Frauen sind in der Position als Führungsperson im Vergleich zu Männern immer noch unterrepräsentiert. Trotz der per Gesetz beschlossenen Frauenquote sind bis heute kaum Auswirkungen in der Praxis zu verzeichnen, denn noch immer verdienen Frauen in Führungspositionen durchschnittlich weniger Geld als Männer.
Ergeben sich geschlechtsspezifische Unterschiede aus biologischen Unterschieden oder sind sie lediglich sozial konstruiert? Welche Stereotype gibt es in Bezug auf Männer und Frauen? Welche Anforderungen muss eine Führungsperson erfüllen und gibt es geschlechterspezifische Führungsstile?
Heba El-Ali untersucht, inwiefern die von der Gesellschaft konstruierten geschlechtsspezifischen Unterschiede in der Führung Einfluss auf das Machtverhältnis zwischen Führungskraft und Mitarbeiter:in nehmen. Dabei geht sie insbesondere auf die Eigenschaften und Führungsqualitäten ein, die beiden Geschlechtern zugeschrieben werden, und gibt Empfehlungen, wie sich diese Eigenschaften gut miteinander kombinieren lassen, um eine effiziente Führung aufzubauen.
Aus dem Inhalt:
- Frauenbewegung;
- Gender Pay Gap;
- Frauenquote;
- Spiral Dynamics;
- Neurobiologisches Motivationssystem;
- Macht
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Gender
- Gender im biologischen Sinne
- Kulturelles Gender
- Historische Entwicklung der Frauenbewegung
- Stereotype
- Gender Pay Gap
- Führung
- Anforderung an die Führungsperson
- Führungsstil
- Frauenquote
- Mythen um die Frau als Führungsperson
- Geschlechterspezifische Führungsstile
- Machtverhältnis zwischen Führungspersonen und Mitarbeiter/innen
- Machtverhältnis innerhalb Organisationsstrukturen
- Spiral Dynamics in Organisationen
- Psychologischer Begriff der Motivation
- Neurobiologisches Motivationssystem
- Empirische Forschung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit befasst sich mit der Frage, welchen Einfluss das Geschlecht auf das Machtverhältnis zwischen Führungskraft und Mitarbeiter hat. Ziel ist es, die geschlechterspezifischen Unterschiede in der Führungsrolle und im Machtverhältnis in Organisationen zu beleuchten und zu analysieren. Dazu werden verschiedene Aspekte wie die historische Entwicklung der Frauenbewegung, Stereotype, der Gender Pay Gap und die Frauenquote betrachtet.
- Gender und seine Auswirkung auf Führung und Machtverhältnisse
- Geschlechterspezifische Führungsstile und deren Auswirkungen
- Der Einfluss von Stereotypen und Vorurteilen auf das Machtverhältnis
- Die Rolle der Frauenquote und die Gleichstellung von Männern und Frauen in Führungspositionen
- Empirische Forschungsergebnisse zu den Themen Gender, Führung und Macht
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt den Ausgangspunkt der Arbeit dar und beleuchtet die aktuelle Situation von Frauen in Führungspositionen in Deutschland. Es werden wichtige Zahlen und Fakten zum Gender Pay Gap und der Unterrepräsentanz von Frauen in Führungspositionen präsentiert.
Das Kapitel "Gender" definiert den Begriff Gender und erläutert die unterschiedlichen Facetten von Gender im biologischen, kulturellen und historischen Kontext. Es werden die geschlechterbezogenen Stereotype und der Gender Pay Gap als wichtige Einflussfaktoren auf das Machtverhältnis zwischen den Geschlechtern betrachtet.
Das Kapitel "Führung" beschäftigt sich mit den Anforderungen an die Führungsperson und verschiedenen Führungsstilen. Die Bedeutung der Frauenquote und die Mythen um die Frau als Führungsperson werden ebenfalls diskutiert.
Das Kapitel "Machtverhältnis zwischen Führungspersonen und Mitarbeiter/innen" untersucht die Machtstrukturen in Organisationen und analysiert die Rolle von Gender im Machtverhältnis.
Das Kapitel "Empirische Forschung" präsentiert Ergebnisse einer eigenen empirischen Untersuchung, die sich mit dem Thema des Machtverhältnisses zwischen Führungskraft und Mitarbeiter beschäftigt.
Schlüsselwörter
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Themen Gender, Führung, Machtverhältnis, Stereotype, Gender Pay Gap, Frauenquote, empirische Forschung und Organisationsstrukturen.
Häufig gestellte Fragen
Welchen Einfluss hat das Geschlecht auf die Führung in Unternehmen?
Das Geschlecht beeinflusst Machtverhältnisse oft durch gesellschaftlich konstruierte Stereotype. Frauen sind in Führungspositionen trotz Frauenquote weiterhin unterrepräsentiert und verdienen im Durchschnitt weniger als Männer.
Sind geschlechtsspezifische Unterschiede in der Führung biologisch oder sozial bedingt?
Die Arbeit untersucht, inwiefern Unterschiede biologisch determiniert oder kulturell und sozial konstruiert sind. Oft spielen historische Rollenbilder und Stereotype eine größere Rolle als biologische Faktoren.
Was versteht man unter dem Gender Pay Gap im Kontext von Führungskräften?
Der Gender Pay Gap bezeichnet die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen. Auch in Führungspositionen verdienen Frauen bei vergleichbarer Qualifikation oft weniger als ihre männlichen Kollegen.
Was ist das neurobiologische Motivationssystem?
Es handelt sich um ein System im Gehirn, das steuert, wie Menschen auf Belohnung und Macht reagieren. Die Arbeit analysiert dies im Zusammenhang mit dem Machtverhältnis zwischen Führungskraft und Mitarbeiter.
Welche Rolle spielt die Frauenquote für die Gleichstellung?
Die gesetzliche Frauenquote soll die Unterrepräsentanz von Frauen beheben. In der Praxis zeigen sich jedoch bisher nur langsame Auswirkungen auf die tatsächlichen Machtstrukturen in Organisationen.
- Arbeit zitieren
- Heba El-Ali (Autor:in), 2021, Welchen Einfluss hat das Geschlecht auf das Machtverhältnis zwischen Führungskraft und Mitarbeiter?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/962517