Die folgende Hausarbeit befasst sich mit den Judenpogromen in Europa zur Zeit der Pest, also zur Zeit des sogenannten "Schwarzen Todes". Dabei sollen besonders die Gründe für die Pogrome selbst näher erläutert werden.
Zuerst erfolgt deshalb ein Überblick, der die Abfolge und den Umfang der Pogromwelle 1348-1350 beschreibt. Im Folgenden werden dann exemplarische Pogrome oberrheinischer Städte, Basel, Freiburg und Straßburg, zur Zeit des Schwarzen Todes dargestellt. Dies dient dazu, die unterschiedlichen Begründungen für Judenpogrome aufzuweisen und letztendlich ein Fazit daraus ziehen zu können.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Abfolge und Umfang der Pogromwelle 1348-1350
- Vergleich von Judenpogromen in oberrheinischen Städten
- Basel
- Freiburg im Breisgau
- Straßburg
- Beweggründe der Judenfeindschaft
- Die Fabel der Brunnenvergiftung
- Ökonomische Beweggründe
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit befasst sich mit den Judenpogromen, die während der ersten Pestwelle im 14. Jahrhundert stattfanden. Sie untersucht die Abfolge und den Umfang der Pogromwelle, vergleicht die Verfolgungen in oberrheinischen Städten und analysiert die Beweggründe der Judenfeindschaft.
- Abfolge und Umfang der Judenpogromwelle 1348-1350
- Vergleich der Judenpogrome in Basel, Freiburg im Breisgau und Straßburg
- Analyse der Beweggründe für die Judenfeindschaft
- Die Rolle der Brunnenvergiftungsfabel und ökonomischer Motive
- Bewertung der historischen Ereignisse und ihrer Auswirkungen
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt den historischen Kontext der Judenverfolgungen im Mittelalter dar und führt in die Thematik der Judenpogrome zur Zeit des Schwarzen Todes ein. Kapitel 2 beleuchtet die Abfolge und den Umfang der Pogromwelle zwischen 1348 und 1350, wobei der Fokus auf der Verbreitung der Verfolgungen in verschiedenen Teilen Europas liegt. Kapitel 3 vergleicht exemplarisch die Judenpogrome in den oberrheinischen Städten Basel, Freiburg im Breisgau und Straßburg, um die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Verfolgungen in ihrem zeitlichen, sozialen und politischen Zusammenhang darzustellen.
Schlüsselwörter
Die Arbeit befasst sich mit den Themen Judenpogrome, Schwarzer Tod, Pest, Brunnenvergiftungsfabel, Judenfeindschaft, Mittelalter, Oberrhein, Basel, Freiburg im Breisgau, Straßburg, historische Quellenanalyse, vergleichende Perspektive.
Häufig gestellte Fragen
Warum kam es während der Pest zu Judenpogromen?
Die verzweifelte Bevölkerung suchte Sündenböcke für den „Schwarzen Tod“ und griff auf antisemitische Vorurteile und Verschwörungsmythen zurück.
Was war die Fabel der Brunnenvergiftung?
Es war die haltlose Anschuldigung, Juden hätten Brunnen vergiftet, um die christliche Bevölkerung auszurotten – ein Hauptauslöser für die Gewaltwelle.
Welche Rolle spielten ökonomische Motive?
Pogrome dienten oft dazu, Schulden bei jüdischen Geldleihern zu vernichten und sich an deren Besitz zu bereichern.
Welche Städte am Oberrhein waren besonders betroffen?
Die Arbeit vergleicht Pogrome in Basel, Freiburg im Breisgau und Straßburg, die zwischen 1348 und 1350 stattfanden.
Hatten die Pogrome politische Hintergründe?
Ja, oft gab es Spannungen zwischen dem Rat der Stadt, dem Bischof und den Zünften, wobei die jüdische Gemeinde zum Spielball der Interessen wurde.
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- Jan Philipp Weber (Author), 2019, Die Judenpogrome zur Zeit des Schwarzen Todes 1348-1350. Was waren die Ursachen?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/996559