In dieser Praxisarbeit steht die Forschungshypothese "Gemeinsam für die Kinder! Frühpädagogische Bildungs- und Erziehungspartnerschaft mit Eltern" im Fokus. Die Hypothese bezieht sich dabei auf eine Kindertagesstätte in Berlin. Familie und Kindertagesstätte sind zwei soziale Institutionen, die die frühkindliche Entwicklung maßgeblich beeinflussen. Der Begriff der Bildungs- und Erziehungspartnerschaft wird verwendet, um die Zusammenarbeit zwischen Eltern und pädagogischen Fachkräften sowie dem Kind zu beschreiben. In dieser Arbeit werden Zugänge, Möglichkeiten zur Implementierung und Grenzen der Bildungs- und Erziehungspartnerschaft mithilfe von qualitativen schriftlichen Befragungen geklärt.
Inhaltsverzeichnis
- Hinführung
- Theoretische Grundlagen
- Frühpädagogik in der Kindertagesstätte
- Frühpädagogik
- Berliner Bildungsprogramm
- Frühpädagogische Bildungs- und Erziehungspartnerschaft
- Bildungs- und Erziehungspartnerschaft
- Ziel der Bildungs- und Erziehungspartnerschaft
- Rechtliche Grundlagen
- Frühpädagogik in der Kindertagesstätte
- Theorie Praxis - Transfer
- Adressaten*innen der Bildungs- und Erziehungspartnerschaft
- Zugänge der Bildungs- und Erziehungspartnerschaft
- Implementierung der Bildungs- und Erziehungspartnerschaft in der Kindertagesstätte
- Aufnahmegespräch
- Informationsgespräch – Tür-und-Angel-Gespräch
- Entwicklungsgespräch
- Beratungsgespräch
- Grenzen der Bildungs- und Erziehungspartnerschaft
- Resümee
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Praxisarbeit untersucht die adressatenspezifische Ausgestaltung der sozialpädagogischen und sozialarbeiterischen Angebote im Kontext der frühpädagogischen Bildungs- und Erziehungspartnerschaft. Die Arbeit analysiert Zugänge, Möglichkeiten und Grenzen dieser Partnerschaft anhand einer Berliner Kindertagesstätte (Kita XXX). Das Hauptanliegen ist es, die Bedeutung der gemeinsamen Verantwortung von Eltern und pädagogischen Fachkräften für die Entwicklung und das Wohl der Kinder zu beleuchten und zu verstehen, wie diese Partnerschaft in der Praxis umgesetzt werden kann.
- Die Bedeutung der frühpädagogischen Bildungs- und Erziehungspartnerschaft für die Entwicklung des Kindes.
- Die Rolle des Berliner Bildungsprogramms und dessen Einfluss auf die Arbeit in Kindertagesstätten.
- Die verschiedenen Zugänge und Möglichkeiten zur Implementierung der Bildungs- und Erziehungspartnerschaft.
- Grenzen und Herausforderungen bei der Gestaltung der Zusammenarbeit zwischen Eltern und pädagogischen Fachkräften.
- Die Stärkung der Elternkompetenz und die Förderung von gegenseitigem Verständnis und Vertrauen.
Zusammenfassung der Kapitel
- Hinführung: Dieses Kapitel stellt die Forschungsfrage und das Thema der Arbeit vor. Es wird die Bedeutung der frühkindlichen Entwicklung und die Rolle von Familie und Kindertagesstätte in diesem Prozess hervorgehoben. Die Arbeit fokussiert auf die frühpädagogische Bildungs- und Erziehungspartnerschaft und ihre Umsetzung in der Kita XXX.
- Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel liefert einen Überblick über die relevanten theoretischen Konzepte. Es beleuchtet die Frühpädagogik im Kontext der Kindertagesstätte, insbesondere das Berliner Bildungsprogramm. Weiterhin wird das Konzept der Bildungs- und Erziehungspartnerschaft eingeführt, inklusive der Zielsetzung und rechtlichen Grundlagen.
- Theorie Praxis - Transfer: In diesem Kapitel werden die theoretischen Konzepte auf die Praxis angewendet. Es wird untersucht, wie die Bildungs- und Erziehungspartnerschaft in der Kita XXX konkret umgesetzt wird, welche Zugänge und Möglichkeiten es gibt und welche Grenzen es bei der Implementierung gibt.
Schlüsselwörter
Die Arbeit konzentriert sich auf die frühpädagogische Bildungs- und Erziehungspartnerschaft, den Berliner Bildungsprogramm, Kindertagesstätten, Elternkompetenz, Zusammenarbeit, Entwicklung, und die adressatenspezifische Ausgestaltung sozialpädagogischer Angebote.
Häufig gestellte Fragen
Was bedeutet Bildungs- und Erziehungspartnerschaft?
Es beschreibt die Zusammenarbeit zwischen Eltern und pädagogischen Fachkräften zum Wohle der kindlichen Entwicklung.
Welche Rolle spielt das Berliner Bildungsprogramm?
Das Berliner Bildungsprogramm bildet den theoretischen Rahmen für die pädagogische Arbeit und die Einbeziehung der Eltern in Berliner Kitas.
Welche Arten von Elterngesprächen gibt es in der Kita?
Es wird zwischen Aufnahmegesprächen, Tür-und-Angel-Gesprächen (Information), Entwicklungsgesprächen und Beratungsgesprächen unterschieden.
Wo liegen die Grenzen der Zusammenarbeit mit Eltern?
Grenzen können durch unterschiedliche Erziehungsvorstellungen, Zeitmangel oder fehlendes Vertrauen zwischen den Parteien entstehen.
Wie wird die Elternkompetenz gestärkt?
Durch regelmäßigen Austausch, Transparenz der pädagogischen Arbeit und gemeinsame Verantwortung für das Kind wird die Kompetenz der Eltern gefördert.
- Quote paper
- Sarah Sucher (Author), 2021, Frühpädagogische Bildungs- und Erziehungspartnerschaft mit Eltern. Zugänge, Möglichkeiten der Implementierung und Grenzen am Beispiel einer Berliner Kindertagesstätte, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1151334