Abel et Caïn, Antigone, la parabole du fils prodigue, Étéocle et Polynice, et ainsi de suite. Après les romances, le sujet de relations familiales (romanesques ou théâtrales), qu’elles soient conflictuelles ou d’une complicité, est surement un des sujets les plus présents dans la littérature. Jean-Luc Lagarce n’en fait pas dérogation. Il base ses œuvres Le pays lointain et Juste la fin du monde entre autres, sur la relation entre le fils perdu revenu et sa famille, leurs conflits et leurs non-dits. Il sera donc dans cette thèse la question de savoir comment, dans ses œuvres nommées plus avant, les relations familiales sont-elles formées, d’analyser les conflits entre chaque personnage et qu’elles en sont leurs influences autobiographiques et littéraires menant à de probables liens intertextuels.
Ces œuvres sont choisis en particulier pour la raison de leurs conceptions d’une façon simple et un mélange entre l’oralité et une langue écrite qui forment un classique contemporain parvenant en même temps à identifier une époque entière des années 1990 atteinte par la maladie du sida. Le sujet des classiques du retour du fils est repris et rédigé d’une façon moderne et la maladie et la mort de Lagarce constituent une réalité pour comprendre les pièces qui sont plus qu’un thème, car il s’agit d’un effet vécu par l’auteur même. La structure de ce travail et sa partie théorique sur "Les crises familiales chez Lagarce", seront formées d’une comparaison autobiographique avec ses œuvres ultimes, une comparaison avec de probables orientations classiques et son orientation par la parabole biblique comme la filiation avec Peter Handke, qui auront probablement mené à une intertextualité d’un sujet repris maintes fois au long de l’histoire littéraire.
Inhaltsverzeichnis
- 1. Introduction
- 2. Präsentationen
- 2.1 Präsentation des Autors Jean-Luc Lagarce
- 2.2 Präsentation der Werke behandelt
- 2.2.1 Juste la fin du monde
- 2.2.2 Le pays lointain
- 2.3 Präsentationen der Fraterie
- 2.3.1 Louis
- 2.3.2 Antoine
- 2.3.3 Suzanne
- 3. Rahmen Methodologischer
- 4. Theoretischer Teil
- 4.1 Autobiografische Aspekte
- 4.1.1 Familiäre Elemente
- 4.1.2 Symbolische Elemente
- 4.1.3 Einordnung
- 4.2 Einflüsse: Von der Antike über Peter Handke bis zur Bibel
- 4.2.1 Antike Griechenland
- 4.2.2 Peter Handke
- 4.2.3 Biblische Bezüge
- 4.2.4 Einordnung
- 4.3 UmSchreibung und Intertextualität bei Lagarce
- 4.1 Autobiografische Aspekte
- 5. Schlussfolgerung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit untersucht die Darstellung familiärer Krisen in den Werken Jean-Luc Lagarces, insbesondere in "Juste la fin du monde" und "Le pays lointain". Ziel ist es, die Konflikte zwischen den Figuren zu analysieren und die autobiografischen sowie literarischen Einflüsse zu beleuchten, die zu möglichen intertextuellen Bezügen führen.
- Darstellung familiärer Konflikte in Lagarces Werken
- Autobiografische Einflüsse in Lagarces Dramen
- Literarische und klassische Bezüge (Antigone, Bibel, Handke)
- Intertextualität und thematische Wiederholung
- Der Einfluss von Lagarces Krankheit und Tod auf seine Werke
Zusammenfassung der Kapitel
1. Introduction: Die Einleitung stellt die zentrale Forschungsfrage nach der Darstellung familiärer Beziehungen in Lagarces Werken vor. Sie verortet das Thema im Kontext der Literaturgeschichte, verweist auf klassische Motive des "zurückkehrenden Sohnes" und führt Jean-Luc Lagarce als Autor ein, dessen posthumes Werk noch immer auf seine autobiografischen und literarischen Inspirationsquellen hin untersucht werden muss. Die Arbeit kündigt eine Analyse der familiären Konflikte und der autobiografischen und literarischen Einflüsse an, welche zu möglichen intertextuellen Bezügen geführt haben könnten.
2. Präsentationen: Dieses Kapitel präsentiert den Autor Jean-Luc Lagarce, seine Biografie, sein familiäres Umfeld und seine literarischen Vorlieben. Es beschreibt seine Kindheit in einer protestantischen Familie, die Beziehung zu seinen Geschwistern und seinen Werdegang als Dramatiker. Des Weiteren werden die beiden untersuchten Werke "Juste la fin du monde" und "Le pays lointain" kurz vorgestellt, um den Kontext der weiteren Analyse zu schaffen. Der Fokus liegt auf der Beschreibung von Lagarces Leben und der Einordnung seiner Werke in sein Lebensumfeld. Das Kapitel bereitet die Analyse der autobiografischen Einflüsse auf sein Werk vor.
Häufig gestellte Fragen zu: Analyse der Familiendarstellung in den Werken Jean-Luc Lagarces
Was ist das Thema dieser Arbeit?
Diese Arbeit analysiert die Darstellung familiärer Krisen in den Werken Jean-Luc Lagarces, insbesondere in "Juste la fin du monde" und "Le pays lointain". Der Fokus liegt auf der Untersuchung der Konflikte zwischen den Figuren und der Beleuchtung autobiografischer sowie literarischer Einflüsse, die zu intertextuellen Bezügen führen.
Welche Werke von Jean-Luc Lagarce werden untersucht?
Die Arbeit konzentriert sich auf zwei Dramen von Jean-Luc Lagarce: "Juste la fin du monde" und "Le pays lointain".
Welche Aspekte werden in der Analyse berücksichtigt?
Die Analyse betrachtet autobiografische Einflüsse in Lagarces Dramen, literarische und klassische Bezüge (Antigone, Bibel, Peter Handke), Intertextualität und thematische Wiederholungen, sowie den Einfluss von Lagarces Krankheit und Tod auf seine Werke. Die Darstellung familiärer Konflikte steht im Zentrum der Untersuchung.
Wie ist die Arbeit strukturiert?
Die Arbeit gliedert sich in fünf Kapitel: Eine Einleitung, ein Kapitel mit Präsentationen des Autors, seiner Werke und der Hauptfiguren, ein methodologischer Rahmen, ein theoretischer Teil mit der Analyse autobiografischer Aspekte, literarischer Einflüsse und Intertextualität, sowie eine Schlussfolgerung.
Was wird im Kapitel "Präsentationen" behandelt?
Dieses Kapitel präsentiert den Autor Jean-Luc Lagarce, seine Biografie, sein familiäres Umfeld und seine literarischen Vorlieben. Es beschreibt seine beiden untersuchten Werke "Juste la fin du monde" und "Le pays lointain" und legt den Fokus auf die Beschreibung von Lagarces Leben und die Einordnung seiner Werke in sein Lebensumfeld.
Welche literarischen und klassischen Bezüge werden untersucht?
Die Arbeit untersucht Bezüge zur Antike (Griechenland), zu Peter Handke und zur Bibel. Diese Einflüsse werden im Kontext der Intertextualität und thematischen Wiederholungen in Lagarces Werken analysiert.
Welche Schlussfolgerung zieht die Arbeit?
(Der Inhalt der Schlussfolgerung ist in der Vorschau nicht explizit angegeben, aber die Arbeit wird eine zusammenfassende Interpretation der Ergebnisse in Bezug auf die Darstellung familiärer Konflikte und der identifizierten Einflüsse liefern.)
Welche Zielsetzung verfolgt die Arbeit?
Ziel der Arbeit ist es, die Darstellung familiärer Konflikte in Lagarces Werken zu analysieren und die autobiografischen sowie literarischen Einflüsse zu beleuchten, die zu möglichen intertextuellen Bezügen führen.
- Arbeit zitieren
- Lisa Embarck (Autor:in), 2021, Crises familiales chez Jean-Luc Lagarce, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1138171