In meiner hier verfassten Hausarbeit möchte ich die Ergebnisse der Medienwirkungs-forschung und ihre sozialpädagogischen Aspekte näher darstellen.
Da es in der Medienwirkungsforschung noch kein Konzept gibt, dass eine allgemeingültige Antwort auf die Wirkungsfrage gibt (vgl. Michael Schenk 1987 S. 697), und viele Befunde auch widersprüchlich sind, werde ich wie im folgenden kurz erläutert vorgehen.
Als erstes möchte ich kurz auf die Theorien und Konzepte der „älteren“ Medienwirkungsforschung von den Anfängen im 19.Jahrhundert bis hin zur Mitte des 20. Jahrhundert eingehen. Nach diesen folgt dann die ausführliche Darstellung der „neueren“ Medienwirkungsforschung mit ausgewählten Konzepten und Theorien, die mir als die wichtigsten zur Erklärung der Massenmedienwirkung erscheinen. Sowohl sollen hier die Auswirkungen der Massenmedieninhalte auf das Individuum und die Gesellschaft berücksichtigt werden, aber auch die Folgen der heutzutage immer größer werdende Präsens der Medien. Dies alles soll stets vor dem Hintergrund sozialpädagogischer Aspekte beachtet werden.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Ältere Wirkungsmodelle
- S-R Modelle
- S-O-R Modelle
- Lasswell-Formel
- Kampagnenforschung
- Two-step-flow of communication
- ,,neuere\" Medienwirkungsforschung
- Zu den Problemen der empirischen Forschung
- „Uses-and-gratifications approach”
- Die Agenda-setting-Hypothese
- Mediensozialisatorische Ansätze
- Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit befasst sich mit den Ergebnissen der Medienwirkungsforschung und deren sozialpädagogischen Implikationen. Die Arbeit beleuchtet die Entwicklung der Medienwirkungsforschung von den frühen Modellen bis hin zu neueren Ansätzen. Dabei werden sowohl die Auswirkungen von Massenmedieninhalten auf Individuen und Gesellschaft als auch die Folgen der zunehmenden Präsenz von Medien in der heutigen Zeit betrachtet. Der Fokus liegt auf der Analyse der wichtigsten Konzepte und Theorien, die zur Erklärung der Medienwirkung beitragen.
- Entwicklung der Medienwirkungsforschung
- Einfluss von Massenmedieninhalten auf Individuen und Gesellschaft
- Soziokulturelle und pädagogische Aspekte der Medienwirkung
- Die Rolle von Medien in der heutigen Zeit
- Kritik und Weiterentwicklung von Modellen der Medienwirkung
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung der Hausarbeit stellt die Zielsetzung und den Aufbau der Arbeit dar. Sie beleuchtet die Problematik der Medienwirkungsforschung und die Notwendigkeit einer umfassenden Analyse. Anschließend werden im ersten Kapitel verschiedene ältere Wirkungsmodelle, die bis etwa 1960 entstanden sind, kurz erläutert. Diese Modelle basieren oft auf Einzelfallstudien und bieten nur begrenzte empirische Belege. Dennoch sind sie für die Entwicklung der Medienwirkungsforschung von großer Bedeutung. Im zweiten Kapitel wird die „neuere“ Medienwirkungsforschung mit ausgewählten Konzepten und Theorien vorgestellt, die als besonders relevant für die Erklärung der Massenmedienwirkung erachtet werden. Hier werden sowohl die Auswirkungen der Medieninhalte auf das Individuum als auch auf die Gesellschaft betrachtet, wobei die Folgen der zunehmenden Medienpräsenz im Vordergrund stehen.
Schlüsselwörter
Medienwirkungsforschung, Medienwirkung, Sozialpädagogik, Massenmedien, Reiz-Reaktions-Schema, S-R Modelle, S-O-R Modelle, Lasswell-Formel, Kampagnenforschung, Two-step-flow of communication, Uses-and-gratifications approach, Agenda-setting-Hypothese, Mediensozialisation.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Hauptziel dieser Hausarbeit zur Medienwirkungsforschung?
Die Arbeit stellt die Ergebnisse der Medienwirkungsforschung dar und analysiert deren Auswirkungen auf das Individuum und die Gesellschaft unter Berücksichtigung sozialpädagogischer Aspekte.
Welche „älteren“ Wirkungsmodelle werden thematisiert?
Behandelt werden klassische Konzepte wie das S-R Modell (Reiz-Reaktions-Schema), die Lasswell-Formel, die Kampagnenforschung und der „Two-step-flow of communication“.
Was unterscheidet die „neuere“ von der „älteren“ Medienwirkungsforschung?
Die neuere Forschung nutzt komplexere Ansätze wie den „Uses-and-gratifications approach“ und die „Agenda-setting-Hypothese“, um die aktive Rolle des Nutzers und die langfristigen Einflüsse der Medien besser zu erklären.
Was besagt die Agenda-setting-Hypothese?
Diese Hypothese besagt, dass Medien zwar nicht vorschreiben, was Menschen denken sollen, aber sehr wohl bestimmen, über welche Themen sie nachdenken (Themensetzung).
Welche Rolle spielt die Mediensozialisation in der Sozialpädagogik?
Mediensozialisatorische Ansätze untersuchen, wie Medien die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen prägen, was für die pädagogische Arbeit und den Umgang mit Medienpräsenz essenziell ist.
Warum sind die Befunde der Medienwirkungsforschung oft widersprüchlich?
Da es kein allgemeingültiges Konzept gibt und die empirische Forschung vor methodischen Problemen steht, variieren die Ergebnisse je nach theoretischem Modell und untersuchtem Kontext.
- Citation du texte
- Dipl. Soz.Päd. Dipl. Soz. Arbeiter Boris Heinsch (Auteur), 2003, Ergebnisse der Medienwirkungsforschung und ihre sozialpädagogischen Aspekte, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/117425