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Wie viel Ungleichheit kann Freundschaft vertragen? Gleichheit in Freundschaftskonzeptionen anhand von Aristoteles und Svenja Wiertz

Title: Wie viel Ungleichheit kann Freundschaft vertragen? Gleichheit in Freundschaftskonzeptionen anhand von Aristoteles und Svenja Wiertz

Term Paper , 2021 , 19 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Kim Henn (Author)

Philosophy - Miscellaneous
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Die Freundschaft ist, aufgrund ihrer gesellschaftlichen Relevanz, nicht nur Thema der Philosophie, sondern auch der Kulturwissenschaften, Sozio-, Anthropo-, und Ethnologie. Besonders prägend ist die Freundschaftskonzeption des Aristoteles aus den Büchern acht und neun der Nikomachischen Ethik. In dieser Arbeit soll allerdings neben der antiken Freundschaftskonzeption auch eine gegenwärtige behandelt werden. Svenja Wiertz veröffentlichte 2020 ein Buch unter dem Titel "Freundschaft" und entwirft darin einen eigenen Vorschlag einer Konzeption, die der aktuellen Zeit und deren Beschaffenheit angepasst sein soll. Beides sind normative Ansätze, die jedoch unterschiedliche Umsetzungen beinhalten (Ideal- und Standard(-Norm)).
Freundschaft soll hier besonders auf den Aspekt der Gleichheit betrachtet werden, da dieser bei Aristoteles einen wesentlichen Aspekt dieser darstellt. Bei Wiertz ist dieser ebenfalls von Relevanz und wird einzeln in einer Streitfrage betrachtet.

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Inhaltsverzeichnis

  • Einleitung
  • Gleichheit und Freundschaft bei Aristoteles
    • Freundschaft aufgrund von Gleichheit
    • Ungleichheit in Freundschaftsverhältnissen – Bsp. Eltern-Kind-Beziehung
  • Gleichheit und Freundschaft bei Svenja Wiertz
    • Kritik am aristotelischen Ansatz
    • Freundschaftskonzeption von Wiertz
  • Veränderung zur Ungleichheit als Ende der Freundschaft?
  • Fazit

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Bedeutung von Gleichheit in Freundschaftsbeziehungen. Sie untersucht, wie Aristoteles in seiner Nikomachischen Ethik die Gleichheit in die Konzeption von Freundschaft einbezieht und wie sich diese Aspekte in der gegenwärtigen Diskussion mit Svenja Wiertz darstellen.

  • Der Stellenwert von Gleichheit in der aristotelischen Freundschaftskonzeption
  • Kritik an Aristoteles' Ansatz und die Bedeutung der Gleichheit in der modernen Welt
  • Die Freundschaftskonzeption von Svenja Wiertz und ihre Auseinandersetzung mit dem Aspekt der Gleichheit
  • Die Rolle von Ähnlichkeit und Übereinstimmung in der Freundschaft
  • Die Frage, ob Ungleichheit das Ende von Freundschaft bedeuten kann

Zusammenfassung der Kapitel

Die Einleitung stellt das Thema der Arbeit vor und erläutert die Relevanz von Freundschaft für verschiedene Wissenschaftsdisziplinen. Sie führt in die Konzeptionen von Aristoteles und Svenja Wiertz ein, die im Zentrum der Arbeit stehen. Die folgenden Kapitel untersuchen die Rolle von Gleichheit in der Freundschaftskonzeption von Aristoteles. Dabei wird zunächst die Bedeutung von Gleichheit für verschiedene Arten von Freundschaft erläutert.

In Kapitel 2.1 wird der Schwerpunkt auf die Tugendfreundschaft gelegt und die verschiedenen Aspekte der Gleichheit in diesem Kontext beleuchtet. Hier wird insbesondere auf die Übereinstimmung im Charakter und in der Tugendhaftigkeit von Freund:innen eingegangen.

Kapitel 2.2 befasst sich mit der Frage, wie Ungleichheit in Freundschaftsbeziehungen, insbesondere in der Eltern-Kind-Beziehung, zu betrachten ist.

Kapitel 3 widmet sich der Freundschaftskonzeption von Svenja Wiertz und ihrer Kritik am aristotelischen Ansatz.

Schlüsselwörter

Freundschaft, Gleichheit, Aristoteles, Nikomachische Ethik, Tugendfreundschaft, Svenja Wiertz, Übereinstimmung, Ähnlichkeit, Ungleichheit, Eltern-Kind-Beziehung, moderne Gesellschaft.

Häufig gestellte Fragen

Wie wichtig ist Gleichheit für Aristoteles in einer Freundschaft?

Für Aristoteles ist Gleichheit, insbesondere in der Tugend und im Charakter, ein wesentlicher Bestandteil einer vollkommenen Freundschaft.

Kann Freundschaft bei Ungleichheit (z.B. Eltern-Kind) funktionieren?

Aristoteles analysiert auch Freundschaften zwischen Ungleichen, wobei hier ein proportionaler Ausgleich der Leistungen oder der Zuneigung stattfinden muss.

Welche Kritik äußert Svenja Wiertz an Aristoteles?

Svenja Wiertz entwirft eine modernere Konzeption, die die antiken Ideale kritisch hinterfragt und an die Beschaffenheit der heutigen Zeit anpasst.

Bedeutet eine Veränderung zur Ungleichheit das Ende einer Freundschaft?

Die Arbeit untersucht die Streitfrage, ob Freunde sich trennen müssen, wenn ihre Lebenswege oder Charaktere sich zu stark auseinanderentwickeln.

Was ist eine Tugendfreundschaft?

Die Tugendfreundschaft ist bei Aristoteles die höchste Form der Freundschaft, die auf der gegenseitigen Wertschätzung des guten Charakters basiert.

Welche Rolle spielt Ähnlichkeit in der modernen Freundschaft?

Ähnlichkeit und Übereinstimmung in Werten bleiben auch in modernen Konzeptionen wie der von Wiertz relevante Faktoren für die Stabilität von Beziehungen.

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Details

Title
Wie viel Ungleichheit kann Freundschaft vertragen? Gleichheit in Freundschaftskonzeptionen anhand von Aristoteles und Svenja Wiertz
College
University of Trier
Grade
1,0
Author
Kim Henn (Author)
Publication Year
2021
Pages
19
Catalog Number
V1190338
ISBN (PDF)
9783346626158
ISBN (Book)
9783346626165
Language
German
Tags
wieviel ungleichheit freundschaft gleichheit freundschaftskonzeptionen aristoteles svenja wiertz
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Kim Henn (Author), 2021, Wie viel Ungleichheit kann Freundschaft vertragen? Gleichheit in Freundschaftskonzeptionen anhand von Aristoteles und Svenja Wiertz, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1190338
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