Der gesamte Prozess der Gründung bis zum Börsengang umfasst eine Vielzahl an verschiedenen Phasen und Schritten, die alle gleichermaßen wichtig sind und deren Nichtbeachtung fatale Konsequenzen nach sich ziehen kann.
Zunächst einmal gilt es aber die Gründe für den Weg in die Selbständigkeit und die Inkaufnahme solcher individuellen und unterschiedlichen Risiken zu erforschen. Es gibt mehrere Motivationen, die bei Gründern immer wieder auftreten. Als die wichtigsten Argumente stellten sich der Wille zur Erreichung von Entscheidungs- und Handlungsfreiheit, das Durchsetzen eigener Ideen und das Streben nach wirtschaftlicher Unabhängigkeit heraus. Erst dann folgen einkommensorientierte Motive, wie das Streben nach höherem Einkommen, das Erreichen leistungsgerechten Einkommens und Vermögensbildung.
Inhaltsverzeichnis
- 1 IDEENGENERIERUNG
- 2 IDEENTRANSFER UND VORBEREITUNGEN ZUR UMSETZUNG
- 3 BUSINESS PLAN
- 4 MANAGEMENT BOARD AUFSTELLEN
- 5 KAPITALBESCHAFFUNG - VENTURE CAPITAL
- 6 FIRMIERUNG UND STANDORTWAHL
- 7 START DES OPERATIVEN GESCHÄFTS
- 8 FRÜHE UNTERNEHMENSENTWICKLUNG
- 9 BÖRSENGANG
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Zielsetzung dieser Arbeit ist es, den Prozess der Unternehmensgründung bis zum Börsengang anhand eines theoretischen Phasenmodells zu beschreiben. Es werden die verschiedenen Phasen und Schritte beleuchtet, wobei besonders auf deren Wichtigkeit und die potenziellen Konsequenzen bei Nichtbeachtung eingegangen wird. Die Motivationen von Gründern werden ebenfalls untersucht.
- Motivationen von Gründern (Handlungsfreiheit, eigene Ideen, wirtschaftliche Unabhängigkeit)
- Ideengenerierungsprozess: kreative vs. systematische Methoden
- Ideentransfer und Prüfung der Durchführbarkeit
- Zusammenarbeit im Gründungsteam und Timing des Arbeitgeberwechsels
- Wichtigkeit einer klaren Vision und der Realitätsprüfung
Zusammenfassung der Kapitel
Kapitel 1: Ideengenerierung: Dieses Kapitel beschreibt den Prozess der Ideenfindung für eine Unternehmensgründung. Es werden verschiedene Methoden der Ideengenerierung, sowohl kreative als auch systematische, vorgestellt und deren Vor- und Nachteile diskutiert. Die Bedeutung einer innovativen und marktfähigen Idee für den langfristigen Erfolg wird hervorgehoben. Die Gefahr, den Blick für die Realität zu verlieren, wird ebenfalls angesprochen.
Kapitel 2: Ideentransfer und Vorbereitungen zur Umsetzung: Nach der Ideenfindung wird die Durchführbarkeit der Idee in einem vertraulichen Kreis geprüft. Die Wichtigkeit fester Zusagen potentieller Gründer und das Timing des Arbeitgeberwechsels werden diskutiert. Unterschiedliche Meinungen in der Literatur und unter Gründern bezüglich des optimalen Zeitpunkts für die Kündigung werden dargestellt.
Schlüsselwörter
Unternehmensgründung, Phasenmodell, Ideengenerierung, Kreativitätstechniken, Durchführbarkeitsprüfung, Gründungsteam, Venture Capital, Börsengang, wirtschaftliche Unabhängigkeit, Vision.
Häufig gestellte Fragen
Was sind die Hauptmotive für eine Unternehmensgründung?
Zentrale Motive sind Entscheidungsfreiheit, die Umsetzung eigener Ideen und das Streben nach wirtschaftlicher Unabhängigkeit.
Welche Phasen umfasst der Gründungsprozess?
Der Prozess reicht von der Ideengenerierung über den Businessplan und die Kapitalbeschaffung bis hin zum operativen Start und dem Börsengang.
Wer ist John L. Nesheim?
Ein Experte für Startups, auf dessen Ansätzen das in der Arbeit vorgestellte Phasenmodell zur Unternehmensentwicklung basiert.
Warum ist die Durchführbarkeitsprüfung so wichtig?
Sie dient der Realitätsprüfung der Geschäftsidee, um fatale Konsequenzen und finanzielle Verluste vor der eigentlichen Umsetzung zu vermeiden.
Was ist die Rolle von Venture Capital?
Venture Capital (Wagniskapital) ist entscheidend für die Finanzierung von Startups in der Wachstumsphase, wenn herkömmliche Kredite schwer zugänglich sind.
- Arbeit zitieren
- Marcus Wittner (Autor:in), 2009, Theoretisches Phasenmodell zum Prozess von Unternehmensgründungen in Anlehnung an John L. Nesheim , München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/121747