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Reduktion von Arbeitsstress in Pflegeberufen

Title: Reduktion von Arbeitsstress in Pflegeberufen

Term Paper , 2021 , 20 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Patrick Born (Author)

Social Work
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Diese Arbeit setzt sich mit dem Thema Reduktion von Arbeitsstress in Pflegeberufen auseinander und zeigt Möglichkeiten zur Stressbewältigung auf.

Die Pflege ist seit Jahren ein politisch, wie gesellschaftlich wiederholt, stark diskutierter Bereich. Sie ist systemrelevant, hat aber in Deutschland unter massiven strukturellen Problemen zu leiden. Das Image der Pflegeberufe war noch nie so schlecht wie heute, gesellschaftlich wie in den Pflegeberufen selbst.

Das Pflegepersonal überschreitet regelmäßig eine Schwelle, an der die Arbeit reflektiert und festgestellt wird, dass der negative Stress, für alle Beteiligten Konsequenzen mit sich bringt. Man findet keine Zeit mehr für psychosoziale Bedürfnisse und keine Zeit mehr für Erholung.

Unter welchen Umständen Pflegekräfte in Deutschland arbeiten, geht uns alle etwas an. So wird jeder von uns eines Tages an ein Abhängigkeitsverhältnis mit unserem Gesundheitssystem geraten und auf Pflege angewiesen sein.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffsdefinitionen

2.1. Stress

2.1.1. Allgemeine sowie spezielle Ursachen von Stress in Pflegeberufen

2.1.2. Spezifische Belastungen in Pflegeberufen als Ursache von Stress

2.1.3. Negative Folgen von Stress

2.1.4. Stressbewältigung

2.2. Coping

2.2.1. Arten und Wirkmechanismen von Coping

2.2.2. Zeitmanagement

2.2.2.1. Verhaltens-Dimensionen des Zeitmanagements nach Claessens

3. Ergebnisse

3.1. Gegenüberstellung der Ursachen von Stress in Pflegeberufen und der Stressbewältigungsmöglichkeiten des Zeitmanagements

3.2. Gegenüberstellung der Ursachen von Stress in Pflegeberufen im privaten Kontext und der Stressbewältigungsmöglichkeiten des Zeitmanagements

3.3. Konkrete Umsetzung im Rahmen des „SIT“ nach Meichbaum

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, inwieweit verschiedene Aspekte des Zeitmanagements den negativen Auswirkungen von arbeitsbedingtem Stress in Pflegeberufen entgegenwirken können, um so zur Resilienz und Gesunderhaltung der Fachkräfte beizutragen.

  • Analyse der spezifischen Stressoren im Pflegealltag
  • Definition von Stress, Coping und Zeitmanagement
  • Gegenüberstellung von beruflichen und privaten Stressfaktoren
  • Bewertung von Zeitmanagement als Instrument zur Stressreduktion
  • Vorstellung des „Stress Inoculation Training“ (SIT) als Bewältigungsstrategie

Auszug aus dem Buch

2.1.1. Allgemeine sowie spezielle Ursachen von Stress in Pflegeberufen

Wie schon im vergangenen Punkt erwähnt, sind intensive, unangenehme subjektiv wahrgenommene Spannungszustände als Ursache von Stress auszumachen. Im Kontext der Pflegearbeit sind häufig genannte Stressoren Zeit- und Leistungsdruck, Handlungsunterbrechungen, Multitasking, Umgebungsbelastungen wie etwa Schichtarbeit, Ärger und Konflikte mit Kollegen oder Vorgesetzten aber auch Spannungen und Probleme in der Arbeitsorganisation (vgl. Schmidt, 2021).

(Karagiannidis, et al., 2019) heben alarmierend in ihrem Artikel „Versorgung der Bevölkerung in Gefahr“, hervor, dass ein eklatanter Mangel an Pflegepersonal mittlerweile Ausmaße angenommen hat, dass selbst ein Normalbetrieb von zahlreichen Intensivstationen nicht mehr bewahrt werden kann, was zu Sperrungen von Intensivbetten führt. Auch wird von ihnen betont, dass die vorherrschende Überlastung der Pflegekräfte zu einer zunehmenden Unzufriedenheit im Beruf, ein erhöhtes Risiko an einem Burn-out zu erkranken oder die Bereitschaft erhöht den Beruf zu verlassen.

Darüber hinaus ist im Kontext der Pflegearbeit die Emotionsarbeit ein elementarer Bestandteil. Genauer sind es Anforderungen des Pflegepersonals, trotz des Zeit- und Leistungsdrucks und der Umgebungsbelastungen auf die psychosozialen Anforderungen der Klienten und Patienten einzustellen. Zudem sind die Patienten und Klienten in den verschiedenen Pflegeberufen körperlich oder psychisch beeinträchtigt und sind grundsätzlich individuell zu behandeln. Wodurch die Anforderungen an die Pfleger_Innen, eine gleichbleibend hochwertige Arbeit und Freundlichkeit zu gewährleisten, auch wenn sich die zu pflegenden Personen aggressiv verhalten, unter guten Umständen schon eine große Herausforderung darstellt. Es erfordert ein hohes Maß an Disziplin und ruft große Diskrepanzen auf, ein professionelles Gefühls-Setting aufrechtzuerhalten, was letztlich Stress hervorrufen kann. (vgl. Andrea Lohmann-Haislah, 2012)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik des Arbeitsstresses in der Pflege ein und formuliert die Forschungsfrage zur Rolle des Zeitmanagements.

2. Begriffsdefinitionen: Hier werden theoretische Grundlagen zu den Begriffen Stress, Coping und Zeitmanagement sowie deren wechselseitige Zusammenhänge dargelegt.

3. Ergebnisse: Dieses Kapitel analysiert Möglichkeiten, wie Zeitmanagement gezielt zur Bewältigung von Stress im beruflichen und privaten Pflegealltag eingesetzt werden kann.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit, Zeitmanagement und weitere Methoden wie das „Stress Inoculation Training“ nachhaltig im Arbeitsalltag zu implementieren.

Schlüsselwörter

Arbeitsstress, Pflegeberufe, Stressbewältigung, Zeitmanagement, Coping, Resilienz, Patientenversorgung, Personalmangel, Stress Inoculation Training, Emotionsarbeit, Burn-out-Prävention, Work-Life-Balance, Gesundheitsmanagement, Pflegerische Belastung, Stressoren

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit befasst sich mit der hohen Stressbelastung in Pflegeberufen und untersucht, inwiefern Zeitmanagement als Bewältigungsstrategie zur Entlastung des Personals beitragen kann.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Analyse von Stressursachen in der Pflege, den Auswirkungen auf das Personal, sowie dem Einsatz von Zeitmanagement und dem „Stress Inoculation Training“ (SIT) zur Stressprävention.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Das Ziel ist es zu ermitteln, wie Aspekte des Zeitmanagements den negativen Folgen von arbeitsbedingtem Stress in Pflegeberufen entgegenwirken können.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Zusammenführung wissenschaftlicher Erkenntnisse aus Fachpublikationen zu Stress und Zeitmanagement.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Begriffsbestimmungen, die Darstellung von Stressfaktoren und deren Auswirkungen sowie die praktische Gegenüberstellung von Zeitmanagement-Methoden im beruflichen und privaten Kontext.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Arbeitsstress, Pflegeberufe, Zeitmanagement, Coping, Resilienz und Burn-out-Prävention.

Warum wird auch der private Bereich der Pflegekräfte betrachtet?

Da Stress aus dem Arbeitsalltag häufig in den privaten Bereich überschwappt und zu einer Belastung der Lebensqualität führt, ist eine ganzheitliche Betrachtung für ein effektives Stressmanagement notwendig.

Was genau ist das „Stress Inoculation Training“?

Es handelt sich um ein psychologisches Training (SIT), das Pflegekräfte befähigt, in Stresssituationen kognitive, emotionale und verhaltensbezogene Bewältigungsstrategien anzuwenden.

Welche Rolle spielt der Personalmangel bei der Stressentwicklung?

Der Personalmangel führt laut der Arbeit zu einer dauerhaften Überlastung, die den Normalbetrieb gefährdet und das Stresslevel sowie das Burn-out-Risiko für das verbleibende Pflegepersonal signifikant erhöht.

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Details

Title
Reduktion von Arbeitsstress in Pflegeberufen
College
University of Siegen  (Fakultät II)
Course
Entwicklungsrisiken und Resilienz Stressbewältigung
Grade
1,0
Author
Patrick Born (Author)
Publication Year
2021
Pages
20
Catalog Number
V1148813
ISBN (eBook)
9783346536792
Language
German
Tags
reduktion arbeitsstress pflegeberufen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Patrick Born (Author), 2021, Reduktion von Arbeitsstress in Pflegeberufen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1148813
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