Die Soziale Arbeit als eigenes Berufsfeld ist heutzutage nicht mehr wegzudenken. Sie steht vielen Menschen in schwierigen Lebenssituationen bei und übernimmt wichtige Rollen in der Hilfeleistung. Sämtliche Geschehnisse in der Vergangenheit, die einen historischen Hintergrund haben, sind am Entstehungsprozess der Sozialen Arbeit, als eigenständige Professur, beteiligt. Die Arbeit thematisiert verschiedene Aspekte und geht näher auf sie ein.
Zu Beginn konkretisiert sie die Gemeinsamkeiten der Sozialen Arbeit und von sozialen Bewegungen. Denn zusammenfassend ist durch verschiedene Soziale Bewegungen die Soziale Arbeit als eigenständiges Berufsfeld entstanden und daran gewachsen. Das folgende Kapitel handelt von dem Beginn der ArbeiterInnenbewegung, die durch die Unzufriedenheit der eigenen Lebensqualität der Menschen gegründet wurde und ihnen durch die Gründung ein besseres Leben ermöglichen sollte.
Zusätzlich befasst sich diese Arbeit mit der Frauenbewegung, in der emanzipierte Frauen agierten und für ihre Rechte einstanden und gekämpft haben. Die Frauenbewegung brachte die neue Rolle der Frau mit sich. Im Anschluss geht sie näher auf die Sozialreform ein, aus dieser ist die Soziale Frage entstanden. Durch sie haben sich differenzierte soziale Ungleichheiten gebildet und zusätzlich einzelne Gruppierungen und Gesetzgebungen, die für die heutige Zeit ausschlaggebend sind.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Die Gemeinsamkeiten der Sozialer Arbeit und Soziale Bewegung
- Der Beginn der ArbeiterInnenbewegung
- Die Frauenbewegung
- Forderungen und Ansprüche der Frauen
- Die Entwicklung der Sozialen Arbeit im Kontext der Frauenbewegung
- Die bürgerliche Sozialreform
- Fazit
- Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit befasst sich mit der Entstehung der Sozialen Arbeit und beleuchtet die historischen Wurzeln dieses Berufsfelds. Sie untersucht die Gemeinsamkeiten zwischen der Sozialen Arbeit und sozialen Bewegungen sowie die Rolle, die diese für die Entwicklung der Sozialen Arbeit spielten. Die Arbeit beleuchtet insbesondere die ArbeiterInnenbewegung und die Frauenbewegung, die maßgeblich zur Entstehung und Weiterentwicklung der Sozialen Arbeit beitrugen.
- Die Entstehung der Sozialen Arbeit im Kontext sozialer Bewegungen
- Die Rolle der ArbeiterInnenbewegung und die Forderung nach sozialer Gerechtigkeit
- Die Frauenbewegung und ihre Bedeutung für die Entwicklung der Sozialen Arbeit
- Die bürgerliche Sozialreform und die Entstehung der Sozialen Frage
- Die Auswirkungen der historischen Entwicklungen auf die heutige Soziale Arbeit
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt die Relevanz der Sozialen Arbeit als Berufsfeld dar und zeigt auf, wie historische Ereignisse zur Entstehung der Sozialen Arbeit als eigenständige Professur beitrugen. Das zweite Kapitel untersucht die Gemeinsamkeiten der Sozialen Arbeit und sozialer Bewegungen, wobei die Rolle der Frauenbewegung, der Jugendbewegung und der ArbeiterInnenbewegung für die Professionalisierung der Sozialen Arbeit hervorgehoben wird. Das dritte Kapitel behandelt den Beginn der ArbeiterInnenbewegung, die durch die Unzufriedenheit der Menschen mit ihrer Lebensqualität entstand und die Gründung von Arbeitervereinen und die Forderung nach sozialpolitischen Veränderungen hervorrief. Im vierten Kapitel wird die Frauenbewegung beleuchtet, die für die Gleichstellung von Frauen und die Verbesserung ihrer Rechte kämpfte und die Rolle der Frau in der Gesellschaft veränderte.
Schlüsselwörter
ArbeiterInnenbewegung, Soziale Arbeit, Soziale Bewegungen, Frauenbewegung, Sozialreform, Soziale Frage, Professionalisierung, Emanzipation, soziale Gerechtigkeit, gesellschaftliche Veränderung, historische Entwicklungen.
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- Nele Sorian (Autor), 2020, ArbeiterInnenbewegung im 19. Jahrhundert. Sozialreform und Soziale Arbeit, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1215823