In dieser Hausarbeit wird sich mit den Fragen „Wie passt das Streben mit dem Vorstellen zusammen? Wie ist der Zusammenhang?“ in Bezug auf Aristoteles sein Werk „De Anima – Über die Seele“ beschäftigen. Diese Fragen beruhen auf der aristotelischen Theorie über die Seele und die Seelenanteile. Bevor man die Fragen beantworten kann, muss man die Grundlagen klären. Nach Aristoteles ist die Seele weder sich selbst bewegend, noch ist sie harmonisch, eine Zahl, zusammengesetzt oder räumlich. Sie ist die Entelechie eines Körpers, welcher dadurch die Möglichkeit zum Leben hat. Die Seele muss mit einem Körper existieren und diesen beleben, ohne Körper ist die Seele nicht existent.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Was ist Vorstellen?
- Was ist Streben?
- Zusammenhang
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit befasst sich mit der Frage, wie das Streben mit dem Vorstellen zusammenhängt, in Bezug auf Aristoteles' Werk "De Anima - Über die Seele". Die Arbeit untersucht die Beziehung zwischen den beiden Begehrungsvermögen im Kontext der aristotelischen Seelenlehre und ihrer verschiedenen Seelenanteile. Die Analyse basiert auf der Definition der Seele als Entelechie des Körpers, die den Körper zum Leben befähigt, und den daraus resultierenden Seelenvermögen wie Vernunft, Wahrnehmung, Fortbewegung und Ernährung.
- Die Rolle der Vernunft im Vorstellen
- Das Streben als Kombination aus Wünschen, Handeln und Vernunft
- Die Beziehung zwischen dem vernunftgeprägten Vorstellen und dem Streben
- Die Klassifizierung von Lebewesen nach ihren Seelenvermögen
- Die Bedeutung des intellektuellen Seelenvermögens für den Menschen
Zusammenfassung der Kapitel
- Das erste Kapitel definiert den Begriff "Vorstellen" und das Vorstellungsvermögen, einschließlich seiner Verbindung zur Wahrnehmung und Überlegung.
- Das zweite Kapitel beleuchtet den Begriff "Streben" und das Strebungsvermögen, wobei es zwischen vernünftigem und unvernünftigem Streben unterscheidet.
- Das Hauptkapitel untersucht den Zusammenhang zwischen Vorstellen und Streben, insbesondere die Rolle der Vernunft in diesem Zusammenhang.
Schlüsselwörter
Die zentralen Schlüsselwörter dieser Arbeit sind: Aristoteles, "De Anima", Seele, Seelenanteile, Vernunft, Wahrnehmung, Vorstellen, Streben, Begehrungsvermögen, intellektuelles Seelenvermögen, vernünftiges Streben, unvernünftiges Streben, Handlungsgrundlage, Eupraxia.
Häufig gestellte Fragen
Wie definiert Aristoteles die Seele in "De Anima"?
Aristoteles definiert die Seele als die Entelechie (Verwirklichung) eines natürlichen Körpers, der die Möglichkeit zum Leben besitzt.
Was ist der Zusammenhang zwischen "Streben" und "Vorstellen"?
Das Vorstellen (Phantasia) liefert die Bilder oder Ziele, auf die sich das Streben (Orexis) richtet, um eine Handlung einzuleiten.
Was unterscheidet vernünftiges von unvernünftigem Streben?
Vernünftiges Streben ist mit der Vernunft (Logos) verknüpft, während unvernünftiges Streben rein auf Begierden und Sinneswahrnehmungen basiert.
Kann die Seele nach Aristoteles ohne den Körper existieren?
Nein, die Seele muss mit einem Körper existieren und diesen beleben; ohne den Körper ist die Seele nicht existent.
Welche Seelenvermögen besitzen Menschen laut Aristoteles?
Der Mensch besitzt neben Ernährung, Wahrnehmung und Fortbewegung als einziges Lebewesen auch das intellektuelle Seelenvermögen (Vernunft).
- Arbeit zitieren
- Anonym (Autor:in), 2019, Aristoteles "De Anima". Wie passt das Streben mit dem Vorstellen zusammen? Wie ist der Zusammenhang?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1127612