Ziel dieser Hausarbeit ist es, die Folgen von Heteronormativität auf die Identitätsentwicklung von nicht-heterosexuellen Jugendlichen zu erforschen. Im Theorieteil dieser Arbeit werden zuerst die wichtigsten Aspekte der Identitätsentwicklung im Jugendalter beleuchtet und dann die Grundlagen der nicht-heterosexuellen Entwicklung. Aus der Verknüpfung der beiden Themen ergibt sich das zentrale Thema der Hausarbeit, die Relevanz der sexuellen Orientierung im jugendlichen Entwicklungsprozess. Im Methodik Teil wird ein mögliches qualitatives Forschungsdesign sowie eine mögliche Datenerhebung vorgestellt
Inhaltsverzeichnis
- 1. Einleitung
- 2. Identitätsentwicklung im Jugendalter
- 2.1 Jugendalter
- 2.2 Identität
- 2.3 Entwicklungsaufgaben
- 2.3.1 Unterschiedliche Bewältigung
- 2.4 Theorie zur Identitätsentwicklung
- 2.4.1 Psychodynamische Theorie nach Erikson
- 2.5 Risikofaktoren und Risikoverhalten
- 3. Grundlagen nicht- heterosexueller Entwicklung
- 3.1 Begriffe
- 3.1.1 Homosexualität und nicht- Heterosexualität
- 3.1.2 Heteronormativität
- 3.1.3 Homosexuellenfeindlichkeit
- 3.2 Sexuelle Orientierung und Identität
- 3.3 Entwicklung nicht- heterosexueller Identität
- 3.3.1 Internalisierte Homonegativität
- 3.3.2 Phasenmodell nicht- heterosexueller Entwicklung nach Cass
- 3.3.3 Coming- out
- 3.4 Minderheitenstressmodell
- 4. Relevanz der sexuellen Orientierung im Entwicklungsprozess
- 4.1 Nicht-heterosexuelle Jugendliche als vulnerable Gruppe
- 4.2 Bewältigung von Entwicklungsaufgaben
- 5. Fazit
- 6. Forschungsfrage und Hypothesen
- 7. Methodik
- 7.1 Forschungsdesign
- 7.2 Datenerhebung
- 8. Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit widmet sich der Erforschung der Auswirkungen von Heteronormativität auf die Identitätsentwicklung nicht-heterosexueller Jugendlicher. Der Fokus liegt auf der Beleuchtung der wichtigsten Aspekte der Identitätsentwicklung im Jugendalter und den Grundlagen nicht-heterosexueller Entwicklung. Die Hausarbeit untersucht die Relevanz der sexuellen Orientierung im jugendlichen Entwicklungsprozess. Im Methodik-Teil wird ein mögliches qualitatives Forschungsdesign und eine mögliche Datenerhebung vorgestellt.
- Identitätsentwicklung im Jugendalter
- Grundlagen der nicht-heterosexuellen Entwicklung
- Relevanz der sexuellen Orientierung im Entwicklungsprozess
- Heteronormativität und ihre Auswirkungen auf die Identitätsentwicklung
- Entwicklungsaufgaben und Bewältigungsstrategien
Zusammenfassung der Kapitel
Kapitel 2 beleuchtet die Identitätsentwicklung im Jugendalter, die sich von der Kindheit und dem Erwachsenenalter unterscheidet. Es werden Merkmale des Jugendalters, die Bedeutung der Identität, die Entwicklungsaufgaben und eine Theorie zur Identitätsentwicklung vorgestellt. Kapitel 3 befasst sich mit den Grundlagen der nicht-heterosexuellen Entwicklung. Es definiert zentrale Begriffe wie Homosexualität, nicht-Heterosexualität, Heteronormativität und Homosexuellenfeindlichkeit und analysiert die Entwicklung nicht-heterosexueller Identität. Kapitel 4 untersucht die Relevanz der sexuellen Orientierung im Entwicklungsprozess und beleuchtet die Herausforderungen, denen sich nicht-heterosexuelle Jugendliche als vulnerable Gruppe gegenübersehen.
Schlüsselwörter
Identitätsentwicklung, Jugendalter, nicht-heterosexuelle Jugendliche, Heteronormativität, Homosexualität, sexuelle Orientierung, Entwicklungsaufgaben, Risikofaktoren, Coming-out, Minderheitenstress, qualitative Forschung, Forschungsdesign, Datenerhebung.
Häufig gestellte Fragen
Wie beeinflusst Heteronormativität die Identitätsentwicklung?
Heteronormativität setzt Heterosexualität als gesellschaftlichen Standard voraus. Dies kann bei nicht-heterosexuellen Jugendlichen zu Gefühlen der Ausgrenzung, verinnerlichter Homonegativität und erhöhtem Entwicklungsdruck führen.
Was ist das Phasenmodell nach Cass?
Das Modell beschreibt die Entwicklung einer nicht-heterosexuellen Identität in mehreren Stufen, von der ersten Verwirrung über den Vergleich und die Toleranz bis hin zur vollständigen Identitätsintegration.
Was versteht man unter dem Minderheitenstressmodell?
Es erklärt, dass Angehörige stigmatisierter Gruppen (wie LGBTQ+) zusätzlichem Stress durch Diskriminierung, Erwartung von Ablehnung und Verheimlichung ausgesetzt sind, was die psychische Gesundheit beeinflussen kann.
Warum gelten nicht-heterosexuelle Jugendliche als vulnerable Gruppe?
Sie müssen neben den allgemeinen Entwicklungsaufgaben des Jugendalters zusätzlich die Herausforderungen des Coming-outs und den Umgang mit gesellschaftlichen Vorurteilen bewältigen.
Welche Rolle spielt das Coming-out für die Identität?
Das Coming-out ist ein zentraler Prozess der Selbstannahme und der sozialen Positionierung, der maßgeblich zur Festigung der eigenen Identität und zum psychischen Wohlbefinden beiträgt.
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- Anonym (Author), 2022, Identitätsentwicklung nicht-heterosexueller Jugendlicher in einer heteronormativen Gesellschaft, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1194492