Die folgende Einsendeaufgabe aus dem Modul "Klinische Psychologie 1 (Grundlagen)" erläutert folgende Themen:
Die Bedeutung von Risiko- und Schutzfaktoren für die Entstehung von psychischen Störungen. Den Einfluss sozialer Unterstützung und dysfunktionaler Kognitionen auf die Entstehung und Aufrechterhaltung psychischer Störungen. Anhand eines ausgewählten Beispiels werden die einzelnen Schritte des diagnostischen Prozesses im Rahmen psychotherapeutischer Interventionen erläutert.
Inhaltsverzeichnis
- Aufgabe 1
- 1.1. Risikofaktoren
- 1.2. Schutzfaktoren
- 1.3. Empirische Ergebnisse
- Aufgabe 2
- 2.1 Soziale Unterstützung
- 2.1 Dysfunktionale Kognitionen
- Aufgabe 3
- 3.1 Der diagnostische Prozess: ein Überblick
- 3.2 Der diagnostische Prozess: Ein Fallbeispiel: Lena J.
- 3.2.1 Diagnostik und Klassifikation
- 3.2.2 Medizinische Diagnostik
- 3.2.3 Biographische Anamnese
- 3.2.4 Der Therapieplan von Lena J.
- 3.2.5 Verlauf und Prognose
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit beschäftigt sich mit den Ursachen und der Aufrechterhaltung psychischer Störungen, indem sie Risiko- und Schutzfaktoren im Entstehungsprozess beleuchtet und das Vulnerabilitäts-Stress-Modell als integrativen Erklärungsansatz präsentiert. Sie legt einen Schwerpunkt auf die Identifizierung von Faktoren, die Individuen im Laufe von Interventionen stabilisieren oder destabilisieren.
- Einfluss von Risikofaktoren auf die Entstehung psychischer Störungen
- Unterscheidung zwischen pränatalen, perinatalen und postnatalen sowie internen und externen Risikofaktoren
- Das Vulnerabilitäts-Stress-Modell als Erklärungsansatz für die Entstehung psychischer Störungen
- Bedeutung von Schutzfaktoren in der Entstehung und Entwicklung psychischer Störungen
- Der diagnostische Prozess und seine Anwendung im Fallbeispiel von Lena J.
Zusammenfassung der Kapitel
Kapitel 1 befasst sich mit Risikofaktoren für die Entstehung psychischer Störungen. Es werden verschiedene Differenzierungsmöglichkeiten von Risikofaktoren vorgestellt, darunter pränatale, perinatale und postnatale sowie interne und externe Faktoren. Das Vulnerabilitäts-Stress-Modell wird als integrativer Erklärungsansatz für die Entstehung psychischer Störungen eingeführt.
Kapitel 2 untersucht soziale Unterstützung und dysfunktionale Kognitionen als Einflussfaktoren auf psychische Störungen.
Kapitel 3 beschreibt den diagnostischen Prozess mit Fokus auf das Fallbeispiel von Lena J. Es umfasst verschiedene diagnostische Methoden wie Anamnese, Klassifikation und medizinische Diagnostik.
Schlüsselwörter
Risikofaktoren, Schutzfaktoren, Vulnerabilitäts-Stress-Modell, biopsycho-sozialer Ansatz, psychische Störungen, Intervention, Therapie, Diagnostik, Klassifikation, Anamnese, Fallbeispiel, Lena J.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Vulnerabilitäts-Stress-Modell?
Es ist ein Erklärungsansatz, der besagt, dass psychische Störungen entstehen, wenn eine individuelle Anfälligkeit (Vulnerabilität) und akuter Stress zusammenkommen.
Welche Arten von Risikofaktoren gibt es?
Man unterscheidet zwischen pränatalen, perinatalen und postnatalen Faktoren sowie internen (genetischen) und externen (sozialen) Risikofaktoren.
Wie wirken Schutzfaktoren bei psychischen Störungen?
Schutzfaktoren wie soziale Unterstützung oder eine hohe Resilienz können die Auswirkungen von Risikofaktoren abmildern und die psychische Gesundheit stabilisieren.
Was sind dysfunktionale Kognitionen?
Das sind negative oder verzerrte Gedankenmuster, die zur Entstehung und Aufrechterhaltung von psychischen Störungen beitragen können.
Wie läuft ein diagnostischer Prozess in der Psychotherapie ab?
Er umfasst die Anamnese, Klassifikation der Symptome, medizinische Diagnostik und die Erstellung eines individuellen Therapieplans.
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- Anonym (Author), 2020, Einflussfaktoren auf die Entstehung und Aufrechterhaltung psychischer Störungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/974661