapitel verschiedene Lösungsansätze vorgestellt werden – die Suche nach einer obersten Prämisse, wahrscheinlichkeitstheoretische Überlegungen und – ausführlicher – Poppers Falsifikationismus.
Im dritten Kapitel sollen die Positionen zweier Philosophen des 20. Jahrhunderts, Peter F. Strawson und Nelson Goodman, dargestellt und miteinander verglichen werden: Wie charakterisieren Strawson und Goodman das Induktionsproblem? Halten sie es für lösbar und, wenn ja, welchen Lösungsansatz verfolgen beide? Unterscheiden sich die Positionen bereits im Ansatz oder lassen sie sich problemlos miteinander vereinbaren; ergänzen sich möglicherweise sogar? Und schließlich: Können die Antworten der beiden Philosophen auf Humes Problem überzeugen?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

  • Einleitung
  • 1. Genese des Induktionsproblems
  • 2. Antworten auf Humes Problem
    • 2.1. Die Suche nach einer obersten Prämisse
    • 2.2. Probabilistische Ansätze
    • 2.3. Karl Poppers deduktive Methode der Theorienüberprüfung
      • 2.3.1. Die (deduktive) Methode der kritischen Nachprüfung
      • 2.3.2. Das Abgrenzungsproblem
      • 2.3.3. Hilfshypothesen, Basissätze und intersubjektive Nachprüfbarkeit
  • 3. Eine Neudefinition des Induktionsproblems
    • 3.1. Die Auflösung des alten Induktionsproblems
    • 3.2. Das „neue Rätsel“ der Induktion
    • 3.3. Eine Evaluation der Positionen Strawsons und Goodmans
  • Schluss

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Diese Arbeit untersucht die Genese und verschiedene Lösungsansätze des Induktionsproblems. Sie analysiert Humes Kritik an induktiven Schlussfolgerungen und beleuchtet verschiedene philosophische Positionen, die versuchen, dieses Problem zu lösen oder neu zu definieren.

  • Die historische Entwicklung des Induktionsproblems
  • Analyse der Hume'schen Kritik an der Induktion
  • Bewertung verschiedener Lösungsansätze (probabilistische Ansätze, Poppers Falsifikationismus)
  • Vergleich der Positionen von Strawson und Goodman
  • Die Frage nach der Rechtfertigung synthetischer Sätze in der Wissenschaft

Zusammenfassung der Kapitel

Die Einleitung beschreibt das Induktionsproblem im Kontext wissenschaftlicher Erkenntnisgewinnung und stellt die zentralen Fragestellungen der Arbeit vor. Kapitel 1 skizziert Humes Analyse des Induktionsproblems, indem es seine Kritik an Kausalitätsbeziehungen und induktiven Schlüssen darstellt. Kapitel 2 präsentiert verschiedene Lösungsansätze, darunter die Suche nach obersten Prämissen, probabilistische Ansätze und detailliert Poppers Falsifikationismus. Es wird nicht auf das Schluss-Kapitel eingegangen.

Schlüsselwörter

Induktionsproblem, Hume, Falsifikationismus, Popper, Strawson, Goodman, Kausalität, wissenschaftliche Methode, Erkenntnistheorie, synthetische Sätze, Rechtfertigung.

Häufig gestellte Fragen

Wer hat das Induktionsproblem in der Philosophie bekannt gemacht?

David Hume lenkte 1758 mit seiner Untersuchung über den menschlichen Verstand die Aufmerksamkeit auf dieses Problem und weckte die Philosophie aus ihrem "dogmatischen Schlummer".

Was ist Karl Poppers Lösung für das Induktionsproblem?

Popper schlug den Falsifikationismus vor, eine deduktive Methode der Theorienüberprüfung, bei der Theorien kritisch nachgeprüft werden, anstatt sie induktiv zu beweisen.

Was unterscheidet Strawson und Goodman in ihrer Sicht auf die Induktion?

Die Arbeit vergleicht, wie beide das Problem charakterisieren, ob sie es für lösbar halten und wie sie Humes klassisches Rätsel neu definieren oder auflösen.

Was wird unter dem "neuen Rätsel der Induktion" verstanden?

Dies bezieht sich auf Nelson Goodmans Neudefinition des Problems, die über Humes psychologische Skepsis hinausgeht und die logische Rechtfertigung induktiver Schlüsse hinterfragt.

Welche Rolle spielen probabilistische Ansätze?

Die Arbeit untersucht wahrscheinlichkeitstheoretische Überlegungen als einen der Versuche, induktive Schlüsse auf eine rationale Basis zu stellen.

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Details

Titel
Genese und Ansätze zur Lösung des Induktionsproblems
Hochschule
Universität Stuttgart  (Insititut für Philosophie, Wissenschaftstheorie und Technikphilosophie)
Veranstaltung
Wissenschaftstheorie
Note
1,0
Autor
Bachelor of Arts (B.A.) Inga Bones (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
24
Katalognummer
V122742
ISBN (eBook)
9783640279296
ISBN (Buch)
9783640283125
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Induktionsproblem Hume Strawson Goodman Popper Falsifikationismus Induktivismus Verifikationismus David Hume Nelson Goodman Karl Popper Deduktivismus
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Bachelor of Arts (B.A.) Inga Bones (Autor:in), 2009, Genese und Ansätze zur Lösung des Induktionsproblems, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/122742
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Leseprobe aus  24  Seiten
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