In dieser Unterweisung geht es darum, dem Auszubildenden konstruktives Feedback zu geben.
Zum einen werden durch das Verwenden der Feedbackregeln die Fähigkeit, besser miteinander zu kommunizieren, zu kooperieren und Konflikte konstruktiv zu lösen sowie die sachliche und kooperative Auseinandersetzung und Verständigung gefördert (Sozialkompetenz). Zum anderen unterstützen die Lernziele die Ausprägung der Individualkompetenz, da die eigenen Fähigkeiten reflektiert und eingesetzt werden. Durch die Auseinandersetzung mit dem Gesprächspartner und sich selbst werden die eigenen Stärken, Eigenschaften und Verhaltensweisen bedacht und zudem wird das Verantwortungsbewusstsein gegenüber der Weiterentwicklung einer anderen Person geschult.
Ferner unterstützt das Erlernen und Anwenden der Feedbackregeln deren methodische Nutzung in (Feedback-)Gesprächen, sodass die Methodenkompetenz erweitert wird. Unter dieser ist die Fähigkeit und Bereitschaft zu zielgerichtetem Vorgehen bei der Bearbeitung beruflicher Aufgaben und Problemen zu verstehen. Im Weiteren wird die Fachkompetenz als Anwendung funktionsbezogener Kenntnisse und Fertigkeiten, die zur Lösung der aktuellen und zukünftigen Aufgaben erforderlich sind, geschult.
Inhaltsverzeichnis
- Ausbildungsbetrieb
- Adressatenanalyse
- Lernziele
- Richtlernziel
- Groblernziel
- Feinlernziel
- Kompetenzbereiche
- Didaktische Prinzipien
- Rahmenbedingungen
- Ausbildungsmethodik
- Arbeitszergliederung (siehe nächste Seite)
- Motivierendes Ausbilderverhalten
- Lernerfolgskontrolle und Erfolgssicherung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Das Konzept für die praktische AEVO-Prüfung zielt darauf ab, Auszubildende zu befähigen, konstruktives und situationsgerechtes Feedback zu geben. Die Ausbildungseinheit fokussiert auf die Entwicklung der Kommunikationskompetenz im beruflichen Kontext und die Vermittlung von Feedback-Techniken.
- Kommunikation im beruflichen Kontext
- Feedback-Techniken
- Entwicklung von Handlungskompetenz
- Anwendung didaktischer Prinzipien
- Erfolgssicherung durch praktische Übungen
Zusammenfassung der Kapitel
Ausbildungsbetrieb
Der Abschnitt präsentiert den Ausbildungsbetrieb XY-AG, einen Großkundenlieferanten von Regalsystemen. Der Fokus liegt auf der Ausbildungssituation, insbesondere auf der Ausbildung zum Kaufmann/ zur Kauffrau im Groß- und Außenhandelsmanagement.
Adressatenanalyse
Die Adressatenanalyse konzentriert sich auf die Auszubildende Zoe M., eine 19-jährige angehende Kauffrau im Groß- und Außenhandelsmanagement. Es werden ihre persönlichen Eigenschaften, Stärken und bisherige Erfahrungen im Hinblick auf Feedback-Situationen beleuchtet.
Lernziele
Dieser Abschnitt definiert das Richtlernziel, das Groblernziel und das Feinlernziel der Ausbildungseinheit. Es werden die relevanten Bereiche aus der Ausbildungsordnung und dem Ausbildungsrahmenplan zitiert.
Kompetenzbereiche
Die Lernziele beeinflussen die Entwicklung von Handlungskompetenz, die sich aus Sozial-, Individual-, Methoden- und Fachkompetenz zusammensetzt. Die Auswirkungen der Lernziele auf die einzelnen Kompetenzbereiche werden detailliert erläutert.
Didaktische Prinzipien
Der Abschnitt beschreibt die didaktischen Prinzipien, die in der Ausbildungseinheit Anwendung finden. Es werden Prinzipien wie Zielklarheit, Entwicklungsmäßigkeit, Praxisnähe, Anschaulichkeit, Aktivität, Verknüpfung und Erfolgssicherung erläutert.
Rahmenbedingungen
Die Rahmenbedingungen der Ausbildungseinheit werden vorgestellt. Der zeitliche Ablauf und die Dauer der Einheit, inklusive Erholungspausen, werden erläutert.
Schlüsselwörter
Die Schlüsselwörter dieser Ausbildungseinheit umfassen Feedback, Kommunikation, Handlungskompetenz, didaktische Prinzipien, AEVO-Prüfung, Ausbildungsbetrieb, Adressatenanalyse, Ausbildungsordnung und Ausbildungsrahmenplan.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Ziel einer Unterweisung zum Thema Feedback für Auszubildende?
Ziel ist es, die Kommunikations- und Sozialkompetenz zu fördern, damit Auszubildende lernen, sachlich und kooperativ Konflikte zu lösen und sich gegenseitig weiterzuentwickeln.
Welche Kompetenzbereiche werden durch Feedbackregeln geschult?
Es werden Sozialkompetenz (Kooperation), Individualkompetenz (Selbstreflexion), Methodenkompetenz (Gesprächsführung) und Fachkompetenz (berufliche Aufgabenlösung) gestärkt.
Was versteht man unter konstruktivem Feedback?
Konstruktives Feedback ist eine Rückmeldung, die wertschätzend, konkret und zukunftsorientiert ist, um dem Gegenüber eine positive Verhaltensänderung zu ermöglichen.
Welche didaktischen Prinzipien sind in der AEVO-Unterweisung wichtig?
Wichtige Prinzipien sind Zielklarheit, Praxisnähe, Anschaulichkeit und die aktive Beteiligung des Auszubildenden.
Wie wird der Lernerfolg bei einer Feedback-Schulung gesichert?
Durch praktische Übungen, Rollenspiele und eine abschließende Lernerfolgskontrolle, bei der die Anwendung der Feedbackregeln überprüft wird.
- Arbeit zitieren
- Anonym (Autor:in), 2020, Konstruktives Geben von Feedback für Auszubildende (Ausbildung zum Kaufmann im Groß- und Außenhandelsmanagement, 1. Lehrjahr), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/992397