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Skandinavismus und nordische Zusammenarbeit

Título: Skandinavismus und nordische Zusammenarbeit

Trabajo , 2005 , 17 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Magister Artium Christian Hall (Autor)

Historia de Europa - Historia contemporánea, Unificación europea
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Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der nordischen Unionsbewegung, dem Skandinavismus, ausgehend von seinem Aufschwung und Scheitern in der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zur seiner Renaissance als Neuskandinavismus am Anfang des 20. Jahrhunderts. Neben den Ursachen, Zielen, Erfolgen und Misserfolgen des Skandinavismus werden dabei auch Parallelen zur europäischen Zusammenarbeit aufgezeigt.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Begriff des „Nordens“ als ein Begriff der Zusammenarbeit

3. Das Scheitern der Einigungsidee

4. Die Renaissance des Skandinavismus

4.1. Bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkrieges

4.2. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges

5. Der Neuskandinavismus und der Weg nach Europa

6. Ergebnis und Ausblick

7. Literatur (Auswahlbibliographie)

8. Karte

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die historische Entwicklung der nordischen Einigungsbewegung, den sogenannten Skandinavismus, von seiner Entstehung und dem Scheitern im 19. Jahrhundert bis zur pragmatischen Renaissance als Neuskandinavismus und der schrittweisen Integration der nordischen Länder in den europäischen Prozess.

  • Historische Wurzeln und Definition des Begriffs „Norden“
  • Ursachen für das Scheitern früherer Einigungsversuche
  • Wandel vom romantisch geprägten zum pragmatischen Neuskandinavismus
  • Die Auswirkungen der Weltkriege auf die nordische Zusammenarbeit
  • Integration und sicherheitspolitische Spannungsfelder im europäischen Kontext

Auszug aus dem Buch

4.1. Bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkrieges

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts setzte sich der oben angesprochene „pragmatische Skandinavismus“ fort und erlebte im sogenannten „Neuskandinavismus“ einen erheblichen Aufschwung. Es wurde allerdings verstärkt auf eine desillusionierte, d. h. ohne romantische Vorzeitschwärmereien versehene, realitätsbezogene praktische Zusammenarbeit auf gesellschaftlicher Ebene gesetzt. Der Skandinavismus des 19. Jahrhunderts wurde anfangs von Dichtern und Studenten getragen. Die Vertreter des Neuskandinavismus des 20. Jahrhunderts hingegen waren Wissenschaftler, Politiker und Industrielle. Im Gegensatz zur Vorgängerbewegung handelte es sich nicht mehr um eine europäisch geprägte national-liberale Einigungsbewegung. Vielmehr wurde nach weltwirtschaftlichen Regeln eine gemeinsame Möglichkeit gesucht wettbewerbsfähig zu bleiben. Die Einbeziehung des seit 1905 unabhängigen Norwegens als auch der nach dem Ersten Weltkrieg autonomen Staaten Finnland und Island erweiterte neben dem kulturellen auch den wirtschaftlichen Rahmen der skandinavischen Zusammenarbeit.

Das Hauptanliegen der „Neuskandinavisten“ war die Stärkung der teilnehmenden Länder nach innen und außen. Besonders in außenpolitischer Sicht sollte eine Art „Block“ Nordeuropas geschaffen werden, der bei internationalen Fragen eine größere Beachtung erzielen würde. Im Zuge einer gemeinsamen Neutralitätspolitik gaben Dänemark, Norwegen und Schweden 1914 und 1917 zusammen ihre Neutralitätserklärungen ab. Da die skandinavischen Staaten nur mittelbar von den Kriegsfolgen betroffen waren und große Hoffnungen auf den Völkerbund setzten, rüsteten sie in der Nachkriegszeit stark ab.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einführung erläutert die Fragestellung und den zeitlichen Rahmen der Untersuchung zur nordischen Einigungsbewegung zwischen dem 19. Jahrhundert und der Moderne.

2. Der Begriff des „Nordens“ als ein Begriff der Zusammenarbeit: Das Kapitel analysiert den Bedeutungswandel des Begriffs Nordeuropa von einer rein geographischen Bezeichnung hin zu einem politisch-kulturellen Kooperationsraum.

3. Das Scheitern der Einigungsidee: Hier werden die Gründe für den Misserfolg der politisch idealistischen Einigungsbestrebungen im 19. Jahrhundert dargelegt, insbesondere unter dem Einfluss nationaler Interessenkonflikte.

4. Die Renaissance des Skandinavismus: Dieses Kapitel beschreibt den Übergang zu einer pragmatischen, gesellschaftlich orientierten Zusammenarbeit im 20. Jahrhundert, unterteilt in die Phasen vor und nach dem Zweiten Weltkrieg.

5. Der Neuskandinavismus und der Weg nach Europa: Das Kapitel untersucht das Verhältnis zwischen der nordischen Integration (z.B. durch den Nordischen Rat) und dem Prozess der gesamteuropäischen Einigung.

6. Ergebnis und Ausblick: Eine abschließende Synthese reflektiert, wie nationale Interessen und externe Einflüsse die nordische Identität prägten und warum Skandinavien ein loses, aber stabiles Gefüge blieb.

7. Literatur (Auswahlbibliographie): Eine Zusammenstellung der für die Arbeit herangezogenen wissenschaftlichen Quellen und Werke.

8. Karte: Eine visuelle Darstellung der Einbindung der skandinavischen Staaten in verschiedene europäische Blöcke nach 1945.

Schlüsselwörter

Skandinavismus, Neuskandinavismus, Nordische Zusammenarbeit, Nordischer Rat, Nordeuropa, Neutralitätspolitik, Integrationsprozess, Politische Geschichte, Internationale Beziehungen, Wohlfahrtsstaat, Europäische Integration, Nordische Identität, 20. Jahrhundert.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die historische Evolution und die politischen Rahmenbedingungen der nordischen Zusammenarbeit vom 19. Jahrhundert bis zur europäischen Integration im 20. Jahrhundert.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen umfassen die Geschichte des Skandinavismus, die sicherheitspolitische Ausrichtung der nordischen Länder, deren Neutralitätsbestrebungen und der Aufbau supranationaler Gremien wie des Nordischen Rates.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie sich das Konzept der nordischen Einheit von einer romantisch geprägten Ideologie zu einer pragmatischen, wirtschaftlich orientierten Kooperation gewandelt hat.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Der Autor führt eine historische Analyse durch, die auf der Auswertung von Fachliteratur und Dokumenten zur nordischen Geschichte basiert, um ein komplexes „Puzzelspiel“ historischer Entwicklungen zusammenzufügen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung des Begriffswandels, das Scheitern der frühen Einigungspläne, den Aufschwung des pragmatischen Neuskandinavismus sowie die Herausforderungen durch den europäischen Integrationsprozess.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Neuskandinavismus, pragmatische Zusammenarbeit, nationale Interessen und die geopolitische Sonderrolle der nordischen Länder im 20. Jahrhundert bestimmt.

Wie unterscheidet sich der Neuskandinavismus von der „alten“ Bewegung?

Während der ursprüngliche Skandinavismus des 19. Jahrhunderts stark von romantischen Idealen und Intellektuellen getragen wurde, fokussierte sich der Neuskandinavismus auf reale politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenarbeit durch Experten und Politiker.

Welchen Einfluss hatte der Zweite Weltkrieg auf die nordische Zusammenarbeit?

Der Krieg unterbrach die direkte Zusammenarbeit, zwang die Länder jedoch aufgrund der unterschiedlichen Betroffenheit (Okkupation versus Neutralität) zu einer differenzierten Neuausrichtung ihrer Sicherheits- und Außenpolitik.

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Detalles

Título
Skandinavismus und nordische Zusammenarbeit
Universidad
University of Rostock  (Historisches Institut)
Curso
Der Norden auf dem Weg nach Europa
Calificación
1,3
Autor
Magister Artium Christian Hall (Autor)
Año de publicación
2005
Páginas
17
No. de catálogo
V116715
ISBN (Ebook)
9783640190072
ISBN (Libro)
9783640190164
Idioma
Alemán
Etiqueta
Skandinavismus Zusammenarbeit Europa Nordeuropa Skandinavien
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Magister Artium Christian Hall (Autor), 2005, Skandinavismus und nordische Zusammenarbeit , Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/116715
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