Theorien und Ursachenforschung zum Themengebiet Euroskeptizismus. Verschiede Dynamiken werden hier untersucht und hergeleitet, warum einige Staaten pro-europäisch und andere Staaten wiederum euroskeptizistisch sind. Anhand von deskriptiven Methoden soll versucht werden, das Verhalten Großbritanniens in EU-Fragen zu analysieren.
Das Ziel dieser Studie ist, dass einige erklärende Faktoren ausgemacht werden, die das geringe Vertrauen der britischen Bevölkerung in die EU aufklären. Um zu verdeutlichen, dass sich Großbritannien in diesen Belangen tatsächlich von anderen europäischen Staaten unterscheidet, wird die britische mit der deutschen Bevölkerung verglichen. So können schließlich Schlüsse gezogen werden, die die kritische Sonderstellung der britischen Bevölkerung innerhalb der EU im Ansatz erklären und den Widerspruch unter Umständen etwas klarer und schlüssiger machen.
Um den Zweck der Ursachenfindung für den britischen Euroskeptizismus zu erfüllen, werden zunächst einige theoretische Grundlagen zum Euroskeptizismus sowie zur britischen und deutschen Haltung zur EU erläutert. Dazu werden im zweiten Teil der Arbeit zuerst Grundlagen präsentiert, die die Einstellungen zur EU auf theoretischer Basis erklären sollen. Hierzu existiert zahlreiche Literatur, die mögliche Gründe und Erklärungen zur Einstellung der europäischen Bevölkerung gegenüber der Staatengemeinschaft liefert.
Inhaltsverzeichnis
- Einführung
- Theoretische Ansätze zum Euroskeptizismus
- Grundlagen zu Einstellungen zur EU
- Euroskeptizismus
- Das Verhältnis von Großbritannien zur Europäischen Union
- Das Verhältnis von Deutschland zur Europäischen Union
- Hypothesen
- Daten und Vorgehensweise
- Ergebnisse
- Die Entwicklung des Vertrauens in die EU und die nationale Regierung
- Deskriptive Analyse der Untersuchungsvariablen
- Effekte auf das Vertrauen in die EU
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Studie verfolgt das Ziel, erklärende Faktoren für das geringe Vertrauen der britischen Bevölkerung in die EU zu identifizieren. Der Fokus liegt auf dem Vergleich der britischen mit der deutschen Bevölkerung, um die Sonderstellung des britischen Euroskeptizismus im Kontext der Europäischen Union zu erklären.
- Die Ursachen für Euroskeptizismus in Großbritannien
- Der Vergleich der britischen und deutschen Haltung zur EU
- Die Rolle von Vertrauen in die EU und die nationale Regierung
- Der Einfluss nationaler Einstellungen auf die Einstellung zur EU
- Die historische Entwicklung des britischen und deutschen Verhältnisses zur EU
Zusammenfassung der Kapitel
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung, die den Kontext des britischen Euroskeptizismus und dessen Bedeutung für die Europäische Union beleuchtet. Im zweiten Kapitel werden theoretische Ansätze zum Euroskeptizismus vorgestellt, wobei zunächst die Grundlagen zu Einstellungen zur EU erläutert werden. Anschließend wird das Konzept des Euroskeptizismus und die spezifischen Verhältnisse von Großbritannien und Deutschland zur Europäischen Union beleuchtet.
Kapitel drei beschreibt die Daten und die Vorgehensweise der Untersuchung, während Kapitel vier die Ergebnisse präsentiert. Es werden sowohl die Entwicklung des Vertrauens in die EU und die nationale Regierung als auch deskriptive Analysen der Untersuchungsvariablen vorgestellt. Abschließend werden die Effekte der untersuchten Faktoren auf das Vertrauen in die EU dargestellt und Unterschiede zwischen Großbritannien und Deutschland aufgezeigt.
Schlüsselwörter
Die zentralen Themen der Arbeit sind Euroskeptizismus, Einstellungen zur EU, Vertrauen in die EU, nationale Einstellungen, Großbritannien, Deutschland, historische Entwicklung, vergleichende Analyse.
- Citation du texte
- Anonym (Auteur), 2015, Euroskeptizismus in Großbritannien. Ursachenforschung im Vergleich, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1066517