Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem immer noch existenten Problem der Nichtwählerschaft. Konkret soll diskutiert werden, was die Europäische Union dafür tut, um die Nichtwähler/innen zu motivieren und ihnen das Gefühl zu geben, dass sie mit ihrer Stimme viel bezwecken können. Jede Stimme zählt und hat einen Stellenwert in Brüssel.
Die Europäische Kommission trifft umfangreiche Entscheidungen, die das Leben der Unternehmen, Organisation und insbesondere der Bürger unmittelbar berühren. So spielt die politische Teilhabe aller Bürger eine besonders wichtige Rolle bei der Mitbestimmung über die einflussreichen Entscheidungen. Infolgedessen steht den Unionsbürgern eine Pflicht des Wählens zu. Wahlen legitimieren das politische System, kontrollieren politische Eliten und aggregieren politische Präferenzen von Bürgern.
Die Unionsbürger/innen verfügen über das aktive und passive Wahlrecht und das unter denselben Bedingungen wie die Staatsangehörigen des betreffenden Landes. Seit 1979 verfügen sie über das direkte Wahlrecht alle fünf Jahre darüber zu entscheiden, wer sie im Europäischen Parlament repräsentieren soll. Die Aufforderung, dass die Bürger/innen wählen sollen genügt an dieser Stelle nicht.
Inhaltsverzeichnis
- 1. Einleitung
- 2. Maßnahmen zur Steigerung der Wahlbeteiligung
- 3. Projekte und Kampagnen der Europäischen Union
- 4. Bewertung und Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit untersucht, welche Maßnahmen die EU zur Steigerung der Wahlbeteiligung ergreift und wie diese wirken.
- Analyse verschiedener Maßnahmen zur Erhöhung der Wahlbeteiligung
- Bewertung der Projekte und Kampagnen der EU zur Steigerung der Wahlbeteiligung
- Bewertung der Effektivität dieser Maßnahmen
- Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse und Schlussfolgerungen
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung
Die Einleitung beleuchtet die Bedeutung der Wahlbeteiligung für die Europäische Union und die Herausforderungen der Nichtwähler/innen in der heutigen Gesellschaft. Die Forschungsfrage der Arbeit wird vorgestellt: „Wie wirkt die EU bei der Steigerung der Wahlbeteiligung mit?“.
2. Maßnahmen zur Steigerung der Wahlbeteiligung
Dieses Kapitel beschäftigt sich mit den allgemeinen Maßnahmen zur Steigerung der Wahlbeteiligung. Es werden vier verschiedene „Maßnahmen-Cluster“ vorgestellt, darunter direktdemokratische Maßnahmen und alternative Partizipationsformen, zivilgesellschaftliche Maßnahmen, negative und positive Anreize sowie systematische Maßnahmen.
3. Projekte und Kampagnen der Europäischen Union
Dieses Kapitel liefert einen Überblick über die Projekte und Kampagnen, die die Europäische Union im Jahr 2019 ins Leben gerufen hat, um die Bürger zu motivieren und die Wahlbeteiligung zu steigern.
Schlüsselwörter
Wahlbeteiligung, Europäische Union, Nichtwähler/innen, politische Teilhabe, Demokratie, Maßnahmen-Cluster, direktdemokratische Maßnahmen, zivilgesellschaftliche Maßnahmen, negative und positive Anreize, systematische Maßnahmen, Projekte, Kampagnen, Bewertung, Fazit.
Häufig gestellte Fragen
Warum ist eine hohe Wahlbeteiligung für die EU wichtig?
Wahlen legitimieren das politische System der EU, kontrollieren Eliten und ermöglichen den Bürgern die Mitbestimmung über einflussreiche Entscheidungen.
Welche Maßnahmen ergreift die EU gegen Nichtwählerschaft?
Die Arbeit unterscheidet vier "Maßnahmen-Cluster": direktdemokratische, zivilgesellschaftliche, systematische Maßnahmen sowie positive/negative Anreize.
Seit wann gibt es das direkte Wahlrecht zum Europäischen Parlament?
Unionsbürger verfügen seit 1979 über das Recht, alle fünf Jahre ihre Vertreter im Europäischen Parlament direkt zu wählen.
Welche Projekte gab es im Wahljahr 2019?
Die EU startete umfangreiche Kampagnen und Projekte, um Bürger zu motivieren und ihnen den Stellenwert ihrer Stimme in Brüssel zu verdeutlichen.
Was sind "systematische Maßnahmen" zur Wahlsteigerung?
Dazu gehören strukturelle Änderungen im Wahlprozess, die den Zugang zur Wahl erleichtern oder die Relevanz der Stimmen erhöhen.
- Citar trabajo
- Zeynep Kut (Autor), 2019, Steigerung der Wahlbeteiligung. Bewertung der Maßnahmen der EU, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/958661