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Gruppendynamische Prozesse und Gruppeneffektivität. Positive und negative Einflussfaktoren

Title: Gruppendynamische Prozesse und Gruppeneffektivität. Positive und negative Einflussfaktoren

Term Paper (Advanced seminar) , 2017 , 32 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Anonym (Author)

Sociology - Individual, Groups, Society
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Durch die Globalisierung sind nun alle Unternehmen gefragt sich an den internationalen Markt anzupassen, um bei erhöhter Konkurrenz bestehen zu können. Dabei stellt sich die Frage, inwiefern gruppendynamische Prozesse Arbeitsgruppen beeinflussen, sodass es Auswirkungen auf die Gruppeneffektivität hat. Dieser Frage geht die vorliegende Arbeit nach.

Um dies herauszufinden, wird zunächst die Begrifflichkeit der Arbeitsgruppe geklärt, warum sie gebildet wird und welche Ziele diese verfolgt. Im Anschluss wird der Begriff der Gruppeneffektivität erläutert und durch die zwei Modelle der Gruppeneffektivität "Determinanten der Produktivität nach Steiner und "Determinanten der Teameffektivität" nach Forster genauer erläutert und aufgezeigt durch welche Faktoren eine Gruppeneffektivität entstehen kann. Forster zeigt in seinem Modell Variablenklassen auf, die die Gruppeneffektivität beeinflussen. Dieser teilt nämlich Einflussfaktoren in eine sachliche bzw. organisationale Ebene, sowie einer personellen Ebene auf. Auf dieser Aufteilung basierend wird schließlich der Forschungsstand bezüglich der Arbeitsgruppen aufgezeigt, inwiefern diese überhaupt eine erhöhte Gruppeneffektivität erbringen können. Daher werden die Vor- und Nachteile von Arbeitsgruppen genannt und diese zusammengeführt. Um aber eine allumfassende Erkenntnis bezüglich der Effektivität der Arbeitsgruppen zu treffen und unter welchen Voraussetzungen diese besteht, werden anschließend gruppendynamischen Einflussfaktoren aufgezeigt, welche für eine Gruppeneffektivität sprechen. Im Anschluss werden auf der Basis des Forschungsstandes und der Einflussfaktoren Chancen und Risiken genannt, dementsprechend positive wie negative Einflüsse, die auf die Gruppeneffektivität wirken. Diese werden in der Unterteilung nach Forster aufgeführt. Zum Schluss werden diese Ergebnisse kritisch betrachtet und ein Resümee darüber gefällt, inwiefern die gruppendynamischen Prozesse, die in Arbeitsgruppen ablaufen, positive wie negative Einflüsse auf die Gruppeneffektivität ausüben können. Die wissenschaftlichen Ergebnisse, die bei dieser Untersuchung zu Arbeitsgruppen und deren Gruppeneffektivität gewonnen wurden, sollen weitgehend zusammengefasst werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Arbeitsgruppe

2.1 Begriffserklärung der Arbeitsgruppe

2.2 Bildung und Ziele einer Arbeitsgruppe

3 Gruppeneffektivität

3.1 Begriffserklärung der Gruppeneffektivität

3.2 Modelle der Gruppeneffektivität

3.2.1 “Determinanten der Produktivität“ nach Steiner (1972)

3.2.2 “Determinanten der Teameffektivität“ nach Forster (1981)

4 Forschungsstand zu Arbeitsgruppen

4.1 Vorteile der Arbeitsgruppen

4.2 Nachteile der Arbeitsgruppen

4.3 Zusammenführung der Vor- und Nachteile

5 Variablenklassen für Arbeitsgruppen

5.1 Sachliche/ Organisationale Ebene

5.2 Personelle Ebene

6 Chancen und Risiken für die Gruppeneffektivität

6.1 Sachliche/ Organisationale Ebene

6.1.1 Positive Einflüsse

6.1.2 Negative Einflüsse

6.2 Personelle Ebene

6.2.1 Positive Einflüsse

6.2.2 Negative Einflüsse

7 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, inwiefern gruppendynamische Prozesse die Effektivität von Arbeitsgruppen in Organisationen positiv oder negativ beeinflussen können, um ein tieferes Verständnis für die Wirkungsweisen von Gruppenarbeit zu erlangen.

  • Definition und Ziele von Arbeitsgruppen
  • Theoretische Modelle der Gruppeneffektivität (Steiner, Forster)
  • Analyse von Vorteilen und Nachteilen der Gruppenarbeit
  • Einflussfaktoren auf der sachlichen, organisationalen und personellen Ebene
  • Kritische Reflexion von Chancen und Risiken gruppendynamischer Prozesse

Auszug aus dem Buch

3.2.1 “Determinanten der Produktivität“ nach Steiner (1972)

Steiner stellt fest, dass die Gruppenleistung von der gestellten Aufgabe, von den Ressourcen, die die Gruppe bietet und dem Prozess, den diese durchläuft, abhängt. Daraus schließt er, dass die Wahl der Ressourcenkombination, um das Maximum an Produktivität zu erreichen, allein von der Aufgabe abhängig ist (vgl. Steiner, 1972, S. 17). In diesem Modell wird somit der Fokus auf die Aufgabe gelegt, sodass genaue Prognosen zur Produktivität entwickelt werden können, allerdings ist bei diesem Modell hinzuweisen, dass die organisationale Rahmungen vernachlässigt werden (vgl. Gundlach, 1994, S. 46).

Er stellt eine aktuelle Gruppeneffektivität fest, wenn er die Prozessverluste von der potenziellen Gruppeneffektivität abzieht (vgl. Steiner, 1972, S. 9). Daher bedarf es vor der Interaktion der Gruppenmitglieder, deren aufgabenrelevanten Ressourcen, um die Effektivität dieser höchstmöglich auszuschöpfen. Allerdings kann es passieren, dass Gruppenmitglieder ihre Ressourcen aufgrund von Prozessverlusten nicht komplett ausnutzen (vgl. Stumpf, 1992, S. 43). Denn nach einer Studie von Maier und Solem (1952) schlussfolgert auch Steiner, dass 20% der Gruppenmitglieder ihr höchstes Potenzial zur Gruppeneffektivität aufgrund von Prozessverlusten opfern (vgl. Maier; Solem, 1952, S. 277-288; Steiner, 1982, S. 505). Kritisch an diesem Modell ist zu sehen, dass Steiner die möglichen Prozessgewinne allerdings nicht berücksichtigt, denn Gruppenmitglieder beeinflussen sich nicht nur negativ, sondern können auch positiven Einfluss aufeinander haben und so aufgabenrelevantes Wissen produzieren (vgl. Brown, 1988, S. 139ff).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problemstellung ein und erläutert die Zielsetzung der Arbeit sowie den methodischen Aufbau zur Untersuchung der Gruppeneffektivität.

2 Arbeitsgruppe: Das Kapitel definiert den Begriff der Arbeitsgruppe, grenzt diesen von anderen Gruppenformen ab und erläutert die Gründe und Ziele ihrer Bildung in Organisationen.

3 Gruppeneffektivität: Hier wird der Begriff der Gruppeneffektivität theoretisch fundiert und durch die Modelle von Steiner (1972) sowie Forster (1981) näher beleuchtet.

4 Forschungsstand zu Arbeitsgruppen: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über den wissenschaftlichen Diskurs bezüglich der Vor- und Nachteile von Arbeitsgruppen und führt diese Erkenntnisse zusammen.

5 Variablenklassen für Arbeitsgruppen: Die Arbeit identifiziert und klassifiziert wesentliche Einflussfaktoren auf Arbeitsgruppen, unterteilt in die sachliche/organisationale sowie die personelle Ebene.

6 Chancen und Risiken für die Gruppeneffektivität: In diesem zentralen Teil werden die positiven und negativen gruppendynamischen Einflüsse auf die Effektivität detailliert analysiert und gegenübergestellt.

7 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und reflektiert kritisch, dass die Wirksamkeit von Arbeitsgruppen komplex und von vielen, situativen Variablen abhängig ist.

Schlüsselwörter

Gruppeneffektivität, Arbeitsgruppen, Gruppendynamik, Produktivität, Organisationspsychologie, Teamfähigkeit, Kooperation, Ressourcen, Aufgabenorientierung, Gruppenkohäsion, Synergieeffekte, Kommunikation, Motivation, Prozessverluste, Prozessgewinne

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, wie gruppendynamische Prozesse in Arbeitsgruppen von Organisationen die Effektivität beeinflussen, wobei sowohl förderliche als auch hemmende Faktoren untersucht werden.

Welches sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Definition von Arbeitsgruppen, die theoretische Modellierung von Gruppeneffektivität sowie die Analyse von Einflussfaktoren auf sachlicher und personeller Ebene.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, durch welche Gegebenheiten und Rahmenbedingungen eine effektive Zusammenarbeit in Arbeitsgruppen möglich ist und wie sich gruppendynamische Prozesse konkret auswirken.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die den aktuellen Forschungsstand systematisch aufbereitet und bestehende Modelle sowie Erkenntnisse verschiedener Autoren kritisch zusammenführt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst theoretische Grundlagen gelegt, gefolgt von einer detaillierten Gegenüberstellung von Vor- und Nachteilen der Gruppenarbeit sowie einer fundierten Analyse von Chancen und Risiken.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Die wichtigsten Schlüsselbegriffe sind Gruppeneffektivität, Arbeitsgruppen, Gruppendynamik, Organisationspsychologie, Synergieeffekte und Prozessverluste.

Wie unterscheidet sich Steiners Modell von dem von Forster?

Steiner fokussiert primär auf die Aufgabe und die resultierende Produktivität, während Forster stärker zwischen personellen und sachlich-organisationalen Determinanten differenziert.

Warum können hohe Gruppeneffektivität und hohe Kohäsion in einem Konflikt stehen?

Das Dokument weist darauf hin, dass eine zu hohe Kohäsion zu informellen Gruppenbildung und Konformitätsdruck führen kann, was kritische Diskussionen unterdrückt und die Leistung letztlich mindern kann.

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Details

Title
Gruppendynamische Prozesse und Gruppeneffektivität. Positive und negative Einflussfaktoren
College
University of Trier
Grade
1,7
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2017
Pages
32
Catalog Number
V1128940
ISBN (eBook)
9783346495211
ISBN (Book)
9783346495228
Language
German
Tags
Gruppendynamik organisation arbeitsgruppe pädagogik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2017, Gruppendynamische Prozesse und Gruppeneffektivität. Positive und negative Einflussfaktoren, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1128940
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