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Förderung des literarischen Lernens durch das phantastische Bilderbuch "Die Geschichte vom Löwen, der nicht schreiben konnte"

Literaturdidaktik

Titre: Förderung des literarischen Lernens durch das phantastische Bilderbuch "Die Geschichte vom Löwen, der nicht schreiben konnte"

Dossier / Travail , 2021 , 19 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Alina Finkeldey (Auteur)

Didactique de l'Allemand - Littérature, Œuvres
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Inwiefern kann für Schülerinnen und Schüler der Grundschule das literarische Lernen durch phantastische Literatur, speziell des Mediums Bilderbuch, gefördert werden? Zur Beantwortung der Fragestellung wird das Bilderbuch "Die Geschichte vom Löwen, der nicht schreiben konnte" als Beispiel herangezogen und analysiert. Die Arbeit ist in drei Kapitel eingeteilt. Im ersten Kapitel wird sich mit dem literarischen Lernen allgemein beschäftigt. Eine Begriffsbestimmung sowie die Geschichte des literarischen Lernens ermöglicht eine kurze Einleitung in die Thematik.

Des Weiteren sollen Fördermöglichkeiten des literarischen Lernens aufgezeigt werden. Das zweite Kapitel umfasst die phantastische Literatur. Dabei soll erneut eine Begriffsbestimmung die Thematik vorstellen und anschließend die Eignung von phantastischen Bilderbüchern für das literarische Lernen in der Grundschule untersucht werden. Im dritten Kapitel sollen die wissenschaftlichen Erkenntnisse aus den ersten beiden Kapitel auf das Bilderbuch "Die Geschichte vom Löwen, der nicht schreiben konnte" angewendet werden.

Dazu wird zuerst der Inhalt des Bilderbuches wiedergegeben sowie eine Analyse durchgeführt. Im nächsten Abschnitt wird auf Grundlage der vorherigen wissenschaftlichen Erkenntnisse eingeschätzt, ob sich das Buch zur Förderung des literarischen Lernens eignet. Im letzten Abschnitt werden zu dem Bilderbuch didaktische Überlegungen bzw. praktische Umsetzungstipps für den Unterricht in der Grundschule gegeben. Ein Fazit soll diese Arbeit abrunden.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Literarisches Lernen

2.1 Begriffsbestimmung

2.2 Geschichte des literarischen Lernens

2.3. Förderung der literarischen Lernens

3. Phantastisch Literatur

3.1 Begriffsbestimmung

3.2 Phantastische Bilderbücher

3.3 Literarisches Lernen durch phantastische Bilderbücher

4. Das Bilderbuch Die Geschichte vom Löwen, der nicht schreiben konnte

4.1 Inhaltsangabe

4.2 Analyse

4.3 Eignung zur Förderung des literarischen Lernens

4.4 Didaktische Überlegungen

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Potenzial phantastischer Bilderbücher zur Förderung des literarischen Lernens in der Grundschule, wobei das Werk "Die Geschichte vom Löwen, der nicht schreiben konnte" als zentrales Fallbeispiel dient, um konkrete didaktische Einsatzmöglichkeiten aufzuzeigen.

  • Grundlagen des literarischen Lernens nach Spinner
  • Merkmale und Potenziale phantastischer Kinderliteratur
  • Literarische und didaktische Analyse des Bilderbuchs von Martin Baltscheid
  • Förderung von Lesemotivation und Persönlichkeitsentwicklung
  • Methodische Ansätze für den Unterricht in der Schuleingangsphase

Auszug aus dem Buch

4.2 Analyse

Das Bilderbuch beginnt mit einer knappen Einleitung, in der der Löwe vorgestellt wird (vgl. Baltscheid 2008, 1). Dass er Analphabet ist stört den Löwen überhaupt nicht, da er der König der Tiere ist und dies für seinen Alltag nicht braucht. Nach der Einleitung beginnt die eigentliche Geschichte, dass er eine Löwendame trifft und sich in diese verliebt. Die Löwin war gerade dabei ein Buch zu lesen und der Löwe wollte sie küssen“ (ebd., 3). „Eine Löwin die ein Buch liest, ist eine Dame. Und einer Dame schreibt man Briefe“ (ebd., 3). Seine Unfähigkeit wurde nun zum Problem. Ab diesem Zeitpunkt des Buches, wird die Geschichte linear erzählt, nämlich, dass er der Reihe nach verschieden Tiere aufsucht, die ihm beim Verfassen des Briefes helfen sollen.

Zu den anderen Tieren wirkt der Löwe nicht gerade freundlich, im Gegenteil, er empfahl ihnen seinen Brief zu verfassen: „Schreib du mir einen Brief für die Löwin!“ (ebd., 5). Des Weiteren wird der Affe gezwungen, den Brief vorzulesen (vgl. ebd., S. 5). Auch das Nilpferd muss dem Löwen einen Brief schreiben: „Dort musste das Nilpferd einen neuen Brief schreiben“ (ebd., 7). Wütend über jeden verfassten Brief der einzelnen Tiere, zerreißt der Löwe das Geschriebene und fängt an zu brüllen: „Aber neiiiiin! So etwas hätte ich doch nie geschrieben!“ (ebd., 7). Der Verlauf und Inhalt der Briefe ist immer diesselbe: beginnend mit „Liebste Freundin“ und einer anschließenden Einladung zu einer gemeinsamen Aktivität wie z.B. auf Bäume klettern (vgl. ebd., 5), im Fluss schwimmen (vgl. ebd., 7), auf der Erde kriechen (vgl. ebd., S. 13), über den Dschungel fliegen (vgl. ebd., S. 19) . Daraufhin folgt eine Einladung zum gemeinsamen Essen, welche tierspezifisch ist: Bananen (vgl. ebd., 5), Algen (vgl. ebd., 9), Dung (vgl. ebd., 13), Giraffenfleisch (vgl. ebd., 17), Aas (vgl. ebd., S. 19), die jedes Mal durch die Worte „Total lecker!“ betont werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung begründet die Relevanz der Leseförderung in der Grundschule und definiert die Fragestellung nach der Eignung phantastischer Bilderbücher für das literarische Lernen.

2. Literarisches Lernen: Dieses Kapitel erläutert den Fachbegriff des literarischen Lernens, skizziert dessen historische Entwicklung und stellt Spinners elf Aspekte des literarischen Lernens vor.

3. Phantastisch Literatur: Hier werden Definitionen für phantastische Literatur und Bilderbücher dargelegt und deren spezifischer Nutzen für die kindliche Wahrnehmungs- und Persönlichkeitsentwicklung analysiert.

4. Das Bilderbuch Die Geschichte vom Löwen, der nicht schreiben konnte: Das Kapitel bietet eine Inhaltsangabe, eine tiefgehende Analyse von Sprache und Bildgestaltung sowie eine didaktische Einordnung des Werkes für den Grundschulunterricht.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bestätigt die Eignung des untersuchten Bilderbuchs für die gezielte Förderung literarischer Lernprozesse in den Klassen 1 und 2.

Schlüsselwörter

Literarisches Lernen, phantastisches Bilderbuch, Lesemotivation, Grundschule, Kasper H. Spinner, Lesekompetenz, Martin Baltscheid, Sprachförderung, ästhetische Erziehung, Medienkompetenz, Literaturdidaktik, Persönlichkeitsentwicklung, Text-Bild-Korrespondenz, Fiktionalität, Analphabetismus.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der didaktischen Bedeutung und dem Einsatz von phantastischen Bilderbüchern im Grundschulunterricht, um das literarische Lernen der Schülerinnen und Schüler gezielt zu fördern.

Welche zentralen Themenfelder werden in der Untersuchung abgedeckt?

Neben den theoretischen Grundlagen zum literarischen Lernen und der phantastischen Literatur stehen die Motivationsförderung beim Lesen sowie die Analyse spezifischer Kinderbücher im Fokus.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Die Arbeit geht der Frage nach, inwiefern literarisches Lernen in der Grundschule durch den Einsatz phantastischer Literatur, speziell am Beispiel des Mediums Bilderbuch, effektiv gefördert werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Untersuchung verwendet?

Die Autorin nutzt eine literaturdidaktische Analyse, bei der wissenschaftliche Erkenntnisse (insbesondere nach K.H. Spinner) auf ein konkretes Bilderbuchbeispiel angewendet werden.

Was genau wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Rahmung (literarisches Lernen und phantastische Literatur) sowie die praktische Analyse des Bilderbuchs "Die Geschichte vom Löwen, der nicht schreiben konnte" inklusive didaktischer Umsetzungsvorschläge.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die vorliegende Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen zählen literarisches Lernen, Lesemotivation, Grundschule, phantastisches Bilderbuch, Literaturdidaktik und die elf Aspekte des literarischen Lernens nach Spinner.

Warum wurde speziell das Bilderbuch über den Löwen als Beispiel gewählt?

Das Buch eignet sich besonders gut, da es Themen wie Liebe, Angstüberwindung und Freundschaft behandelt und aufgrund seiner Struktur für Erstleser besonders zugänglich ist, um erste Einblicke in fiktionale Texte zu gewinnen.

Welche Rolle spielt die "subjektive Involviertheit" bei der Analyse?

Sie gilt als einer der zentralen Aspekte literarischen Lernens; durch die emotionale Identifikation mit dem Löwen, der nicht schreiben kann, sollen Kinder motiviert werden, eigene Erfahrungen zu reflektieren.

Welche didaktische Empfehlung gibt die Autorin für den Unterricht?

Die Autorin empfiehlt Methoden wie das freie Malen zur Vorstellungsschulung, den gemeinsamen Austausch im Sitzkreis sowie das szenische Spiel, um die Empathie gegenüber den Figuren zu stärken.

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Résumé des informations

Titre
Förderung des literarischen Lernens durch das phantastische Bilderbuch "Die Geschichte vom Löwen, der nicht schreiben konnte"
Sous-titre
Literaturdidaktik
Université
Bielefeld University
Cours
Literaturdidaktik
Note
1,7
Auteur
Alina Finkeldey (Auteur)
Année de publication
2021
Pages
19
N° de catalogue
V1162224
ISBN (PDF)
9783346635853
ISBN (Livre)
9783346635860
Langue
allemand
mots-clé
Bilderbücher Literatur Literaturdidaktik Didaktik Grundschule Phantastik phantastische Literatur Literarisches Lernen
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Alina Finkeldey (Auteur), 2021, Förderung des literarischen Lernens durch das phantastische Bilderbuch "Die Geschichte vom Löwen, der nicht schreiben konnte", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1162224
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Extrait de  19  pages
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