Die Arbeit beschäftigt sich mit Zeitzeugeninterview im schulischen Kontext. Dabei wird gefragt, ob es sinnvoll ist Zeitzeugen in den schulischen Geschichtsunterricht zu integrieren. Zudem soll erörtert werden welche Vor- und Nachteile diese Unterrichtsmethode mit sich führt. Hierfür soll zunächst ein einleitendes Kapitel die Grundzüge der Oral History erläutern, um dann in den folgenden Kapiteln zu analysieren, was Oral History leistet und welche Grenzen sie besitzt. Des Weiteren wird das Zeitzeugeninterview im schulischen Kontext vorgestellt.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Was ist Oral History?
- Oral History im Geschichtsunterricht
- Was leistet Oral History?
- Grenzen der Oral History
- Erinnerung und Gedächtnis
- Das Zeitzeugeninterview im Geschichtsunterricht
- Auswahl und Einladung der Zeitzeugen
- Vorbereitungen und Durchführung
- Nacharbeitung und Reflexion
- Resümee
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Einbindung von Oral History in den Geschichtsunterricht und analysiert die Vor- und Nachteile dieser Unterrichtsmethode.
- Erläuterung der Grundzüge der Oral History
- Analyse der Leistungen und Grenzen der Oral History
- Vorstellung des Zeitzeugeninterviews im schulischen Kontext
- Bedeutung des Geschichtsunterrichts für Heranwachsende
- Die Rolle der Oral History in der Geschichtsvermittlung
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung
Die Einleitung beleuchtet die Bedeutung des Erinnerns und der Geschichte sowie den Wandel der Geschichtsvermittlungspraxis. Sie führt in die Thematik der Oral History ein und erklärt die zentrale Forschungsfrage: Ob es sinnvoll ist, Zeitzeugen in den Geschichtsunterricht zu integrieren.
Was ist Oral History?
Dieses Kapitel befasst sich mit der Definition und der methodischen Vielfalt der Oral History. Es beleuchtet die verschiedenen Ansätze der Oral History und analysiert die Kritik an der Verwendung von Oral History als historische Quelle.
Oral History im Geschichtsunterricht
Dieses Kapitel setzt sich mit der Bedeutung des Geschichtsunterrichts für Heranwachsende auseinander und erläutert die Rolle der Oral History in der Geschichtsvermittlung.
Das Zeitzeugeninterview im Geschichtsunterricht
Dieses Kapitel fokussiert auf das Zeitzeugeninterview im schulischen Kontext und analysiert die Auswahl, Einladung, Vorbereitung und Durchführung sowie die Nacharbeitung und Reflexion von Zeitzeugeninterviews im Geschichtsunterricht.
Schlüsselwörter
Die zentralen Begriffe, die diese Arbeit beleuchten, sind Oral History, Zeitzeugeninterview, Geschichtsunterricht, Erinnerungskultur, historische Quellen, methodische Vielfalt, Geschichte von unten und Geschichtsdidaktik.
Häufig gestellte Fragen
Was ist Oral History?
Eine Methode der Geschichtswissenschaft, bei der mündliche Berichte von Zeitzeugen als historische Quelle genutzt werden.
Warum sind Zeitzeugeninterviews im Unterricht sinnvoll?
Sie machen Geschichte für Schüler lebendig, fördern Empathie und ermöglichen eine "Geschichte von unten", die über Lehrbuchtexte hinausgeht.
Welche Grenzen hat die Oral History?
Die menschliche Erinnerung ist subjektiv und kann durch Zeit oder spätere Einflüsse verfälscht werden, weshalb eine kritische Nachbereitung nötig ist.
Wie bereitet man ein Zeitzeugeninterview in der Schule vor?
Dazu gehören die Auswahl geeigneter Zeugen, die Erarbeitung von Fragen und die Schaffung eines angemessenen Rahmens für das Gespräch.
Was ist das Ziel der Nacharbeitung?
Die Schüler sollen das Gehörte reflektieren, mit anderen Quellen vergleichen und die Subjektivität der Zeugenaussage einordnen lernen.
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- J. Krieg (Author), 2019, Interviews mit Zeitzeugen im Geschichtsunterricht, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/947443