In der folgenden Arbeit soll beantwortet werden, welcher Erziehungsauftrag an jede einzelne Fachkraft gestellt wird, die nach dem reggiopädagogischen Ansatz arbeitet. Hierfür werden zuerst die zentralen Annahmen der Reggiopädagogik im Blick auf das Beziehungs- und Anerkennungsverhältnis zwischen Fachkraft und Kind dargestellt. Dabei wird auf das Bild des Kindes, sowie dem Verständnis von Partizipation eingegangen. Ausgehend von diesem Punkt werden die vielfältigen und konkreten Aufgaben der pädagogischen Fachkraft herausgearbeitet sowie Schlussfolgerungen für deren Persönlichkeitsentwicklung getroffen. Dabei werden lediglich Aufgaben beschrieben, welche die pädagogische Fachkraft im Blick auf die Beziehungsgestaltung mit den Kindern bewältigen muss. Auf anderweitige Tätigkeiten wird in dieser Arbeit nicht eingegangen. Bei Beschreibungen, in denen auf das Handeln der pädagogischen Fachkräfte eingegangen wird, handelt es sich stets um eine ideale Vorstellung. Ob die einzelnen Fachkräfte tatsächlich so arbeiten, müsste stets individuell geprüft werden.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Beziehungs- und Anerkennungsverhältnis zwischen Fachkraft und Kind
- Zentrale Annahmen der Reggiopädagogik
- Bild vom Kind
- Auftrag der pädagogischen Fachkraft
- Konsequenzen für die Persönlichkeitsentwicklung frühpädagogischer Fachkräfte und ihres professionellen Handelns
- Schluss
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Erziehungsauftrag, der an pädagogische Fachkräfte gestellt wird, die nach dem reggiopädagogischen Ansatz arbeiten. Dabei wird untersucht, wie das Beziehungs- und Anerkennungsverhältnis zwischen Fachkraft und Kind im Kontext der Reggiopädagogik gestaltet wird und welche Konsequenzen sich daraus für die Persönlichkeitsentwicklung und das professionelle Handeln der Fachkräfte ergeben.
- Das Beziehungs- und Anerkennungsverhältnis zwischen Fachkraft und Kind, geprägt von gegenseitiger Wertschätzung und Respekt
- Zentrale Annahmen der Reggiopädagogik, insbesondere das Bild vom Kind als aktivem Gestalter seiner eigenen Welt und die Bedeutung von Partizipation
- Der Auftrag der pädagogischen Fachkraft, die Kinder in ihrer Entwicklung zu unterstützen und ihre individuellen Stärken zu fördern
- Die Bedeutung von „Negoziazione“ im Reggio-Ansatz
- Die Rolle der Raumgestaltung und der Projektarbeit in der Reggiopädagogik
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt den pädagogischen Ansatz der Reggiopädagogik vor und führt in das Thema des Erziehungsauftrags ein. Das zweite Kapitel beleuchtet das Beziehungs- und Anerkennungsverhältnis zwischen Fachkraft und Kind, welches von gegenseitiger Wertschätzung und Respekt geprägt ist. Dabei wird auf die zentrale Annahme der Reggiopädagogik eingegangen, dass Kinder als aktive Gestalter ihrer eigenen Welt betrachtet werden.
Im dritten Kapitel werden zentrale Annahmen der Reggiopädagogik näher betrachtet, insbesondere das Bild vom Kind als Forscher und Gestalter seiner eigenen Welt. Es wird betont, dass Kinder ihre Umwelt mit allen Sinnen wahrnehmen und diese Erfahrungen zu ihrem eigenen Wissen konstruieren.
Schlüsselwörter
Die wichtigsten Schlüsselwörter der vorliegenden Arbeit sind Reggiopädagogik, Beziehungs- und Anerkennungsverhältnis, Bild vom Kind, Partizipation, Negotation, Erziehungsauftrag, Persönlichkeitsentwicklung, professionelles Handeln.
- Quote paper
- Anonym (Author), 2021, Welcher Entwicklungsauftrag an die erziehende Person und ihr Können ist mit den zentralen Annahmen der Reggiopädagogik verbunden?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1181614