Anliegen dieser Arbeit ist es, sich mit der Thematik des Glaubens an die Auferstehung Jesu Christi auseinanderzusetzen, ausgehend von Johannes 21,1-14 und nicht zuletzt, das Verständnis des Glaubens als Vertrauensakt aufzuzeigen, als eine bewusste Entscheidung in der Gegenwart.
In einem ersten Schritt wird eine kurze und knappe Annäherung an das Inhaltliche gewagt, um so die zentralen Ideen herausdestillieren zu können und ein besseres Bild des Aufbaus und der Zusammenfassung der Bibelerzählung darstellen zu können. In einem nächsten Schritt wird anhand von verschiedenen Methoden der biblischen Exegese versucht, analytisch diese kanonische Erzählung des Neuen Testaments, effizienter und performativer darzustellen und zu verstehen. Anschließend wird versucht, unter Berücksichtigung der exegetischen Resultate und der anvisierten Fragestellungen, durch das Aufzeigen ausgewählter theologischer Ansätze, die Begrifflichkeiten von Auferstehung und Glauben klarer und deutlicher für die heutige Diskussion zu konturieren.
Nach der Grundlagenschaffung wird in dem vorletzten Teil der Arbeit die aktuelle Lebenswelt mitintegriert, unter der Frage des Umgangs des modernen Menschen mit dem Glauben und der Auferstehung Jesu Christi. Der Abschlussteil widmet sich dem Sinn und Zwecks der Thematik, indem man die bisher genannten Aspekte zusammenfassend konkludiert, und gewährt abschließend ein Fazit.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitendes
- Inhaltliche Annäherung
- Exegetischer Kommentar
- Homiletische und systematisch-theologische Diskussion
- Homiletischer Kommentar. Situationsanalyse. Schlussplädoyer (Predigt im engeren Sinne)
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Thematik des Glaubens an die Auferstehung Jesu Christi und untersucht dabei insbesondere den Text Johannes 21,1-14. Die Arbeit analysiert die Beziehung zwischen dem „Sehen“ und dem „Glauben“ im Kontext des Johannesevangeliums und erläutert, wie der Glaube als ein Sehen der besonderen Art, als lebendige Hoffnung und als gelebter Glaube verstanden werden kann.
- Die Sehnsucht des Menschen, Gott zu sehen
- Die Rolle des Sehens im Johannesevangelium
- Der Glaube als Sehen in der Gegenwart
- Der Glaube an die Auferstehung Jesu Christi
- Die Bedeutung des Glaubens für das Leben
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitendes: Der Text beginnt mit einer Reflexion über den menschlichen Drang, die Welt zu verstehen und zu messen, und die damit verbundene Abnahme des kindlichen Glaubens. Es wird betont, dass der Wunsch, Gott zu sehen, eine tiefste Sehnsucht des Menschen ist, die bereits im Alten Testament evident wird.
- Inhaltliche Annäherung: Dieser Abschnitt beleuchtet die Rolle des Sehens im Johannesevangelium. Es wird deutlich, dass der Glaube an Jesus Christus ein Sehen der besonderen Art ist, das über die empirische Wahrnehmung hinausgeht. Der Glaube an Jesus Christus, als Brot des Lebens, wird als ein tiefes Sehen beschrieben, das durch den Glauben ermöglicht wird.
- Homiletischer Kommentar. Situationsanalyse. Schlussplädoyer (Predigt im engeren Sinne): Dieser Abschnitt thematisiert den Sonntags Quasimodogeniti und betont, dass der Glaube an die Auferstehung Jesu Christi ein Sehen in der Gegenwart ist. Es wird hervorgehoben, dass der Glaube an den Sohn Gottes zu Leben führt und dass diese bewusste Entscheidung für den Glauben eine entscheidende Bedeutung für das menschliche Leben hat.
Schlüsselwörter
Die Arbeit konzentriert sich auf die folgenden Schlüsselthemen: Glaube, Auferstehung Jesu Christi, Sehen, Johannesevangelium, Johannes 21,1-14, Gott sehen, lebendige Hoffnung, gelebter Glaube, bewusste Entscheidung, empirische Wahrnehmung, tiefes Sehen, Sonntags Quasimodogeniti.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das zentrale Thema der Predigtmeditation zu Johannes 21,1-14?
Zentrales Thema ist die Auseinandersetzung mit dem Glauben an die Auferstehung Jesu Christi und das Verständnis des Glaubens als bewusster Vertrauensakt in der Gegenwart.
Welche Rolle spielt das "Sehen" im Johannesevangelium?
Das Sehen wird als eine Form des Glaubens interpretiert, die über die bloße empirische Wahrnehmung hinausgeht und als ein "Sehen der besonderen Art" den Zugang zum Göttlichen ermöglicht.
Wie wird der Glaube in dieser Arbeit definiert?
Der Glaube wird als ein Vertrauensakt und eine bewusste Entscheidung verstanden, die dem menschlichen Leben Sinn verleiht und zu einer "lebendigen Hoffnung" führt.
Was bedeutet der Begriff "Sonntag Quasimodogeniti" im Kontext der Arbeit?
Es ist der liturgische Rahmen, in dem die Auferstehungserzählung am See Tiberias betrachtet wird, um die Relevanz des Osterglaubens für den modernen Menschen aufzuzeigen.
Wie nähert sich der Autor dem biblischen Text analytisch an?
Die Arbeit nutzt Methoden der biblischen Exegese, um die kanonische Erzählung effizienter darzustellen und theologische Ansätze für die heutige Diskussion zu konturieren.
- Arbeit zitieren
- Mihai Daniel Udrea (Autor:in), 2021, Predigtmeditation des Johannesevangelium 21,1-14. Der Auferstandene am See Tiberias, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1022552