Das Ziel dieser Bachelorarbeit ist es, darzustellen, inwiefern die Chronobiologie Einfluss auf die Gewichtsreduktion haben kann. Hierbei werden aktuelle Studien betrachtet und die Relevanz des Essensrhythmus im Hinblick auf die Gewichtsreduktion geprüft. Am Ende steht die Beantwortung der Frage, ob die Chronobiologie ein sinnvoller Ansatz für Gewichtsreduktionsprogramme sein kann.
Im ersten Teil dieser Arbeit wird der theoretische Hintergrund der Chronobiologie, das zirkadiane System, erarbeitet, um ein Grundverständnis für die Thematik zu herzustellen. Im weiteren Verlauf wird auf Ernährungs- und Lebensstilfaktoren eingegangen, um die Entstehung von Adipositas und Interventionsansätze veranschaulichen zu können. Ab-schließend wird ein Überblick über die derzeitige Studienlage zur zirkadianen Ernährung als mögliches Diätverfahren gegeben und daraufhin resümierend die Hypothese beantwortet.
Inhaltsverzeichnis
- 1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG
- 2 ZIELSETZUNG
- 3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND
- 3.1 Chronobiologie und Ernährung
- 3.1.1 Definition Chronobiologie
- 3.1.2 Entstehung der Chronobiologie
- 3.1.3 Die Hauptzeitgeber
- 3.1.4 Zirkadianer Rhythmus
- 3.1.5.1 Melatonin
- 3.1.5.2 Kortisol
- 3.1.5.3 Leptin und Ghrelin
- 3.1.5.4 Insulin
- 3.1.6 Chronotypen und Typisierungsmethoden
- 3.1.7 Einfluss des modernen Lebensstils auf den zirkadianen Rhythmus
- 3.1.7.1 Sozialer Jetlag
- 3.1.7.2 Schichtarbeit und Jetlag
- 3.2 Übergewicht und Adipositas
- 3.3 Ursachen
- 3.3.1 Familiäre Disposition, genetische Ursachen
- 3.3.2 Lebensstil (z. B. Bewegungsmangel, Fehlernährung)
- 3.3.3 Schlafmangel
- 3.3.4 Depressive Erkrankungen
- 3.3.5 Niedriger Sozialstatus
- 3.3.6 Ständige Verfügbarkeit von Nahrung
- 3.3.7 Stress
- 3.3.8 Essstörungen (z. B. Binge-Eating-Disorder)
- 3.3.9 Endokrine Faktoren
- 3.3.10 Medikamente
- 3.4 Folgen
- 3.4.1 Gesundheitliche Folgen
- 3.4.2 Ökonomische Folgen
- 3.5 Gewichtsreduktion
- 3.5.1 Definition Gewichtsreduktion
- 3.5.2 Klassische Bestandteile von Ernährungsinterventionen zur Gewichtsreduktion
- 4 METHODIK
- 4.1 Allgemeine Literaturrecherche
- 4.2 Identifikation von relevanten Studien
- 4.3 Qualität der Studien
- 5 ERGEBNISSE
- 6 DISKUSSION
- 6.1 Evidenz der Studien
- 6.2 Interpretation der Ergebnisse
- 6.2.1 Zeitpunkt der Mahlzeiten
- 6.2.2 Regelmäßigkeit der Mahlzeiten
- 6.2.3 Schlaf
- 6.3 GRENZEN DER FORSCHUNGSMETHODEN
- 6.4 EMPFEHLUNGEN FÜR ZUKÜNFTIGE FORSCHUNG
- 7 ZUSAMMENFASSUNG
- 8 LITERATURVERZEICHNIS
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Bachelorarbeit befasst sich mit dem Einfluss der Chronobiologie auf die Gewichtsreduktion. Es wird untersucht, inwiefern aktuelle Studien die Relevanz des Essensrhythmus im Hinblick auf Gewichtsabnahme belegen. Die Arbeit zielt darauf ab, die Frage zu beantworten, ob die Chronobiologie ein sinnvoller Ansatz für Gewichtsreduktionsprogramme sein kann.
- Einfluss des zirkadianen Rhythmus auf den Stoffwechsel
- Bedeutung des Essensrhythmus für die Gewichtsregulation
- Aktuelle Studien zur zirkadianen Ernährung als Diätmethode
- Mögliche Vorteile und Herausforderungen der chronobiologischen Gewichtsreduktion
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt das Problem der Adipositas und die Verbreitung von Diäten dar. Sie führt die Thematik der chronobiologischen Ernährung als mögliche Lösung für Gewichtsprobleme ein. Kapitel 3 erläutert die Chronobiologie und den Einfluss des zirkadianen Rhythmus auf die Ernährung, sowie die Ursachen und Folgen von Übergewicht und Adipositas. Kapitel 4 beschreibt die Methodik der Arbeit, die auf einer Literaturrecherche basiert. Kapitel 5 zeigt die Ergebnisse der Literaturrecherche auf. In Kapitel 6 werden die Ergebnisse diskutiert und die Grenzen der Forschungsmethoden beleuchtet. Schließlich werden Empfehlungen für zukünftige Forschung gegeben. Die Zusammenfassung fasst die zentralen Ergebnisse und Erkenntnisse der Arbeit zusammen.
Schlüsselwörter
Chronobiologie, zirkadianer Rhythmus, Gewichtsreduktion, Ernährung, Adipositas, Essensrhythmus, Studienlage, Diätmethoden, Lebensstilfaktoren.
Häufig gestellte Fragen
Was ist Chronobiologie?
Chronobiologie untersucht die rhythmischen biologischen Prozesse im Körper, insbesondere den zirkadianen Rhythmus (Innere Uhr).
Hilft Essen nach der "Inneren Uhr" beim Abnehmen?
Ja, Studien deuten darauf hin, dass der Zeitpunkt und die Regelmäßigkeit der Mahlzeiten den Stoffwechsel und die Gewichtsreduktion positiv beeinflussen können.
Welche Hormone steuern den Essrhythmus?
Zentrale Hormone sind Melatonin (Schlaf), Kortisol (Aktivierung), sowie Leptin und Ghrelin, die Hunger und Sättigung regulieren.
Was ist "Sozialer Jetlag"?
Es beschreibt die Diskrepanz zwischen dem biologischen Rhythmus und den gesellschaftlichen Anforderungen (z.B. frühe Arbeitszeiten), was zu Übergewicht führen kann.
Wie wichtig ist Schlaf für das Gewicht?
Schlafmangel stört das hormonelle Gleichgewicht und kann Heißhungerattacken sowie eine verringerte Fettverbrennung fördern.
- Quote paper
- Anonym (Author), 2020, Chronobiologie und essen im Takt der "Inneren Uhr". Ein sinnvoller Ansatz zur Gewichtsreduktion bei der Erwerbsbevölkerung?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/966165