Das Ziel dieser Arbeit ist, einen tieferen Einblick in die verschiedenen Einflüsse der Aktionär-Management-Beziehung zu gewinnen und eine Handlungsempfehlung für ein positives Vorgehen zu finden. Der Fokus wird dabei auf der Schaffung von Shareholder-Value durch Aktienrückkäufe und Dividendenauszahlungen gelegt.
Hierzu wird die Neue Institutionenökonomik als Grundlage beziehungsweise Ansatz gewählt, um das Verhalten der beiden Akteure und deren Wechselwirkungen zu beurteilen. Strukturell werden in dieser wissenschaftlichen Arbeit zuerst die theoretischen Grundlagen der Neuen Institutionenökonomik und des Shareholder-Value-Ansatzes erklärt, um nachfolgend auftretende Probleme zu analysieren und detaillierter darzustellen. Im Anschluss folgen zwei Praxisbeispiele der Apple Inc. und The Boeing Company, um im Ergebnis ein Fazit über die finanziellen Aktivitäten der beiden Unternehmen und den dar-aus resultierenden allgemeinen Handlungsempfehlungen darzulegen.
Auf Grundlage der Annahme, dass das Verhalten von Akteuren in der Wirtschaft stets von eigenem Nutzen geprägt ist und dem daraus resultierenden ökonomischem Prinzip, dass das „Ziel des wirtschaftlichen Handelns des einzelnen Menschen und der Unternehmen […] maximale Erlöse und Leistungen bei minimalen Kosten, Arbeitseinsatz und Ressourcen [sind]“, kann es zu Interessenkonflikten und Informationsasymmetrien zwischen Aktionären und den Unternehmen kommen, da die Unternehmen in diesem Fall mehr Informationen über ihre wirtschaftliche Situation besitzen. Dies wiederum kann zur Beeinflussung des Shareholder-Values und den damit kohärenten unternehmerischen Investitionsentscheidungen führen. Deshalb werden verschiedene Methoden genutzt, um diese Informationsasymmetrien auszugleichen, die im Laufe dieser Arbeit dargestellt werden.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Theoretische Grundlagen der Neuen Institutionenökonomik und des Shareholder-Value-Ansatzes
- Grundlagen der Neuen Institutionenökonomik
- Prinzipal-Agenten-Theorie
- Der Shareholder-Value-Ansatz
- Analyse der einflussnehmenden Faktoren auf den Shareholder-Value im Kontext der Neuen Institutionenökonomik
- Bestimmung des Shareholder-Values
- Einflussnehmende Faktoren auf den Shareholder-Value
- Einfluss durch die Neue Institutionenökonomik
- Praxisbeispiele anhand der The Boeing Company und Apple Inc.
- Aktienrückkäufe der The Boeing Company
- Aktienrückkäufe von der Apple Inc
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit befasst sich mit der Beeinflussung des Shareholder-Values und unternehmerischer Investitionsentscheidungen auf Grundlage der Neuen Institutionenökonomik. Ziel ist es, die Beziehung zwischen der Neuen Institutionenökonomik und dem Shareholder-Value-Ansatz zu analysieren und die einflussnehmenden Faktoren auf den Shareholder-Value im Kontext der Neuen Institutionenökonomik zu identifizieren.
- Theoretische Grundlagen der Neuen Institutionenökonomik und des Shareholder-Value-Ansatzes
- Einflussnehmende Faktoren auf den Shareholder-Value
- Analyse der einflussnehmenden Faktoren im Kontext der Neuen Institutionenökonomik
- Praxisbeispiele anhand der The Boeing Company und Apple Inc.
- Zusammenhang zwischen Shareholder-Value und unternehmerischen Investitionsentscheidungen
Zusammenfassung der Kapitel
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die die Forschungsfrage und den Aufbau der Arbeit präsentiert. Anschließend werden die theoretischen Grundlagen der Neuen Institutionenökonomik und des Shareholder-Value-Ansatzes erläutert, wobei insbesondere die Prinzipal-Agenten-Theorie und der Shareholder-Value-Ansatz im Detail betrachtet werden. Im dritten Kapitel wird die Analyse der einflussnehmenden Faktoren auf den Shareholder-Value im Kontext der Neuen Institutionenökonomik durchgeführt, wobei die Bestimmung des Shareholder-Values und die Analyse der Einflussfaktoren im Vordergrund stehen.
Das vierte Kapitel widmet sich der Anwendung der theoretischen Erkenntnisse anhand von Praxisbeispielen aus der The Boeing Company und Apple Inc., wobei die Aktienrückkäufe der beiden Unternehmen untersucht werden. Abschließend wird im Fazit die Arbeit zusammengefasst und die wichtigsten Ergebnisse der Analyse dargestellt.
Schlüsselwörter
Die Arbeit konzentriert sich auf die Schlüsselbegriffe Shareholder-Value, Neue Institutionenökonomik, Prinzipal-Agenten-Theorie, Einflussfaktoren, Investitionsentscheidungen, Aktienrückkäufe, The Boeing Company und Apple Inc. Die Analyse untersucht die Beziehungen zwischen diesen Konzepten und deren Einfluss auf unternehmerische Entscheidungen.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Shareholder-Value-Ansatz?
Es ist ein Konzept der Unternehmensführung, bei dem die Maximierung des Marktwerts des Eigenkapitals und damit der Nutzen für die Aktionäre im Vordergrund steht.
Welche Rolle spielt die Prinzipal-Agenten-Theorie?
Sie beschreibt den Interessenkonflikt zwischen Aktionären (Prinzipal) und Management (Agent), die oft über unterschiedliche Informationen verfügen (Informationsasymmetrie).
Warum führen Unternehmen wie Apple Aktienrückkäufe durch?
Aktienrückkäufe dienen dazu, überschüssige Liquidität an Aktionäre zurückzugeben, den Aktienkurs zu stützen und den Shareholder-Value zu steigern.
Was ist die Neue Institutionenökonomik?
Ein ökonomischer Ansatz, der untersucht, wie Institutionen, Verträge und Informationsasymmetrien das Verhalten von Akteuren in der Wirtschaft beeinflussen.
Wie beeinflussen Investitionsentscheidungen den Aktienwert?
Investitionsentscheidungen signalisieren dem Markt die Zukunftserwartungen des Managements. Sind sie wertsteigernd, erhöht sich der Shareholder-Value.
- Quote paper
- Anonym (Author), 2020, Wie können Shareholder-Values und unternehmerische Investitionsentscheidungen beeinflusst werden? Die Neue Institutionenökonomik als Grundlage, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/945223