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Der „Global Compact“ der Vereinten Nationen

Ein geeignetes Instrument zur wirtschaftsethischen Steuerung des Globalisierungsprozesses?

Titre: Der „Global Compact“ der Vereinten Nationen

Dossier / Travail , 2008 , 27 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Jonathan Klodt (Auteur)

Gestion d'entreprise - Généralités
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die Thematik der zunehmenden internationalen Verflechtung, der Globalisierung, polarisiert Menschen in zunehmendem Ausmaß. Globalisierung an sich ist dabei zunächst eine faktische Gegebenheit, die nicht nur auf die ökonomische Dimension reduziert werden darf. Die Aktualität der negativen Auswirkungen der Globalisierungen wird jedoch besonders im Zusammenhang mit der Klimadebatte deutlich, bei der es um nicht auf nationale Grenzen reduzierbare Zusammenhänge geht. Diese Arbeit untersucht den Global Compact (GC) der Vereinten Nationen (VN) als mögliches Instrument der wirtschaftsethischen Steuerung globaler Wirkungszusammenhänge, um „Fehlentwicklungen“ zu vermeiden. Ausgangslage soll hierzu die Ausarbeitung von Bernd Adam darstellen, der eine Betrachtung des GC aus diskursethischer Sicht vornimmt. In Kapitel 2.1. erfolgt ein allgemeiner Überblick über wesentliche Aspekte des GC. Besondere Beachtung erhält in Kapitel 2.2. das Konzept der Global Governance (GG) vor dem Hintergrund sich verschiebender Machtverhältnisse internationaler Akteure. Kapitel 3. befasst sich mit der kritischen Würdigung der GC-Initiative und leitet über zu alternativen Ansätzen und möglichen Weiterentwicklungen, die in Abschnitt 4. überblicksartig ohne Anspruch auf Vollständigkeit erwähnt werden. In Kapitel 5. erfolgt schließlich eine Schlussbetrachtung, die die Chancen und Gefahren des GC zusammenfasst.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Die Rahmenbedingungen der Globalisierung

2.1 Der Global Compact der Vereinten Nationen

2.1.1 Hintergründe zur Initiierung des Global Compact

2.1.2 Der Global Compact im Überblick

2.1.3 Anspruch und Selbstverständnis des Global Compact

2.2 Exkurs: Global Governance oder die Gestaltung der Globalisierung

2.2.1 Begriff und Entwicklung

2.2.2 Entscheidungsträger und Akteure

3. Kritik am Global Compact

3.1 Reaktionen auf den Global Compact

3.1.1 Sechs Kritikpunkte nach Schorlemer

3.1.2 Ergänzende Aspekte

3.1.3 Die Gegenbewegung

3.2 Würdigung aus wirtschaftsethischer Perspektive

3.2.1 Diskursethik

3.3.2 Gerechtigkeitsethik

3.3 Zwischenfazit: Der Global Compact als Steuerungsinstrument

4. Alternative Ansätze zur Steuerung der Globalisierung

5. Schlussbetrachtung

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht den „Global Compact“ der Vereinten Nationen als Instrument zur wirtschaftsethischen Steuerung globaler Wirkungszusammenhänge und analysiert, inwieweit er geeignet ist, Fehlentwicklungen im Globalisierungsprozess entgegenzuwirken.

  • Historische Entstehung und Zielsetzung des Global Compact
  • Einordnung in das Konzept der Global Governance
  • Kritische Analyse der Funktionsweise und Implementierung
  • Wirtschaftsethische Begründung und Evaluierung des Steuerungspotenzials
  • Vergleich mit alternativen Ansätzen zur Globalisierungssteuerung

Auszug aus dem Buch

2.1.2 Der Global Compact im Überblick

Nach nunmehr sechsjährigem Bestehen des GC haben sich zahlreiche Veröffentlichungen mit der Initiative auseinandergesetzt. Neben der Zusammenfassung der historischen Entwicklung des Paktes werden im Folgenden wesentlichen Elemente sowie erfolgte Weiterentwicklungen deutlich gemacht.

Nach zahlreichen öffentlichen Reden vor Wirtschaftsvertretern, in denen Kofi Annan bereits für eine engere Zusammenarbeit mit den VN wirbt, gilt der 31. Januar 1999 als „eigentlicher Entstehungszeitpunkt für den Globalen Pakt“, als Annan auf dem Weltwirtschaftsforum das konkrete Bündnis vorschlug. Explizit forderte er zum Beistand der UNO bei ihren Bemühungen um den Schutz der Menschenrechte, der Rechte der Arbeitnehmer und des Umweltschutzes auf.

Der offizielle Beginn der operativen Phase des GC wurde am 26. Juli 2000 in New York verkündet. Kern des GC sind die inzwischen zehn Grundprinzipien aus den Bereichen Menschenrechte, Arbeitsrechte, Umwelt und Korruptionsbekämpfung, zu deren Förderung Manager von Unternehmen aufgefordert werden.

Darüber hinaus verpflichten sich teilnehmende Unternehmen, ihre Befürwortung des GC in Publikationen wie etwa Jahresberichten mitzuteilen sowie zur jährlichen Berichterstattung über konkrete Maßnahmen im Hinblick auf die zehn Prinzipien auf der GC-Webseite unter der Rubrik „Communication on Progress (COP)“. Zudem ist es Teilnehmern am GC optional möglich, sich in Entwicklungskooperationen einzubringen. Es handelt sich bei allen Elementen des GC um Selbstverpflichtungen ohne rechtlich bindenden Charakter. Er wird daher auch als „Selbstregulierungswerk“ bezeichnet.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Die Einleitung skizziert die Problematik der Globalisierung und definiert den Global Compact als Untersuchungsgegenstand der Arbeit.

2. Die Rahmenbedingungen der Globalisierung: Dieses Kapitel erläutert den Global Compact im Kontext der Global Governance und beleuchtet die Rolle privater Akteure.

3. Kritik am Global Compact: Es erfolgt eine detaillierte Auseinandersetzung mit verschiedenen Kritikpunkten und eine wirtschaftsethische Einordnung des Instruments.

4. Alternative Ansätze zur Steuerung der Globalisierung: Der Abschnitt stellt ergänzende Initiativen und Konzepte vor, die zur Kontrolle negativer Globalisierungseffekte beitragen.

5. Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst die Chancen und Gefahren des Global Compact zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Notwendigkeit verbindlicher Rahmenbedingungen.

Schlüsselwörter

Global Compact, Vereinte Nationen, Globalisierung, Wirtschaftsethik, Global Governance, Unternehmensverantwortung, Nachhaltigkeit, CSR, Stakeholder-Ansatz, internationale Beziehungen, Diskurs, Selbstregulierung, Menschenrechte, Arbeitsrechte, Umweltschutz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert den „Global Compact“ der Vereinten Nationen hinsichtlich seiner Funktion und Eignung zur wirtschaftsethischen Steuerung der Globalisierung.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf der Rolle von Akteuren wie transnationalen Unternehmen, der kritischen Auseinandersetzung mit der Wirksamkeit der Initiative sowie der Einordnung in ethische Konzepte.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, ob der Global Compact ein geeignetes Instrument darstellt, um globalen wirtschaftlichen Fehlentwicklungen entgegenzuwirken.

Welche wissenschaftliche Methode wird angewandt?

Die Arbeit nutzt eine diskursethische Analyse sowie die Auswertung von Fachliteratur und offiziellen Berichten zur Funktionsweise und Kritik des Global Compact.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Vorstellung des Global Compact, eine Auseinandersetzung mit dessen Kritikpunkten, eine wirtschaftsethische Würdigung und den Vergleich mit alternativen Ansätzen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Wichtige Schlagworte sind Global Governance, Corporate Responsibility, Unternehmensethik, Selbstregulierung und internationale Normsetzung.

Was bedeutet der Begriff „Bluewashing“ im Kontext der Arbeit?

Der Begriff kritisiert, dass Unternehmen den Global Compact nutzen, um ihr Image aufzupolieren, ohne dabei tatsächlich konkrete oder substanzielle Verbesserungen ihrer CSR-Praxis umzusetzen.

Warum spielt das Konzept der „Global Governance“ eine so wichtige Rolle?

Da Nationalstaaten bei der Steuerung globaler Probleme zunehmend an Einfluss verlieren, bietet Global Governance einen Rahmen für die Kooperation zwischen Staaten, Wirtschaft und Zivilgesellschaft.

Wird der Global Compact als rechtlich bindend eingestuft?

Nein, die Arbeit stellt klar, dass es sich um ein freiwilliges Selbstregulierungswerk handelt, das keine direkten Sanktionsmöglichkeiten bietet.

Wie bewertet die Arbeit die Zukunft des Global Compact?

Der Autor sieht den Global Compact als hilfreiche Experimentierplattform, betont jedoch, dass langfristig eine grundlegende Ordnungsethik und verbindliche Rahmenbedingungen notwendig sein könnten.

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Résumé des informations

Titre
Der „Global Compact“ der Vereinten Nationen
Sous-titre
Ein geeignetes Instrument zur wirtschaftsethischen Steuerung des Globalisierungsprozesses?
Université
University of Göttingen  (Professur Volkswirtschaftstheorie und Entwicklungsökonomik)
Cours
Einführung in die Wirtschafts- und Unternehmensethik
Note
2,0
Auteur
Jonathan Klodt (Auteur)
Année de publication
2008
Pages
27
N° de catalogue
V116020
ISBN (ebook)
9783640175635
ISBN (Livre)
9783640328666
Langue
allemand
mots-clé
Compact“ Vereinten Nationen Einführung Wirtschafts- Unternehmensethik
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Jonathan Klodt (Auteur), 2008, Der „Global Compact“ der Vereinten Nationen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/116020
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