Unternehmen stellen sich häufig die Frage, wie sie ihre Wettbewerbsfähigkeit verbessern und den Unternehmenserfolg langfristig sichern können. Deshalb entscheiden sie sich häufig für eine Strategie der Diversifikation, welche ein viel diskutiertes Thema betriebswirtschaftlicher Theorie und Praxis darstellt. Bei diesem Themenkomplex handelt es sich um die Ausweitung des Leistungsprogramms eines Unternehmens über die bisherigen Geschäftsaktivitäten und/ oder die Erschließung neuer Märkte. 1 Doch: Was veranlasst Unternehmen auf neuen Märkten zu agieren oder ihr Produktangebot zu verändern? Welche Ziele werden damit verfolgt? Wie stellt sich der Unternehmenswert am erfolgreichsten ein? Ist es sinnvoll zu diversifizieren oder sollten sich Unternehmen auf ihr Stammgeschäft konzentrieren? Das Ziel dieser Arbeit besteht zunächst darin eine grundsätzliche Begriffseinordnung anhand der Protagonisten, Kenneth R. Andrews, Harry I. Ansoff und Rolf Bühner, sowie die Entwicklungen im Bereich der Diversifikation seit der Zeit nach dem 2. Weltkrieg darzustellen. Es folgen verschiedene Bestimmungsgründe, exogener sowie endogener Art, welche Unternehmen zur Ausweitung ihres Leistungsspektrums veranlassen und welche Ziele diese mit der Diversifikationsstrategie verfolgen, um den gewünschten Erfolg verzeichnen zu können. Zudem werden die drei grundsätzlichen Ausprägungsformen, die horizontale, vertikale und laterale Diversifikation näher beschrieben und hinsichtlich ihrer Vor- und Nachteile untersucht. Die Diversifikationsarten und –stoßrichtungen werden ebenfalls betrachtet, ehe ein abschließendes Fazit die Seminararbeit abrundet.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Grundbegriffe/ Grundlagen
- Begriffliche Einordnung
- Entwicklungsgeschichte
- Bestimmungsgründe
- Exogene Gründe
- Technischer Fortschritt
- Nachfrageschwankungen
- Wettbewerbsintensität
- Endogene Gründe
- Produktions- und Absatzbereich
- Forschungs- und Entwicklungsbereich
- Managementbereich
- Finanzbereich
- Ziele
- Wachstum
- Risikoreduzierung
- Rentabilität
- Wettbewerbsfähigkeit
- Zusammenfassung
- Ausprägungsformen
- Klassifizierung nach den Diversifikationsrichtungen
- Horizontale Diversifikation
- Vertikale Diversifikation
- Laterale Diversifikation
- Konzentrische Diversifikation
- Konglomerate Diversifikation
- Klassifizierung nach den Diversifikationsarten
- Interne Diversifikation
- Externe Diversifikation
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Seminararbeit befasst sich mit dem Phänomen der Diversifikation. Ziel ist es, die Bestimmungsgründe, Ziele und Ausprägungsformen der Diversifikation zu beleuchten. Dabei werden sowohl exogene als auch endogene Einflussfaktoren auf die Diversifikationsentscheidung betrachtet. Darüber hinaus werden die wichtigsten Ziele der Diversifikation, wie Wachstum, Risikoreduzierung und Rentabilitätssteigerung, analysiert.
- Begriffliche Einordnung und Entwicklungsgeschichte der Diversifikation
- Bestimmungsgründe für Diversifikationsentscheidungen
- Ziele der Diversifikation
- Klassifizierung von Diversifikationsformen
- Zusammenfassende Beurteilung der Diversifikation
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt das Thema der Seminararbeit vor und erläutert die Zielsetzung. Kapitel 4 befasst sich mit der begrifflichen Einordnung und der Entwicklungsgeschichte der Diversifikation. In Kapitel 5 werden die Bestimmungsgründe der Diversifikation, sowohl exogene als auch endogene, analysiert. Kapitel 6 beleuchtet die Ziele der Diversifikation, wie Wachstum, Risikoreduzierung und Rentabilitätssteigerung. Kapitel 7 beschäftigt sich mit den verschiedenen Ausprägungsformen der Diversifikation, die nach Diversifikationsrichtungen und -arten klassifiziert werden. Schließlich werden in Kapitel 8 die wichtigsten Erkenntnisse der Arbeit zusammengefasst und ein Fazit gezogen.
Schlüsselwörter
Diversifikation, Bestimmungsgründe, Ziele, Ausprägungsformen, exogene Faktoren, endogene Faktoren, Wachstum, Risikoreduzierung, Rentabilität, Wettbewerbsfähigkeit, horizontale Diversifikation, vertikale Diversifikation, laterale Diversifikation, konzentrische Diversifikation, konglomerate Diversifikation, interne Diversifikation, externe Diversifikation.
Häufig gestellte Fragen
Was versteht man unter Diversifikation?
Die Ausweitung des Leistungsprogramms auf neue Produkte oder die Erschließung neuer Märkte zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit.
Was ist der Unterschied zwischen horizontaler und vertikaler Diversifikation?
Horizontal bedeutet Erweiterung im selben Marktbereich; vertikal bedeutet Aufnahme von Vor- oder Nachstufen der Wertschöpfungskette.
Welche Ziele verfolgen Unternehmen mit Diversifikation?
Hauptziele sind Wachstum, Risikostreuung (Risikoreduzierung) und die Steigerung der Rentabilität.
Was ist laterale Diversifikation?
Der Vorstoß in völlig neue Produkt-Markt-Bereiche, die in keinem sachlichen Zusammenhang zum bisherigen Stammgeschäft stehen.
Was sind exogene Gründe für Diversifikation?
Äußere Faktoren wie technischer Fortschritt, Nachfrageschwankungen oder hohe Wettbewerbsintensität.
- Arbeit zitieren
- Markus Bächer (Autor:in), 2007, Bestimmungsgründe, Ziele und Ausprägungsformen der Diversifikation, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/117513