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Kinder als Zielgruppe. Die Bedeutung der Kinder für die Werbung

Titel: Kinder als Zielgruppe. Die Bedeutung der Kinder für die Werbung

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2000 , 18 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Stefan Frenzen (Autor:in)

Didaktik für das Fach Deutsch - Pädagogik, Sprachwissenschaft
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Aufgrund der multimedialen Gegebenheiten in unserer Gesellschaft haben die Werbeleute vielfältige Möglichkeiten ihre Werbebotschaften zu verbreiten. Tatsächlich ist es so, dass Werbung mittlerweile allgegenwärtig ist. Ob es nun Spots im Fernsehen oder im Radio sind, riesige Plakatwände, die vor allem in den Städten zu finden sind oder Anzeigenwerbung in Zeitungen und Zeitschriften, es ist fast unmöglich, sich der Werbung zu entziehen. Da auch Kinder oft schon über viele verschiedene Medien verfügen können, werden natürlich auch sie mit Werbung konfrontiert. Es ist also durchaus interessant zu untersuchen, inwiefern Werbung auf Kinder wirkt bzw. welche Bedeutung Kinder auch für die Werbung haben. In dieser Arbeit möchte ich versuchen, diese Wechselbeziehung genauer zu analysieren.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Kindheit in einer konsum- und medienorientierten Gesellschaft

2.1. Einkommen und Konsumverhalten der Kinder

2.2. Verschiedene Möglichkeiten für kinderadressierte Werbung

2.2.1. Das dominierende Werbemedium: Fernsehen

2.2.2. Werbung in Kinderzeitschriften

2.2.3. Werbung in Video- und Computerspielen

2.2.4. Werbung „below the line“

2.2.5. Merchandising

2.3. Fazit zu diesem Kapitel

3. Spotwerbung im deutschen Fernsehen

3.1. Definition: Kinderwerbung

3.2. Quantitative Analyse von Fernsehwerbung

3.2.1. Vorgehensweise

3.2.2. Ergebnisse der Studie

4. Kinder als Zielgruppe der Werbewirtschaft

4.1. Empirische Forschung als Instrument der Zielüberprüfung

4.2. Kenntnisse über die Zielgruppe als Erfolgsfaktor

4.2.1. Die sechs Hürden des Kidsmarketing

4.2.2. Produkt-, Medien- und Werbekompetenz

4.2.3. Frühe Markenpositionierung

4.2.4. Kinder als Kaufentscheider

4.3. Kinderdarstellungen als Stilmittel

4.4. Freiwillige Regelungen zur Selbstbeschränkung

5. Wirkung von Werbung auf Kinder – Meinungen von LehrerInnen

5.1. Werbung und Werbewirkung

5.2. Zur besonderen Werbewirkung bei Kindern

5.3. Wirkung auf schulisch relevante kindliche Fähigkeiten

6. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die komplexe Wechselbeziehung zwischen Kindern als Zielgruppe und der Werbewirtschaft. Ziel ist es, den Werbedruck auf Kinder zu analysieren, die Mechanismen kindgerechter Marketingstrategien darzulegen und die Auswirkungen von Werbung sowie die Wahrnehmung dieser durch Lehrkräfte kritisch zu beleuchten.

  • Kaufkraft und Konsumverhalten von Kindern
  • Werbestrategien in verschiedenen Medien (Fernsehen, Internet, Merchandising)
  • Psychologische Anforderungen an das "Kidsmarketing"
  • Einfluss von Werbung auf schulische Leistungen und kindliche Entwicklung

Auszug aus dem Buch

4.2.1. Die sechs Hürden des Kidsmarketing

Als Ergebnisse der Zielgruppenforschung wurden sechs Thesen unter dem Titel ‚Die sechs Hürden des Kidsmarketing...und wie man sie überwindet’ aufgestellt, die Werbestrategen helfen sollen, ihre Werbung zielgruppenspezifisch zu gestalten:

1. Kids sind nicht gleich Kids. Bei der Entwicklung von Kinderwerbung muss darauf geachtet werden, dass man sich konkret mit der Zielgruppe auseinander setzt, da sie extrem heterogen ist und die entwicklungspsychologische Einteilung in Altersgruppen nur eine sehr grobe Orientierung bietet kann.

2. Kinder sind heute viel erwachsener als je zuvor. Es ist nicht zu raten, die Intelligenz der Kleinen zu unterschätzen, man erntet dadurch nur Ablehnung. Die Werbebotschaften müssen darum unbedingt glaubwürdig sein.

3. Kids nehmen die Welt anders war als Erwachsene. Die Kinder von heute können durch die multimediale Realität und die dadurch veränderten Gehirnstrukturen zwar mehr Informationen aufnehmen als früher, jedoch können diese oft nicht mehr abstrakt verarbeitet werden. Man sollte deswegen zwar viel sagen, jedoch so einfach wie es geht.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in das Thema der Werbewirkung auf Kinder vor dem Hintergrund einer multimedial geprägten Gesellschaft.

2. Kindheit in einer konsum- und medienorientierten Gesellschaft: Analyse der Kaufkraft von Kindern und der vielfältigen medialen Kanäle, die für Werbung genutzt werden.

3. Spotwerbung im deutschen Fernsehen: Quantitative Untersuchung der Häufigkeit und Gestaltung von Werbespots im deutschen Kinderfernsehen.

4. Kinder als Zielgruppe der Werbewirtschaft: Beleuchtung der Marketingstrategien, der empirischen Forschungsmethoden und der psychologischen Aspekte bei der Ansprache von Kindern.

5. Wirkung von Werbung auf Kinder – Meinungen von LehrerInnen: Diskussion der pädagogischen Perspektive und der Einschätzung des Einflusses von Werbung auf kindliche Fähigkeiten.

6. Schlussbetrachtung: Zusammenfassende Bewertung der Rolle der Werbung in der modernen Marktwirtschaft und der Bedeutung kritischer Medienbildung.

Schlüsselwörter

Kinderwerbung, Zielgruppenanalyse, Kidsmarketing, Konsumverhalten, Markenbindung, Medienkompetenz, Werbewirkung, Kaufentscheider, Kindheit, Merchandising, Werbedruck, Zielgruppenforschung, Produktplatzierung, Markenpositionierung, Pädagogik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Bedeutung von Kindern als Zielgruppe für die Werbewirtschaft und beleuchtet die Mechanismen, mit denen Unternehmen Kinder als Konsumenten ansprechen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen den Konsum von Kindern, verschiedene Werbemedien, die methodischen Ansätze des Kidsmarketings sowie die pädagogische Einschätzung der Werbewirkung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Wechselbeziehung zwischen Kindern und Werbung zu analysieren und aufzuzeigen, wie Unternehmen Strategien entwickeln, um Kinder erfolgreich als Zielgruppe zu erschließen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf der Auswertung bestehender Studien, empirischer Analysen zur Werbehäufigkeit und der Einbeziehung fachwissenschaftlicher Literatur zum Thema Medienpädagogik und Marketing.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil behandelt die verschiedenen Werbeformen, die psychologischen Hürden im Kidsmarketing, die Rolle von Kindern als Kaufentscheider sowie die kritische Sicht von Lehrkräften auf Werbeeinflüsse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär durch Begriffe wie Kinderwerbung, Konsumverhalten, Kidsmarketing, Medienkompetenz und Markenbindung charakterisieren.

Warum ist die Markenbindung bei Kindern so früh wichtig?

Die Werbebranche geht davon aus, dass Markenbindungen spätestens bis zum 16. Lebensjahr gefestigt sein müssen, um langfristig das Kaufverhalten der Heranwachsenden zu prägen und zu sichern.

Welche Rolle spielt die "Manipulationsthese" bei Lehrkräften?

Lehrkräfte stehen Werbung oft skeptisch gegenüber und stimmen häufig der These zu, dass Werbung Kinder manipuliert, das Konsumverhalten unnatürlich steigert und schulische Fähigkeiten wie die Konzentration beeinträchtigt.

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Details

Titel
Kinder als Zielgruppe. Die Bedeutung der Kinder für die Werbung
Hochschule
Universität zu Köln  (Seminar für Deutsche Sprache und ihre Didaktik)
Veranstaltung
Hauptseminar Kinder - Medien - Werbung
Note
1,3
Autor
Stefan Frenzen (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2000
Seiten
18
Katalognummer
V953
ISBN (eBook)
9783638105903
ISBN (Buch)
9783638745543
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kinder Zielgruppe Bedeutung Werbung Hauptseminar Medien
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Stefan Frenzen (Autor:in), 2000, Kinder als Zielgruppe. Die Bedeutung der Kinder für die Werbung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/953
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Leseprobe aus  18  Seiten
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