Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit der Frage auseinander, wie sich die vorgesehenen Maßnahmen zu dem Zielbereich „Treff- und Freizeitmöglichkeiten/ öffentliches Leben“ durch das Aktionsprogramm „Soziale Stadt“ in Forchheim- Nord entwickelt haben. Denn dieser Zielbereich setzt nicht nur auf baulich-investive Maßnahmen. Zuerst wird auf das Aktionsprogramm „Soziale Stadt“ eingegangen, wie dieses entstanden ist und weswegen dies mehr als nur Städtebauförderung, mit seinen Zielen und Umsetzungen, ist. Danach wird anhand einer Kurzcharakteristika beschrieben, welche Stadtteile in dieses Programm aufgenommen werden und diese auf den Stadtteil Forchheim-Nord angewendet. Der nächste Gliederungspunkt beschäftigt sich nun mit den, im integrierten Handlungskonzept, vorgesehenen Maßnahmen zu dem ausgewählten Zielbereich „Treff- und Freizeitmöglichkeiten/öffentliches Leben“. Zuletzt wird anhand einer Stadtteilbegehung und Zeitungsartikel recherchiert ob und wie diese Maßnahmen bisher umgesetzt wurden.
Das Programm „Soziale Stadt“ hat als Ziel den „Fahrstuhleffekt nach unten“ mit einem einheitlichen Erneuerungsansatz in bestimmten Quartieren zu bremsen oder aufzuhalten. Offensichtlich hat sich in den letzten 16 Jahren, nach der Veröffentlichung des Handlungskonzeptes einiges getan: Wenn man durch Forchheim-Nord spaziert, wird der Eindruck von einem ordentlichen, gepflegten Stadtteil mit sanierten Mehrfamilienhäusern, vielen Bäumen und Grünflächen vermittelt. Schwer kann man sich vorstellen, dass dieser Stadtteil als „sozialer Brennpunkt“ oder „Stadtteil mit dem schlechtesten Ruf“ betitelt wurde. Das integrierte Handlungskonzept setzt jedoch nicht nur auf städtebaulicher Erneuerung, sondern verfolgt darüberhinausgehende Handlungsfelder.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Das Aktionsprogramm „Soziale Stadt“ – mehr als nur Städtebauförderung...
- Kurzcharakteristika „Stadtteile und Ortsteile mit besonderem Entwicklungsbedarf“: Beispiel Forchheim Nord
- Vorgesehene Maßnahmen des Zielbereiches: Treff- und Freizeitmöglichkeiten/ öffentliches Leben
- Umsetzung der Maßnahmen............
- Fazit..
- Reflexion zur eigenen Lernerfahrung.
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit befasst sich kritisch mit der Entwicklung des Zielbereichs „Treff- und Freizeitmöglichkeiten/ öffentliches Leben“ im Rahmen des Aktionsprogramms „Soziale Stadt“ in Forchheim-Nord. Sie analysiert, wie sich die vorgesehenen Maßnahmen in diesem Bereich durchgesetzt haben und welche Auswirkungen sie auf den Stadtteil hatten.
- Das Aktionsprogramm „Soziale Stadt“ und seine Zielsetzung, die über bauliche Maßnahmen hinausgehen.
- Die Charakteristika von „Stadtteilen und Ortsteilen mit besonderem Entwicklungsbedarf“ am Beispiel Forchheim-Nord.
- Die im integrierten Handlungskonzept vorgesehenen Maßnahmen für den Zielbereich „Treff- und Freizeitmöglichkeiten/ öffentliches Leben“.
- Die Umsetzung der Maßnahmen in Forchheim-Nord durch Recherche in Zeitungsartikeln und einer Stadtteilbegehung.
- Die Bedeutung der sozialen Integration und Inklusion im Rahmen der Stadtentwicklung.
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung
Die Einleitung stellt den Ausgangspunkt der Arbeit dar und beleuchtet die negative Wahrnehmung des Stadtteils Forchheim-Nord. Sie verweist auf das Aktionsprogramm „Soziale Stadt“ und dessen Ziel, den „Fahrstuhleffekt nach unten“ in benachteiligten Quartieren zu bremsen. Die Einleitung führt die Forschungsfrage ein, die sich mit der Entwicklung der Maßnahmen im Zielbereich „Treff- und Freizeitmöglichkeiten/ öffentliches Leben“ beschäftigt.
Das Aktionsprogramm „Soziale Stadt“ – mehr als nur Städtebauförderung
Dieses Kapitel beleuchtet die Entstehung des Aktionsprogramms „Soziale Stadt“ als Reaktion auf wirtschaftliche und gesellschaftliche Herausforderungen. Es betont, dass das Programm über reine Städtebauförderung hinausgeht und auf einen ganzheitlichen Erneuerungsansatz setzt, der verschiedene Handlungsfelder integriert.
Kurzcharakteristika „Stadtteile und Ortsteile mit besonderem Entwicklungsbedarf“: Beispiel Forchheim Nord
Dieses Kapitel erläutert die Merkmale von Stadtteilen mit besonderem Entwicklungsbedarf, wobei Forchheim-Nord als Beispiel dient. Es beschreibt die Ursachen für die soziale Benachteiligung und die Folgen des mangelnden Engagements von privaten Investoren.
Schlüsselwörter
Die Arbeit konzentriert sich auf die Themen Stadtentwicklung, Soziale Stadt, Stadtteilentwicklung, Quartiersentwicklung, sozialer Brennpunkt, sozialräumliche Segregation, Treff- und Freizeitmöglichkeiten, öffentliches Leben, integrierte Handlungskonzepte, Stadtteilbegehung und Handlungsfelder.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Ziel des Programms "Soziale Stadt"?
Das Programm soll in benachteiligten Quartieren den "Fahrstuhleffekt nach unten" bremsen und durch ganzheitliche Erneuerung die Lebensqualität verbessern.
Warum wurde Forchheim-Nord in das Programm aufgenommen?
Der Stadtteil galt als "sozialer Brennpunkt" mit schlechtem Ruf und besonderem Entwicklungsbedarf bei der städtebaulichen und sozialen Infrastruktur.
Was beinhaltet der Zielbereich "Treff- und Freizeitmöglichkeiten"?
Er umfasst Maßnahmen zur Förderung des öffentlichen Lebens, wie die Schaffung von Grünflächen, Spielplätzen und Orten für soziale Begegnung.
Geht es bei der "Sozialen Stadt" nur um Bauarbeiten?
Nein, das Programm setzt neben baulich-investiven Maßnahmen auch auf soziale Integration, Inklusion und die Aktivierung der Bewohner.
Wie hat sich das Erscheinungsbild von Forchheim-Nord verändert?
Durch Sanierungen und neue Grünflächen wirkt der Stadtteil heute gepflegt und ordentlich, was dem ursprünglichen Image als Brennpunkt entgegenwirkt.
- Arbeit zitieren
- Anonym (Autor:in), 2020, Das Konzept der "Sozialen Stadt" anhand des Beispiels Forchheim-Nord, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/951806