In dieser Arbeit wird eine Fokussierung auf drei grundlegende Bereiche der Kritik von Marx an Hegels Rechtsphilosophie vorgenommen: der Staat, die bürgerliche Gesellschaft und das Majorat. Im ersten Teil soll geklärt werden, welche grundsätzlichen kritischen Ansätze Marx bei der Analyse des Hegelschen Staatsdenkens verfolgt und wie die Verhältnisse und Beziehungen zwischen Staat, Familie und bürgerlicher Gesellschaft bei Hegel formuliert sind. Anknüpfend an den Staat stellt das zweite Kapitel dar, in welchem Widerspruch der politische und gesellschaftliche Bürger bei Hegel steht. Marx analysiert dabei die Hegelsche Logik und verfolgt das Zustandekommen der gesetzgebenden Gewalt. Im dritten und letzten Abschnitt wird aufgezeigt, wie Marx die Rechtfertigung Hegels in Bezug zum Privateigentum und der politischen Macht aufschlüsselt.
Inhaltsverzeichnis
- Biographie
- Einleitung
- Die Marxsche Kritik an Hegels Staat
- Die Marxsche Kritik an Hegels Gesellschaft
- Das Majorat
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie durch Karl Marx. Der Fokus liegt darauf, die zentralen Kritikpunkte von Marx an Hegels Staat und Gesellschaft aufzuzeigen und zu analysieren.
- Kritik an Hegels Staatsphilosophie
- Marxsche Kritik am Privateigentum
- Das Konzept der Entfremdung bei Marx
- Die Rolle der Dialektik in der Marx'schen Kritik
- Das Verhältnis von Theorie und Praxis bei Marx
Zusammenfassung der Kapitel
Biographie
Dieses Kapitel beleuchtet die Lebensgeschichte von Karl Marx, seinen frühen Jahren in Trier, sein Studium in Bonn und Berlin und seinen Beitritt zum Kreis der Junghegelianer. Es wird auch seine Zeit in Paris, die Zusammenarbeit mit Friedrich Engels und die Entstehung des "Kommunistischen Manifests" behandelt.
Einleitung
Die Einleitung führt in das Thema der Arbeit ein und erläutert die grundlegenden Thesen von Karl Marx zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie.
Die Marxsche Kritik an Hegels Staat
Dieser Abschnitt beschäftigt sich mit der Kritik von Marx an Hegels Vorstellung vom Staat und seinen Kritikpunkten an Hegels staatszentriertem Denken.
Die Marxsche Kritik an Hegels Gesellschaft
Hier werden die Kritikpunkte von Marx an Hegels Gesellschaftsverständnis, insbesondere an der Rolle des Privateigentums, des Klassenkampfes und der Entfremdung beleuchtet.
Das Majorat
Dieses Kapitel untersucht die Marxsche Kritik an Hegels Konzept des Majorats als eine Form der Erbschaft, die die soziale Ungleichheit festigt.
Fazit
(Das Fazit wird in dieser Vorschau nicht enthalten.)
Schlüsselwörter
Die zentralen Begriffe und Konzepte, die in dieser Arbeit behandelt werden, umfassen die Hegelsche Rechtsphilosophie, die Marxsche Kritik, Staat, Gesellschaft, Privateigentum, Entfremdung, Klassenkampf, Dialektik, Theorie und Praxis.
Häufig gestellte Fragen
Was kritisiert Karl Marx an Hegels Staatsverständnis?
Marx kritisiert, dass Hegel den Staat als das Vernünftige an sich darstellt und die bürgerliche Gesellschaft dem Staat unterordnet. Für Marx ist der Staat jedoch ein Produkt der gesellschaftlichen Verhältnisse und nicht umgekehrt.
Wie sieht Marx das Verhältnis zwischen politischem und gesellschaftlichem Bürger?
Er analysiert den Widerspruch bei Hegel, wonach der Mensch in der bürgerlichen Gesellschaft als Privatperson agiert, im Staat aber als politischer Bürger, was zu einer Spaltung der Existenz führt.
Was ist das Majorat und warum kritisiert Marx es?
Das Majorat ist ein Erbrecht, bei dem der Erstgeborene das ungeteilte Vermögen erhält. Marx kritisiert dies als eine Form des Privateigentums, die soziale Ungleichheit festigt und politische Macht an Landbesitz koppelt.
Welche Rolle spielt das Privateigentum in der Marxschen Kritik?
Marx entschlüsselt Hegels Rechtfertigung des Privateigentums und zeigt auf, dass dieses die Grundlage für die politische Machtverteilung und die Entfremdung in der Gesellschaft bildet.
Wie hängen Theorie und Praxis bei Marx zusammen?
Marx strebt nicht nur eine theoretische Kritik an Hegels Logik an, sondern will die realen gesellschaftlichen Widersprüche aufzeigen, um die Notwendigkeit einer praktischen Veränderung der Verhältnisse zu begründen.
- Citation du texte
- Patrick Kiesch (Auteur), 2002, Über Karl Marx - "Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/11005