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Persuasive Aspekte der Kommunikationsmedien

Text und Bild in der Anzeigenwerbung

Title: Persuasive Aspekte der Kommunikationsmedien

Term Paper (Advanced seminar) , 2008 , 25 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Ekaterina Avalon (Author)

German Studies - Linguistics
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Summary Excerpt Details

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit den persuasiven Aspekten der semiotischen Kommunikationsmedien Text und Bild in der Anzeigenwerbung.
Zu Beginn der Arbeit möchte ich die Relevanz und Aktualität meiner linguistischen Untersuchung erörtern. Das Thema ist insofern von großer linguistischer Bedeutung, weil Werbung als überall in unserer modernen Welt anzutreffendes Phänomen erscheint. Die Tatsache, dass Werbung als persuasive Kommunikation unterschiedliche Formen annimmt und unterschiedlich gestaltet wird, bringt ein großes Potential mit sich, dieses Phänomen von allen Seiten zu untersuchen.
Als nächstes werde ich meine These anbringen. Sie lautet: In der Anzeigenwerbung wird die persuasive Handlung in der Regel durch die semiotischen Systeme Text und Bild getragen. Im Laufe der Arbeit werde ich die wichtigsten theoretischen Punkte zum Thema beleuchten und meine These einer Überprüfung unterziehen.
In der Einführung zur Arbeit werde ich den Begriff der Persuasion sowie eine kurze theoretische Entwicklung und die aktuelle wissenschaftliche Lage im Bereich der persuasiven Kommunikation erläutern. Im Folgenden werden die wichtigsten theoretischen Aspekte der persuasiven Potenzen von Texten, Bildern und Text-Bild-Zusammenhängen im Bereich der Anzeigenwerbung dargestellt. Als ein kleiner Beitrag zu diesem Forschungsfeld kommt anschließend eine linguistische Untersuchung anhand einzelner Beispiele aus den Werbeanzeigen. Zum Schluss werde ich die Ergebnisse meiner Arbeit zusammenfassend darstellen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1 Zum Begriff der Persuasion

2 Persuasive Potenzen von Texten

3 Persuasive Potenzen von Bildern

4 Persuasive Potenzen von Text-Bild-Zusammenhängen

5 Praktische Analyse anhand einzelner Beispiele

6 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die persuasiven (überzeugenden) Aspekte der semiotischen Kommunikationsmedien Text und Bild in der Anzeigenwerbung. Das primäre Ziel ist es, die theoretischen Grundlagen der Werbekommunikation darzulegen und anhand konkreter Werbeanzeigen eine linguistische Analyse durchzuführen, um die Zusammenwirkung von Text und Bild bei der Beeinflussung von Rezipienten zu verdeutlichen.

  • Grundlagen der Persuasion in der Werbung
  • Persuasive Funktionen und Strategien von Werbetexten
  • Semiotische Bedeutung und Wirkung von Werbebildern
  • Interaktion und Relation zwischen Text und Bild in Werbeanzeigen
  • Praktische Fallanalyse aktueller Werbekampagnen

Auszug aus dem Buch

4 Persuasive Potenzen von Text-Bild-Zusammenhängen

Text und Bild stehen nicht in einem Konkurrenzverhältnis zueinander, denn Sprache und Bild ergänzen sich in der Werbung gegenseitig und sind aufeinander abgestimmt. Ob Bild oder Text die wichtigere Funktion übernehmen, hängt von der Werbeanzeige im Einzelnen ab. Es gibt sowohl textzentrierte als auch bildzentrierte Werbung, die Sprache ist längst kein Hauptmedium der Werbebotschaft (vgl. Janich 2001, S. 184).

Nina Janich schlägt in ihrem Buch zur Werbesprache folgende mögliche Relationen zwischen verbaler Aussage und visueller Umsetzung vor (Janich 2001, S. 186-189).

a) ÄHNLICHKEIT (visuelle Analogie): Die verbale Aussage wird durch ein visuelles Zeichen umgesetzt, das dieser ähnlich ist, und zwar entweder 1) auf Grund eines gemeinsamen inhaltlichen oder 2) eines gemeinsamen gestaltlichen (figurativen oder strukturellen) Merkmals. Ein Beispiel für eine visuelle Analogie liegt in einer Anzeige für die Renaissance-Hotelkette vor: Neben der Schlagzeile Ein Renaissance Gast bevorzugt Hotels, in denen er König ist. ist das Porträt Heinrichs VIII. abgebildet, der bekanntlich zur Zeit der Renaissance König war.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Erläutert die Relevanz der Untersuchung und stellt die These auf, dass persuasive Handlungen in der Werbung primär durch das Zusammenspiel von Text und Bild getragen werden.

1 Zum Begriff der Persuasion: Definiert den Begriff der Persuasion im Kontext der Kommunikationswissenschaften und beleuchtet die Rolle von Attitüden und psychologischen Dispositionen.

2 Persuasive Potenzen von Texten: Analysiert die sprachlichen Merkmale von Werbetexten, wie Kreativität, den Einsatz von Phraseologismen und die verschiedenen Funktionen von Textelementen wie Schlagzeilen und Slogans.

3 Persuasive Potenzen von Bildern: Beschreibt die Funktion von Bildern als Blickfang und emotionale Träger sowie deren Klassifikation als Symptom, Ikon oder Symbol.

4 Persuasive Potenzen von Text-Bild-Zusammenhängen: Untersucht verschiedene Relationen zwischen Text und Bild, darunter visuelle Analogie, Beweisführung und assoziative Verknüpfungen.

5 Praktische Analyse anhand einzelner Beispiele: Wendet die erarbeiteten theoretischen Kriterien auf konkrete Werbeanzeigen aus der Zeitschrift "Der Spiegel" an.

6 Zusammenfassung: Fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und bestätigt die These der komplexen, wechselseitigen Beeinflussung durch Text und Bild in modernen Werbekonzepten.

Schlüsselwörter

Persuasion, Werbung, Werbesprache, Semiotik, Text-Bild-Zusammenhang, Kommunikation, Werbetexte, Bildkommunikation, Ikon, Symbol, Werbestrategie, Konsumentenaktivierung, Metapher, Werbeanalyse, Persuasionsforschung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Werbeanzeigen durch das gezielte Zusammenspiel von Text und Bild potenzielle Kunden beeinflussen und überzeugen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themenfelder sind die linguistische Analyse von Werbesprache, die semiotische Klassifikation von Bildern und die Untersuchung der interaktiven Relation zwischen Bild- und Textbotschaften.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die persuasiven Potenzen von Text und Bild zu identifizieren und zu zeigen, dass die überzeugende Wirkung einer Anzeige durch die Kombination dieser semiotischen Systeme maßgeblich gesteigert wird.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Auseinandersetzung mit kommunikationswissenschaftlichen Ansätzen (z. B. nach Janich und Stöckl) und kombiniert diese mit einer praktischen, qualitativ orientierten Fallanalyse von Werbeanzeigen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt theoretische Konzepte zur Persuasion, die Rolle spezifischer Textelemente, die semiotische Einordnung von Bildtypen sowie die verschiedenen Arten der text-visuellen Verknüpfung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Persuasion, semiotische Codes (Ikon, Symbol, Symptom), Werbestrategien, Bildkommunikation und linguistische Textanalyse.

Wie werden die Beispiele von Jack Wolfskin und HDI-Gerling analysiert?

Diese Beispiele werden hinsichtlich ihrer Bildperspektive, ihrer textlichen Versprechungen und der Einbettung des Produkts in idealisierte Lebenssituationen untersucht, um ihre überzeugende Wirkung zu demonstrieren.

Welche Rolle spielt die "Bild-Perspektive" bei der Werbeanalyse?

Die Bild-Perspektive dient der funktionalen Steuerung des Betrachterblicks, um Emotionen wie Zuversicht oder Vertrauen zu erzeugen und die Argumentationskraft der Anzeige zu unterstützen.

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Details

Title
Persuasive Aspekte der Kommunikationsmedien
Subtitle
Text und Bild in der Anzeigenwerbung
College
University of Potsdam  (Philosophische Fakultät)
Course
Medienkommunikation: Medien und Persuasion
Grade
1,7
Author
Ekaterina Avalon (Author)
Publication Year
2008
Pages
25
Catalog Number
V120072
ISBN (eBook)
9783640240524
ISBN (Book)
9783640244638
Language
German
Tags
Kommunikationsmedien Text Bild Anzeigenwerbung Medienkommunikation Medien Persuasion Persuasive Strategien in den Medien Persuasive Kommunikation
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Ekaterina Avalon (Author), 2008, Persuasive Aspekte der Kommunikationsmedien, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/120072
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