In dieser Arbeit soll herausgefunden werden, inwiefern der "Kampf gegen den Terror", der unter anderem durch Drohnenangriffe geführt wird, nur ein Vorwand für den Einsatz dieses Kampfmittels in Afghanistan ist. Durch die Argumentation anhand der Nebenwirkungen dieser Einsätze werden die Auswirkungen des staatlichen Handelns der USA durch ihre Drohnenangriffe verdeutlicht.
Afghanistan wurde als Teil des Analysegegenstands für diese Arbeit gewählt, da es laut Bureau of Investigative Journalism (BIJ) als "am meisten von Drohnen bombardierte Land der Welt" gilt. Außerdem ist es das erste Land, das von den USA durch Drohnen bombardiert wurde.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Begründung der Relevanz der Fragestellung
- Verlauf der Arbeit
- Aktueller Forschungsstand
- Klärung und Abgrenzung zentraler Begrifflichkeiten
- Drohnen
- Posttraumatische Belastungsstörung
- Zivilpersonen
- Abgrenzung von Terrorismus zu Terroristen
- Ziele von US-Drohnenangriffen - Fluch oder Segen für Maidan-Wardak?
- US-Drohneneinsätze und die Undurchsichtigkeit ihrer Opferzahlen
- US-Drohneneinsätze und Terroristen – eine Kausalität?
- Auswirkungen der Drohnenangriffe
- Auswirkungen der Drohnenangriffe auf Terroristen
- Posttraumatische Belastungsstörungen durch Drohnenangriffe
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Hausarbeit untersucht die Auswirkungen von US-Drohnenangriffen in Afghanistan auf die Zivilbevölkerung. Der Fokus liegt dabei auf der Provinz Wardak und der Frage, ob die Drohnenangriffe als Mittel der Terrorismusbekämpfung dienen oder ob sie zu einer Schwächung der Zivilbevölkerung durch schwere Belastungen und Anpassungsstörungen führen. Dabei wird analysiert, inwieweit die US-Drohnenangriffe tatsächlich zu einer Reduktion von Terroristen führen oder ob sie eher zu einer Eskalation der Gewalt beitragen. Außerdem wird untersucht, inwieweit die Drohnenangriffe zu posttraumatischen Belastungsstörungen bei der Zivilbevölkerung führen und welche Auswirkungen dies auf die Lebensbedingungen und die psychische Gesundheit der betroffenen Menschen hat.
- Die Rolle der US-Drohnenangriffe im "Krieg gegen den Terror" in Afghanistan
- Die Auswirkungen der Drohnenangriffe auf die Zivilbevölkerung
- Die Beziehung zwischen Drohnenangriffen und Terrorismus
- Die Entstehung von posttraumatischen Belastungsstörungen durch Drohnenangriffe
- Die Folgen der Drohnenangriffe für die psychische Gesundheit der betroffenen Menschen
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt die Relevanz der Fragestellung heraus und skizziert den Verlauf der Arbeit. Anschließend werden wichtige Begriffe wie Drohnen, posttraumatische Belastungsstörung, Zivilpersonen und Terrorismus abgegrenzt und definiert. In Kapitel 3 werden die Ziele von US-Drohnenangriffen in Afghanistan analysiert, wobei der Fokus auf der Provinz Wardak liegt. Hier wird untersucht, ob die Drohnenangriffe tatsächlich zu einer Reduktion von Terroristen führen oder ob sie eher zu einer Eskalation der Gewalt beitragen. Kapitel 4 beleuchtet die Auswirkungen der Drohnenangriffe auf die Zivilbevölkerung und auf Terroristen. Schließlich wird in Kapitel 5 die Entstehung von posttraumatischen Belastungsstörungen durch Drohnenangriffe analysiert und es wird untersucht, welche Folgen dies für die psychische Gesundheit der betroffenen Menschen hat.
Schlüsselwörter
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Themen Drohnenangriffe, Terrorismusbekämpfung, Afghanistan, Provinz Wardak, Zivilbevölkerung, posttraumatische Belastungsstörung, psychische Gesundheit, humanitäre Folgen, Sicherheitspolitik, Gewalt, und die Auswirkungen staatlichen Handelns.
Häufig gestellte Fragen
Warum wird Afghanistan als Fokus für die Drohnen-Analyse gewählt?
Afghanistan gilt laut dem Bureau of Investigative Journalism als das am meisten von Drohnen bombardierte Land der Welt und war das erste Ziel dieser US-Kampfmittel.
Welche Auswirkungen haben Drohnenangriffe auf die Zivilbevölkerung?
Neben physischen Opfern führen Drohnenangriffe zu massiven psychischen Belastungen, Angstzuständen und einer ständigen Bedrohungslage im Alltag der Menschen.
Können Drohnenangriffe posttraumatische Belastungsstörungen (PTBS) auslösen?
Ja, die Arbeit untersucht, wie das ständige Überwachen und die plötzliche Gewalt durch Drohnen zu schweren Traumatisierungen und PTBS bei der betroffenen Zivilbevölkerung führen.
Führen Drohnenangriffe tatsächlich zur Reduzierung des Terrorismus?
Die Arbeit hinterfragt diese Kausalität kritisch und analysiert, ob die Angriffe nicht eher zu einer Eskalation der Gewalt und einer Schwächung der zivilen Strukturen führen.
Was ist das Ziel der Untersuchung in der Provinz Wardak?
Es soll geklärt werden, ob Drohneneinsätze dort wirklich präzise Terroristen bekämpfen oder ob die undurchsichtigen Opferzahlen und Nebenwirkungen das staatliche Handeln der USA delegitimieren.
- Quote paper
- Anonym (Author), 2019, Not und Katastrophenpsychologie. Die Dystopie der US-Drohnenangriffe in Afghanistan, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1146964