Die Arbeit beschäftigt sich in vergleichender und gegenüberstellender Weise mit dem Automatenmotiv, welches in Hoffmanns „Sandmann“ und auch in Asimovs „I, Robot“ zu finden ist. Dabei sollen zunächst die beiden unterschiedlichen Darstellungen der Automaten bzw. des Roboters betrachtet und analysiert werden. Um eine möglichst nachvollziehbare Argumentationsstrategie verfolgen zu können, werden auch die persönlichen Dispositionen zu den Automaten thematisiert. Um aber auch einen Gegenwartsbezug zu dem behandelten Themenkomplex herstellen zu können, werden Begriffe wie Maschinenethik und aktuelle KIs ebenfalls kurz diskursiv angeschnitten.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung und Überblick
- Asimov und ,,Runaround"
- Der Sandmann
- Charakterisierung der Automaten
- Maschinenethik
- Ausblick
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Automatenmotiv in Hoffmanns „Sandmann“ und Asimovs „I, Robot“ und untersucht die unterschiedlichen Darstellungen von Automaten bzw. Robotern in beiden Werken. Dabei werden auch die persönlichen Dispositionen der Figuren zu Automaten analysiert, um die Argumentation zu vertiefen. Die Arbeit beleuchtet außerdem die Bedeutung von Begriffen wie Maschinenethik und künstliche Intelligenz im Kontext der behandelten Thematik.
- Vergleichende Analyse des Automatenmotivs in Hoffmanns „Sandmann“ und Asimovs „I, Robot“
- Untersuchung der unterschiedlichen Darstellungen von Automaten/Robotern in beiden Werken
- Analyse der persönlichen Dispositionen zu Automaten und deren Einfluss auf die Figuren
- Diskussion von Begriffen wie Maschinenethik und künstliche Intelligenz
- Herstellung eines Gegenwartsbezugs zu den behandelten Themen
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung und Überblick: Die Einleitung stellt die Thematik der Arbeit vor und beschreibt den Fokus auf den Vergleich der Automatendarstellungen in „Der Sandmann“ und „I, Robot“.
- Asimov und ,,Runaround": Dieses Kapitel beschäftigt sich mit den Robotergesetzen von Asimov und dem Fall des Roboters Speedy in der Kurzgeschichte „Runaround“, die die Grundlage für „I, Robot“ bildet.
- Der Sandmann: Dieses Kapitel analysiert den Brief von Clara an Nathanael, der Einblicke in seine psychische Verfassung und sein Interesse am Übernatürlichen bietet. Es beschreibt zudem die Begegnung von Nathanael mit Olimpia und die Enthüllung, dass sie ein Automat ist.
- Charakterisierung der Automaten: Dieses Kapitel vergleicht die beiden Automaten Olimpia und Speedy und untersucht ihre jeweiligen Eigenschaften, Funktionen und Bedeutung im Kontext der Werke.
Schlüsselwörter
Automatenmotiv, „Der Sandmann“, „I, Robot“, Asimov, Hoffmann, Robotergesetze, Maschinenethik, künstliche Intelligenz, Olimpia, Speedy, Android, Perspektiv, Wahrnehmung, Manipulation, Übernatürliches, Jenseits, Diesseits, Vernunft, Emotion, Liebe, Göttin, Perfektion.
Häufig gestellte Fragen
Wie wird das Automatenmotiv bei E.T.A. Hoffmann dargestellt?
In Hoffmanns „Der Sandmann“ ist Olimpia eine leblose Puppe, die den Protagonisten Nathanael durch ihre vermeintliche Perfektion in den Wahnsinn treibt.
Was unterscheidet Asimovs Roboter von Hoffmanns Automaten?
Asimovs Roboter sind logische Wesen, die durch die drei Robotergesetze ethisch gebunden sind, während Hoffmanns Automaten eher das Unheimliche verkörpern.
Was sind die drei Robotergesetze von Isaac Asimov?
Es sind programmierte Regeln, die sicherstellen sollen, dass Roboter Menschen keinen Schaden zufügen und deren Befehlen gehorchen.
Was versteht man unter Maschinenethik?
Ein Teilbereich der Ethik, der sich mit der moralischen Programmierung und dem Verhalten von künstlicher Intelligenz befasst.
Welchen Gegenwartsbezug hat das Automatenmotiv heute?
Die Arbeit zieht Parallelen zu aktuellen Entwicklungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) und humanoiden Robotik.
- Citation du texte
- Daniel Forster (Auteur), 2021, Das Automatenmotiv bei E. T. A. Hoffman und Isaac Asimov, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1194167