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Was ist Interkulturelle Kommunikation? Eine Annäherung an den Begriff, und Ausdrucksformen interkultureller Kommunikation

Titel: Was ist Interkulturelle Kommunikation?  Eine Annäherung an den Begriff, und Ausdrucksformen interkultureller Kommunikation

Seminararbeit , 2006 , 16 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Sven Weidner (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Interkulturelle Kommunikation
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Arbeit soll aufgezeigt werden wie interkulturelle Kommunikation heutzutage
auch unter den multimedialen Einflussnahmen funktioniert. Darüber hinaus sollen die
Soll- und Bruchstellen ausgeleuchtet werden. Am Beispiel des Fernsehfilms „Wut“
(2006) wird das partielle Scheitern von interkultureller Kommunikation beschrieben
werden. Ob und wie interkulturelle Kommunikation funktioniert wird Gegenstand des
nächsten Kapitels sein. Im Abschluss wird ein kurzes Fazit gezogen, warum
interkulturelle Kommunikation und dessen Funktionieren von großer Bedeutung ist.
Vorausgeschickt wird diesen Überlegungen, eine definitorische Annäherung an der
Begriff „Kultur“.
Es ist auch wichtig herauszuarbeiten, wie dieser Begriff in einer globalisierten Welt
neu besetzt werden muss, um nicht zu einer wertlosen, im Grunde unbrauchbaren,
ausrangierten Worthülse zu verblassen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Begriff „Kultur“. Eine definitorische Annäherung

3. „Interkulturelle Kommunikation“ in der heutigen Zeit

3. 1 Die filmische Auseinandersetzung mit dem Thema „Interkulturelle Kommunikation“ am Beispiel des Fernsehfilms „Wut“ (2006)

3. 2 Formen interkultureller Kommunikation

4. Fazit: Weshalb „interkulturelle Kommunikation“ von wesentlicher Bedeutung ist

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Relevanz und Funktionsweise interkultureller Kommunikation in einer globalisierten Welt. Dabei wird analysiert, wie kulturelle Identitäten und Missverständnisse zur Bildung von Parallelgesellschaften und Gewalt führen können, wobei der Fernsehfilm „Wut“ als zentrale Fallstudie für das Scheitern dieses Dialogs dient.

  • Theoretische Grundlagen und definitorische Annäherung an den Kulturbegriff
  • Analyse des Scheiterns interkultureller Kommunikation am Beispiel des Films „Wut“
  • Untersuchung von Integrationspolitik und deren gesellschaftlichen Konsequenzen
  • Rolle der Medien und moderne Formen des interkulturellen Austauschs

Auszug aus dem Buch

3. 1 Die filmische Auseinandersetzung mit dem Thema „Interkulturelle Kommunikation“ am Beispiel des Fernsehfilms „Wut“ (2006)

Am Fernsehfilm „Wut“, der im September diesen Jahres wegen seiner inhaltlichen Brisanz in den Feuilletons Furore machte, und auch medienpolitisch kontrovers diskutiert wurde, soll dargelegt werden, welche Konsequenzen aus einer verfehlten Integrationspolitik erwachsen können. Schon im Vorfeld entbrannte eine vielstimmige Diskussion über die Sendezeit, zu welcher der Film ausgestrahlt werden sollte. Innerhalb der ARD ist man zu dem Schluss gekommen, dass aufgrund diverser Gewaltdarstellungen die Sendezeit um 20.15 Uhr, also zur Prime Time, nicht angemessen erscheint. Als Konsequenz verlegte man die Ausstrahlung des Films auf 22.00 Uhr, der anschließend eine Diskussion zum Thema folgen sollte.

Vornehmlich wurde der Jugendschutz ins Feld geführt, da man die gezeigten Gewaltdarstellungen als spekulativ markiert hat. Kritiker, aber auch der Chefintendant des WDR Fritz Pleitgen, warfen der ARD vor, den Jugendschutz lediglich als Vorwand zu nehmen, um möglichen Auseinandersetzungen mit politisch oder fundamentalistisch orientierten Gruppierungen aus dem Weg zu gehen. Manche ziehen auch eine direkte Parallele zu dem Vorgang, dass wegen offener Drohungen die Oper „Idomeneo“ kurzerhand abgesetzt wurde, weil man auch hier den direkten Konflikt mit der muslimischen Welt gescheut hat.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmenden gesellschaftlichen Spannungen und Konflikte zwischen verschiedenen Kulturen in Deutschland und skizziert die Fragestellung der Arbeit.

2. Der Begriff „Kultur“. Eine definitorische Annäherung: Dieses Kapitel setzt sich kritisch mit verschiedenen kulturwissenschaftlichen Definitionen auseinander, um den Begriff für den Kontext der Arbeit zu schärfen.

3. „Interkulturelle Kommunikation“ in der heutigen Zeit: Hier wird die praktische Umsetzung und das Scheitern interkultureller Kommunikation im Alltag und in den Medien analysiert.

3. 1 Die filmische Auseinandersetzung mit dem Thema „Interkulturelle Kommunikation“ am Beispiel des Fernsehfilms „Wut“ (2006): Dieses Unterkapitel untersucht die filmische Darstellung verfehlter Integration und die Gewaltspirale zwischen Migranten und der einheimischen Bevölkerung.

3. 2 Formen interkultureller Kommunikation: Das Kapitel behandelt die Rolle von Medien und Forschungsprojekten als Foren für interkulturellen Austausch und Identitätsbildung.

4. Fazit: Weshalb „interkulturelle Kommunikation“ von wesentlicher Bedeutung ist: Die Arbeit schließt mit einem Plädoyer für den Übergang vom Ethnozentrismus zum Kulturrelativismus als Voraussetzung für ein friedliches Miteinander.

Schlüsselwörter

Interkulturelle Kommunikation, Kultur, Integration, Multikulturelle Gesellschaft, Identität, Werte, Gewalt, Medien, Film, Ethnozentrismus, Kulturrelativismus, Dialog, Sozialisation, Parallelgesellschaft, Wut

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den Grundlagen der interkulturellen Kommunikation und den Ursachen für das Scheitern des interkulturellen Dialogs in der modernen Gesellschaft.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die theoretische Bestimmung des Kulturbegriffs, die Auswirkungen verfehlter Integrationspolitik und die Rolle der Medien bei der Kommunikation zwischen verschiedenen Kulturen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie interkulturelle Kommunikation funktioniert und warum sie als Garant für ein friedliches Miteinander in einer pluralistischen Gesellschaft unabdingbar ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor nutzt eine diskursive und analytische Herangehensweise, indem er medienwissenschaftliche Theorien mit der inhaltlichen Analyse des Fernsehfilms „Wut“ verknüpft.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert erst theoretische Definitionen von Kultur und untersucht anschließend anhand der Filmparabel „Wut“ sowie medienpädagogischer Projekte, warum der Dialog zwischen Kulturen oft scheitert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie interkulturelle Kommunikation, Integration, Kulturrelativismus und die mediale Darstellung kultureller Konflikte geprägt.

Welche Rolle spielt der Film „Wut“ in der Argumentation des Autors?

Der Film dient als Fallbeispiel, um die fatalen Konsequenzen einer verfehlten Integrationspolitik aufzuzeigen, bei der beide Seiten – Migranten wie Einheimische – keine gemeinsame Kommunikationsbasis mehr finden.

Wie bewertet der Autor die Rolle der Medien in der interkulturellen Kommunikation?

Medien werden einerseits als Foren für den Austausch und das Verständnis zwischen Kulturen betrachtet, andererseits wird kritisch hinterfragt, wie sie zur Meinungsbildung und Verstärkung von Stereotypen beitragen können.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Was ist Interkulturelle Kommunikation? Eine Annäherung an den Begriff, und Ausdrucksformen interkultureller Kommunikation
Hochschule
Universität der Künste Berlin
Veranstaltung
Interkulturelle Kommunikation
Note
1,3
Autor
Sven Weidner (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2006
Seiten
16
Katalognummer
V118215
ISBN (eBook)
9783640214242
ISBN (Buch)
9783640214402
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Interkulturelle Kommunikation Eine Annäherung Begriff Ausdrucksformen Kommunikation Interkulturelle Kommunikation
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sven Weidner (Autor:in), 2006, Was ist Interkulturelle Kommunikation? Eine Annäherung an den Begriff, und Ausdrucksformen interkultureller Kommunikation, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/118215
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Leseprobe aus  16  Seiten
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