Kein Thema wird in der Religionsliteratur so selten und knapp bearbeitet wie das Wirken des heiligen Geistes bzw. dessen Definierung.
Aus diesem Anlass habe ich mich entschieden, als Thema für meine Hausarbeit das Wirken des heiligen Geistes in der calvinistischen Theologie einmal näher zu untersuchen, um zumindest in diesem kleinen Abschnitt der 2000-jährigen Kirchengeschichte etwas Licht in die Dunkelheit zu bringen.
Zu diesem Zwecke werde ich an ausgesuchten Beispielen erörtern, wie die Wirkung des heiligen Geistes in der Theologie Calvins sich verhalten hat und wie sie im Bezug zu anderen Bücherquellen steht.
Inhaltsverzeichnis
- Vorwort
- Welche Auffassung vertritt der Autor und wie begründet er sie?
- Ist seine Begründung überzeugend?
- Stimmt er mit der Darstellungen von Neuser und Krusche überein?
- Schlußwort
- Literaturverzeichnis
- Abkürzungsverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Hausarbeit analysiert die Rolle des Heiligen Geistes in der Theologie Johann Calvins. Ziel ist es, die Auffassung Calvins über die Wirkung des Heiligen Geistes zu erforschen und seine Argumentation zu bewerten.
- Die Bedeutung des Heiligen Geistes als Vermittler zwischen Gott und Mensch
- Calvins Kritik an “Schwärmern” und deren Interpretation der Schriften Gottes
- Die Unvergleichbarkeit des Heiligen Geistes und seine Rolle in der Glaubensstabilisierung
- Calvins Sicht auf das Verhältnis zwischen Altem und Neuem Testament im Lichte des Heiligen Geistes
- Die Funktion des Heiligen Geistes als Bote für das Werk Christi
Zusammenfassung der Kapitel
Vorwort
Das Vorwort führt in das Thema der Hausarbeit ein, wobei die Seltenheit und Knappheit der Bearbeitung des Themas "Wirken des Heiligen Geistes" hervorgehoben wird. Ziel ist es, die Wirkung des Heiligen Geistes in der calvinistischen Theologie zu untersuchen und Licht in diesen Abschnitt der Kirchengeschichte zu bringen.
Welche Auffassung vertritt der Autor und wie begründet er sie?
Dieser Abschnitt untersucht Calvins Sicht auf die Wirkung des Heiligen Geistes, indem er seine Argumente und deren Begründungen in der "Institutio" beleuchtet. Zu den untersuchten Punkten gehören die Rolle des Heiligen Geistes als Zugangsmittel Gottes zu den menschlichen Herzen, die Kritik an “Schwärmern” und deren Trennung von Gott und Geist, die Unvergleichbarkeit des Heiligen Geistes, die Polarisierung zwischen Altem und Neuem Testament im Lichte des Geistes und schließlich die Funktion des Heiligen Geistes als Bote für das Werk Christi.
Ist seine Begründung überzeugend?
Dieser Abschnitt soll Calvins Argumentation kritisch hinterfragen und ihre Überzeugungskraft bewerten. Hierbei wird die Schlüssigkeit seiner Argumentation anhand von Bibelzitaten und seiner Interpretation der Schrift untersucht.
Stimmt er mit der Darstellungen von Neuser und Krusche überein?
Dieser Abschnitt setzt sich mit den Darstellungen von Neuser und Krusche zum Thema des Heiligen Geistes auseinander und vergleicht diese mit Calvins Sichtweise. Hierbei werden Übereinstimmungen und Unterschiede in der Interpretation der Rolle des Heiligen Geistes herausgestellt.
Schlüsselwörter
Die zentralen Schlüsselwörter der Hausarbeit sind: Heiliger Geist, Calvinismus, Theologie, Institutio, Schriftinterpretation, Gotteslehre, "Schwärmer", Altes Testament, Neues Testament, Christologie.
Häufig gestellte Fragen
Welche Rolle spielt der Heilige Geist in Calvins Theologie?
Der Heilige Geist fungiert als unverzichtbarer Vermittler zwischen Gott und Mensch und als Bote für das Werk Christi.
Was kritisiert Calvin an den sogenannten „Schwärmern“?
Calvin kritisiert die Trennung von Gottes Wort und Geist durch die Schwärmer und betont, dass der Geist nur durch die Schrift wirkt.
Was ist die „Institutio“?
Die „Institutio Christianae Religionis“ ist Calvins Hauptwerk, in dem er seine Lehre über Gott, den Geist und die christliche Religion darlegt.
Wie stabilisiert der Heilige Geist laut Calvin den Glauben?
Er dient als Zugangsmittel Gottes zum menschlichen Herzen und festigt die biblische Interpretation gegen subjektive Irrtümer.
Wie verhalten sich Altes und Neues Testament im Hinblick auf den Geist?
Calvin sieht eine Polarisierung, aber auch eine Kontinuität, da der Geist in beiden Testamenten das Wirken Gottes offenbart.
- Quote paper
- Georg Thielmann (Author), 2001, Die Wirkung des Heiligen Geistes in der Theologie J. Calvins, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/9960