Die Analyse der Verfassung der Weimarer Republik ist, basierend auf dem Rahmenlehrplan von Mecklenburg-Vorpommern, für die 9. Klassenstufe vorgesehen und daher Thema unserer Stunde. Darüber hinaus hilft diese Schwerpunktsetzung den SuS, nachhaltig die aktuelle, deutsche Verfassung und die Notwendigkeit einiger konstitutioneller Zusammenhänge zu verstehen. Neben der Erzeugung eines Geschichtsbewusstseins soll hierbei, gemäß der fünf didaktischen Kriterien Klafkis zur Legitimation eines Lerngegenstandes, auch der Lebenswelt- und Gegenwartsbezug für die Schüler ersichtlich werden und der Aufbau sowie die Vertiefung eines demokratischen Grundverständnisses bezweckt werden, was die Handlungsfähigkeit der SuS innerhalb der demokratischen Gesellschaft erweitert.
Am 9. November 1918 spitzte sich die Lage in Berlin dramatisch zu. Die Meuterei der Matrosen in Kiel und Aufstände in anderen norddeutschen Hafenstädten dienten als Vorbild für Aufständische in anderen Teilen des Landes. Aus Angst, die Situation würde eskalieren, rief der zu der Zeit noch amtierende Reichskanzler Prinz Max von Baden die Absetzung des Kaisers aus und übertrug gleichzeitig dem SPD Parteiführer Friedrich Ebert sein Amt des Reichskanzlers. Noch am gleichen Tag rief Philipp Scheidemann von der SPD die 'Deutsche Republik' vom Balkon des Berliner Reichstagsgebäudes aus. Nur wenige Stunden später proklamierte der Anführer des kommunistischen Spartakusbundes, Karl Liebknecht, die 'Freie Sozialistische Republik Deutschland'.
Inhaltsverzeichnis
- Sachanalyse
- Didaktische Analyse
- Methodische Analyse
- Lernziele
- Tabellarischer Unterrichtsverlauf
- Reflektion
- Anhang mit den Unterrichtsmaterialien
- Quellen- und Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Dieser Unterrichtsentwurf zielt darauf ab, den Schülerinnen und Schülern die politische Situation in Deutschland nach dem Ersten Weltkrieg näherzubringen. Dabei wird insbesondere auf die Herausbildung der Weimarer Republik, die Rolle der Parteien und die Bedeutung der Verfassung eingegangen.
- Der Rat der Volksbeauftragten und seine Aufgaben
- Der Ebert-Groener-Pakt und seine Folgen
- Die Parteienlandschaft der Weimarer Republik
- Die Verfassung der Weimarer Republik
- Der Konflikt zwischen SPD und USPD
Zusammenfassung der Kapitel
Sachanalyse
Dieser Abschnitt beleuchtet die Entstehung der Weimarer Republik im Kontext der revolutionären Ereignisse von 1918. Die Gründung des Rates der Volksbeauftragten als provisorische Übergangsregierung und die Spannungen zwischen SPD und USPD werden dargestellt. Der Ebert-Groener-Pakt und seine Bedeutung für die Stabilisierung des neuen Staates werden ebenfalls behandelt.
Didaktische Analyse
(Die Zusammenfassung dieses Kapitels wird nicht angezeigt, da es sich um didaktische Aspekte des Unterrichtsentwurfs handelt.)
Methodische Analyse
(Die Zusammenfassung dieses Kapitels wird nicht angezeigt, da es sich um methodische Aspekte des Unterrichtsentwurfs handelt.)
Lernziele
(Die Zusammenfassung dieses Kapitels wird nicht angezeigt, da es sich um die Lernziele des Unterrichtsentwurfs handelt.)
Tabellarischer Unterrichtsverlauf
(Die Zusammenfassung dieses Kapitels wird nicht angezeigt, da es sich um den detaillierten Verlauf der Unterrichtsstunde handelt.)
Reflektion
(Die Zusammenfassung dieses Kapitels wird nicht angezeigt, da es sich um die Reflexion des Autors auf den Unterrichtsentwurf handelt.)
Anhang mit den Unterrichtsmaterialien
(Die Zusammenfassung dieses Kapitels wird nicht angezeigt, da es sich um den Anhang mit den Unterrichtsmaterialien handelt.)
Schlüsselwörter
Die wichtigsten Schlüsselwörter dieses Unterrichtsentwurfs sind: Weimarer Republik, Rat der Volksbeauftragten, Ebert-Groener-Pakt, Parteienlandschaft, Verfassung, SPD, USPD, Revolution, Demokratie, Räterepublik.
Häufig gestellte Fragen
Wie entstand die Weimarer Republik am 9. November 1918?
Inmitten der Novemberrevolution rief Philipp Scheidemann (SPD) die Republik aus, während Karl Liebknecht fast zeitgleich die sozialistische Republik proklamierte. Prinz Max von Baden übergab das Kanzleramt an Friedrich Ebert.
Was war der Rat der Volksbeauftragten?
Es war die provisorische Übergangsregierung aus SPD und USPD, die nach dem Sturz der Monarchie die Aufgabe hatte, Frieden zu schließen und Wahlen vorzubereiten.
Was besagte der Ebert-Groener-Pakt?
Dies war ein Bündnis zwischen dem SPD-Vorsitzenden Ebert und der Heeresleitung (General Groener), um die Ordnung aufrechtzuerhalten und radikale Räterepubliken zu verhindern.
Wie sah die Parteienlandschaft der Weimarer Republik aus?
Die Parteienlandschaft war stark zersplittert. Wichtige Akteure waren die SPD, das Zentrum, die DDP (Weimarer Koalition) sowie die oppositionellen Parteien USPD, KPD und DNVP.
Was sind die zentralen Merkmale der Weimarer Verfassung?
Die Verfassung etablierte eine parlamentarische Demokratie, gab dem Reichspräsidenten jedoch als „Ersatzkaiser“ mit Notverordnungsrechten eine sehr starke Machtposition.
- Citation du texte
- Philip Sell (Auteur), 2017, Die Parteienlandschaft und Verfassung der Weimarer Republik (Gymnasium, Geschichte Klasse 9), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/994845