In dieser Arbeit werden der Zürcher Lesetest und der Salzburger Lese- und Rechtschreibtest miteinander verglichen. Dafür werden sie zunächst einzeln vorgestellt und im Anschluss bezüglich des Testaufbaus, der Testdurchführung, der Testauswertung sowie ihrer Objektivität, Reliabilität und Validität miteinander verglichen und in Beziehung gesetzt.
Aufgrund der heute vorherrschenden Heterogenität, werden in den meisten Schulklassen Kinder mit Problemen beim Lesen und Schreiben vorzufinden sein. Um diese identifizieren und in den jeweiligen Bereichen fördern zu können, ist es mit Hilfe von Lese- und Rechtschreibtests möglich deren Fähigkeiten zu beurteilen. Die hier vorliegende Arbeit vergleicht zwei ebendieser Diagnoseverfahren miteinander: den Zürcher Lesetest und den Salzburger Lese- und Rechtschreibtest. Dabei wurde sich auf die Frage konzentriert, welches der beiden Diagnoseverfahren eine bessere Grundlage bietet, um darauf aufbauend differenzierte, auf die individuellen Defizite des Kindes abgestimmte Förderungsmaßnahmen der Lesefähigkeit auszuwählen. Zu Beginn der Arbeit wird jedoch zunächst auf Diagnoseverfahren im Allgemeinen eingegangen.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Diagnoseverfahren
- Diagnose des Lesens
- Diagnose des Schreibens
- Zürcher Lesetest
- Salzburger Lese- und Rechtschreibtest
- Vergleich
- Testaufbau
- Zürcher Lesetest
- Salzburger Lese- und Rechtschreibtest
- Vergleich Testaufbau
- Testdurchführung
- Zürcher Lesetest
- Salzburger Lese- und Rechtschreibtest
- Vergleich Testdurchführung
- Testauswertung
- Zürcher Lesetest
- Salzburger Lese- und Rechtschreibtest
- Vergleich Testauswertung
- Objektivität, Reliabilität, Validität
- Zürcher Lesetest
- Salzburger Lese- und Rechtschreibtest
- Konkrete Testdurchführung
- Unterschiede
- SLRT: Erstellung eines Förderprogramms
- ZL: psycholinguistische Verlesungsanalyse im Textlesen
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit untersucht und vergleicht zwei Diagnoseverfahren für Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten: den Zürcher Lesetest (ZL) und den Salzburger Lese- und Rechtschreibtest (SLRT). Das Ziel ist es, zu ermitteln, welches Diagnoseverfahren eine bessere Grundlage für die Auswahl individueller Fördermaßnahmen der Lesefähigkeit bietet.
- Diagnose von Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten
- Vergleich von Zürcher Lesetest und Salzburger Lese- und Rechtschreibtest
- Bewertung der Diagnoseverfahren hinsichtlich ihrer Eignung für die Auswahl individueller Fördermaßnahmen
- Analyse der Stärken und Schwächen beider Tests
- Beurteilung der Objektivität, Reliabilität und Validität der Diagnoseverfahren
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung beleuchtet die Bedeutung von Diagnoseverfahren im Kontext der Heterogenität in Schulklassen, um Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten bei Kindern frühzeitig zu identifizieren und zu fördern. Das zweite Kapitel behandelt Diagnoseverfahren im Allgemeinen, indem es zwischen Status- und Verlaufsdiagnostik, interindividuellen und intraindividuellen Vergleichen sowie der kriterialen Norm unterscheidet. Im Anschluss werden die Diagnose des Lesens und die Diagnose des Schreibens als zwei Bereiche der Diagnostik von Lese- und Rechtschreibfähigkeiten vorgestellt.
Das dritte Kapitel befasst sich mit dem Zürcher Lesetest, der als Einstiegsdiagnose für die Erfassung des Leistungsstands von Kindern in Bezug auf ihre Leseflüssigkeit dient, um Hinweise auf eine mögliche Förderbedürftigkeit zu liefern. Kapitel 4 widmet sich dem Salzburger Lese- und Rechtschreibtest, der eine differenzierte Diagnostik von Schwächen im Lesen und Schreiben bei auffälligen Schülern ermöglicht und sich auf die Erfassung verschiedener Teilfertigkeiten des Lesens und Schreibens konzentriert.
Kapitel 5, das sich mit dem Vergleich der beiden Diagnoseverfahren beschäftigt, beleuchtet zunächst den Testaufbau und die Testdurchführung beider Tests. Im weiteren Verlauf werden die Testauswertung und die Objektivität, Reliabilität und Validität der Diagnoseverfahren verglichen. Kapitel 6 beschreibt die konkrete Testdurchführung, während Kapitel 7 auf die Unterschiede zwischen den beiden Tests eingeht, insbesondere in Bezug auf die Erstellung von Förderprogrammen und die psycholinguistische Verlesungsanalyse im Textlesen.
Schlüsselwörter
Zürcher Lesetest, Salzburger Lese- und Rechtschreibtest, Diagnoseverfahren, Leseflüssigkeit, Leseverständnis, Rechtschreibfähigkeiten, Fördermaßnahmen, Förderdiagnostik, Objektivität, Reliabilität, Validität
- Arbeit zitieren
- Marleen Hinderer (Autor:in), 2017, Zürcher Lesetests und Salzburger Lese- und Rechtschreibtest. Ein Vergleich, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1190848