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Spezialanwendungen der Druckverfahren

Titel: Spezialanwendungen der Druckverfahren

Diplomarbeit , 2004 , 110 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Joachim Endres (Autor:in)

Textil, Druck, Werken
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Unter dem Begriff „Spezialanwendungen der Druckverfahren“ versteht man im Allgemeinen das Bedrucken von Bedruckstoffen wie Tapeten, Textilien, Bodenbelägen, Keramiken, Tuben, Dosen, Schildern und so weiter.
Im Gegensatz zu anderen Bereichen des modernen Lebens, in denen klassische Methoden der Fertigung meistens durch modernere, durch Computereinsatz unterstützte Methoden, vollständig ersetzt werden, können gerade im Printbereich klassische (historisch verwurzelte, lang erprobte und bewährte Verfahren) und alternative Methoden (jene die auf dem letzten Stand der Technik beruhen), je nach Bedruckstoff nebeneinander existieren oder einander ergänzen.
In dieser Diplomarbeit werden zu Beginn die klassischen Druckverfahren Hoch-, Tief- Flach-, und Siebdruck kurz beschrieben um in den folgenden Kapiteln die Ähnlichkeiten und Unterschiede in der Anwendung dieser in Bezug auf Spezialdruckverfahren leichter feststellen zu können. Konkret geht diese Arbeit im Rahmen der Spezialdruckverfahren auf die Teilgebiete Tapeten und Textilien ein.
Das Kapitel über Tapeten enthält zu Beginn Informationen über deren historische Entwicklung. In weiterer Folge wird auf die beliebtesten sich am Markt befindlichen Tapetenarten, deren Bestandteile, Herstellungstechniken und jeweiligen Charakteristika eingegangen. Abschließend werden noch Symbole, die im Zusammenhang mit der Resistenz gegenüber Umwelteinflüssen, als auch im Bezug auf die Verarbeitung der Tapete stehen, erläutert.
Bei dem Kapitel über den Textildruck erfolgt anfangs eine Erläuterung der historischen Entwicklung. In Folge werden die unterschiedlichen Druckarten vorgestellt, sowie die möglichen Behandlungen von Textilien vor dem eigentlichen Druck beschrieben. Als nächstes werden die zur Verfügung stehenden Farbgruppen erklärt und die wichtigsten Drucktechniken erläutert, auf die eine Beschreibung der möglichen Behandlungsschritte nach dem eigentlichen Druck folgt. Zum Schluss werden noch die wichtigsten Pflegesymbole bei Textilien behandelt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 DRUCKVERFAHREN

2.1 Hochdruck

2.2 Tiefdruck

2.3 Flachdruck

2.4 Siebdruck

3 TAPETEN

3.1 Historische Entwicklung der Tapeten

3.2 Hauptverfahren der Tapetenherstellung

3.2.1 Leimdruck

3.2.2 Flexodruck

3.2.3 Tiefdruck

3.2.4 Acrylschaumdruck

3.2.5 Prägedruck

3.2.6 Rotationssiebdruck

3.3 Tapetenarten

3.3.1 Papiertapeten

3.3.1.1 Simplex-Papiertapeten

3.3.1.2 Duplex-Papiertapeten

3.3.1.3 Hochprägetapeten

3.3.1.4 Prägedrucktapeten

3.3.2 Tapeten aus Materialkombinationen

3.3.2.1 Vinyl-Tapeten

3.3.2.2 Acryl-Schaumtapete ohne Flitter

3.3.2.3 Acryl-Schaumtapete mit Flitter

3.3.2.4 Granulat-Tapeten

3.3.2.5 Struktur-Profil-Tapeten

3.3.2.6 Vlies-Tapeten

3.4 Sonstige Tapetenarten

3.4.1 Textiltapeten

3.4.2 Velours-Tapeten

3.4.3 Bild-Tapeten

3.4.4 Metalltapeten

3.4.5 Naturwerkstoff-Tapeten

3.5 Wichtige Tapetensymbole

3.5.1 Waschbarkeits-Symbole

3.5.2 Lichtbeständigkeits-Symbole

3.5.3 Ansatz-Symbole

3.5.4 Verarbeitungs-Symbole

3.5.5 Entfernbarkeits-Symbole

4 TEXTILIEN

4.1 Historische Entwicklung des Textildrucks

4.2 Druckarten

4.2.1 Pflatsch- oder Schleifdruck

4.2.2 Auf- oder Direktdruck

4.2.3 Reserve- oder Batikdruck

4.2.4 Ätz- oder Dévorantdruck

4.3 Vorbehandlung

4.3.1 Mechanische Vorbehandlung

4.3.1.1 Schmirgeln

4.3.1.2 Sengen

4.3.1.3 Rauen

4.3.1.4 Gaufrieren

4.3.2 Chemische Vorbehandlung

4.3.2.1 Entschlichten

4.3.2.2 Abkochen

4.3.2.3 Bleichen

4.3.2.4 Mercerisieren

4.3.2.5 Laugieren

4.3.2.6 Chloren

4.3.2.7 Walken

4.3.2.8 Karbonisieren

4.4 Druckfarben und Farbstoffe

4.4.1 Geschichte der Druckfarben und Farbstoffe

4.4.2 Natürliche Druckfarben und Farbstoffe

4.4.3 Synthetische Druckfarben und Farbstoffe

4.4.3.1 Basische oder kationische Farbstoffe

4.4.3.2 Saure oder anionische Farbstoffe

4.4.3.3 Küpenfarbstoffe

4.4.3.4 Dispersionsfarbstoffe

4.4.3.5 Pigmentfarbstoffe

4.4.3.6 Reaktivfarbstoffe

4.4.3.7 AZO-Farbstoffe

4.4.3.8 Direktfarbstoffe

4.4.3.9 Metallkomplex-Farbstoffe

4.5 Drucktechniken

4.5.1 Modeldruck

4.5.2 Druck mit Metallformen

4.5.2.1 Plattendruck

4.5.2.2 Rouleauxdruck

4.5.2.2.1 Herstellung von Rouleauxdruckwalzen

4.5.2.2.1.1 Aufkupferung

4.5.2.2.1.2 Gravur

4.5.2.2.1.3 Verchromung

4.5.3 Schablonen- und Siebdruck

4.5.3.1 Bürst- und Spritzdruck

4.5.3.2 Pigment- und Bronzedruck

4.5.3.3 Siebdruck

4.5.3.3.1 Handsiebdruck

4.5.3.3.2 Maschinensiebdruck

4.5.3.3.2.1 Druck mit flachen Sieben

4.5.3.3.2.2 Druck mit rotierenden Sieben

4.5.4 Transferdruck

4.5.5 Flockdruck

4.5.5.1 Flockmaterialien

4.5.5.1.1 Mahlflock aus Kunstseide

4.5.5.1.2 Mahlflock aus Polyamid

4.5.5.1.3 Mahlflock aus Baumwolle

4.5.5.1.4 Schnittflock aus Kunstseide

4.5.5.1.5 Schnittflock aus Polyester

4.5.5.1.6 Schnittflock aus Polyamid

4.5.5.2 Flockdruckverfahren

4.5.5.2.1 Aufstreuen

4.5.5.2.2 Aufblasen mit Luft

4.5.5.2.3 Vibration

4.5.5.2.4 Elektrostatik

4.5.5.2.5 Elektrostatik und Pneumatik

4.5.5.2.6 Elektrostatik und Vibration

4.5.5.3 Weitere Arbeitsschritte des Flockdrucks

4.5.5.3.1 Klebstoffauftrag

4.5.5.3.2 Trocknung

4.5.5.3.3 Reinigung

4.5.6 Historische Sonderformen

4.5.6.1 Bandhana

4.5.6.2 Echt-Batik

4.5.6.3 Golgas

4.5.6.4 Yuzen

4.5.6.5 Kasuri

4.6 Nachbehandlung

4.6.1 Verhängen und Entwickeln

4.6.2 Dämpfen

4.6.3 Fixieren durch Hitze

4.6.4 Waschen

4.6.5 Entwässern und Trocknen

4.6.6 Reinigen von Weißböden

4.7 Pflegesymbole

4.7.1 Wasch-Symbole

4.7.2 Chlor-Symbole

4.7.3 Bügel-Symbole

4.7.4 Chemische Reinigungs-Symbole

4.7.5 Trocknungs-Symbole

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit bietet einen umfassenden Überblick über spezielle Druckverfahren jenseits herkömmlicher Anwendungen, insbesondere im Bereich der Tapeten- und Textilveredelung. Ziel ist es, die technischen Grundlagen dieser Druckverfahren darzulegen und deren Besonderheiten sowie die damit verknüpften Materialien und Nachbehandlungsschritte verständlich zu machen.

  • Klassische Druckverfahren als Basis für Spezialanwendungen
  • Historische Entwicklung und moderne Fertigungstechniken von Tapeten
  • Materialzusammensetzung und spezielle Veredelungsmethoden im Tapetendruck
  • Geschichte, Druckarten und Vorbehandlungsmethoden im Textildruck
  • Techniken für Spezialanwendungen wie Transfer- und Flockdruck

Auszug aus dem Buch

4.5.1 Modeldruck

Die Entdeckung des Modeldrucks, dem ersten richtigen Textildruckverfahren, um etwa 3000. v. Chr. in Asien stellte zugleich die erste bedeutende Errungenschaft des Textildrucks dar. Es war auch die erste Technik, die in Europa in größerem Umfang fabrikmäßig angewendet wurde. Bis zur Einführung und der folgenden Dominanz von automatischen Druckmaschinen im 18. Jahrhundert war der mit der Hand ausgeführte Modeldruck die wichtigste Textildrucktechnik. Heute wurde er in den meisten Bereichen zwar weitgehend vom Sieb- oder Filmdruck abgelöst, zählt aber immer noch zu den einfachsten Methoden, ein Wiederholungsmuster auf Stoff zu drucken.

Die zur Anwendung gelangenden Druckmodel, bei denen die druckenden Teile erhöht liegen, können aus den unterschiedlichsten Materialien bestehen. Gebräuchlich sind etwa Karton Metall, Gummi, Holz und Linoleum (= Masse aus komprimierten, gemahlenen Korkpartikel mit Harzen und anderen Füllstoffen wie etwa Kreide sowie oxidiertem Leinsamenöl, dessen Erzeugung erstmals von dem Engländer Frederic Walton im Jahre 1860 durchgeführt wurde), das am häufigsten verwendet wird (vgl. Bodenleger; April 2004; Linoleum; 1; http://www.bodenleger.de/~lexikon/elastische /linoleum.html).

Die nicht Muster bildenden Teile werden aus der planen Oberfläche des jeweiligen Materials, sozusagen als negatives Musterabbild, herausgeschnitten. Danach erfolgt bei Holzmodeln noch das Aufkleben in gekreuzter Faserrichtung des eigentlichen Models auf eine dünne Platte anderen Holzes, meist Eiche oder Buche.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Einführung in die Thematik der Spezialanwendungen von Druckverfahren im Alltag und Abgrenzung der Arbeit zu herkömmlicher Fachliteratur.

2 DRUCKVERFAHREN: Kurzer Überblick über die vier Hauptdruckverfahren Hoch-, Tief-, Flach- und Siebdruck als Basis für das Verständnis der späteren Spezialanwendungen.

3 TAPETEN: Detaillierte Untersuchung der historischen Entwicklung, Herstellungsverfahren, Tapetenarten sowie der relevanten Symbole für Qualität und Verarbeitung.

4 TEXTILIEN: Umfassende Analyse des Textildrucks, inklusive historischer Entwicklung, Vorbehandlungsmethoden, Farbstoffkunde sowie moderner und historischer Drucktechniken wie Flock- und Transferdruck.

Schlüsselwörter

Druckverfahren, Spezialanwendungen, Tapetendruck, Textildruck, Hochdruck, Tiefdruck, Flachdruck, Siebdruck, Vorbehandlung, Farbstoffe, Transferdruck, Flockdruck, Tapetensymbole, Pflegesymbole, Textilveredelung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit sogenannten Spezialanwendungen von Druckverfahren, die sich von alltäglichen Standarddrucken unterscheiden und in der Literatur seltener behandelt werden, insbesondere in den Bereichen Tapeten und Textilien.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen sind die technischen Grundlagen und Verfahren zur Bedruckung von Tapeten (verschiedene Materialien und Strukturen) sowie von Textilien (Druckarten, Vorbehandlung, Farbstoffkunde und spezielle Drucktechniken).

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Hauptziel ist es, einen Überblick über Techniken, Verfahren und Materialien im Bereich des Tapeten- und Textildrucks zu geben und die wesentlichsten Fragen zu diesen beiden Spezialgebieten zu beantworten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine strukturierte Zusammenstellung technischer Informationen, die durch einen historischen Überblick sowie die Erläuterung aktueller Verfahrensweisen, Maschinen und Materialien untermauert wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte technische Analyse der Tapetenproduktion (von Leimdruck bis zu Vlies-Tapeten) und eine tiefgreifende Betrachtung des Textildrucks (von Vorbehandlung bis zu modernen Drucktechniken wie dem Flock- oder Transferdruck).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Druckverfahren, Spezialanwendungen, Tapetendruck, Textildruck, Vorbehandlung, Farbstoffe, Flockdruck und Transferdruck charakterisiert.

Wie unterscheidet sich die Tapetenherstellung im Leimdruck von anderen Verfahren?

Beim Leimdruck, einem Hochdruckverfahren, werden druckende Teile auf Walzen aufgebracht (früher aus Metallstegen, heute meist aus Kunststoff/Gummi), wobei die weichen Übergänge im Druckbild als typisches Erkennungsmerkmal gelten.

Welchen Zweck hat die Vorbehandlung von Textilien vor dem Bedrucken?

Die mechanische Vorbehandlung verbessert die Struktur des Materials, während die chemische Vorbehandlung Herstellungsrückstände entfernt, um eine optimale Farbaufnahmefähigkeit und Qualität des Drucks zu gewährleisten.

Was ist das Besondere am elektrostatischen Flockdruck?

Beim elektrostatischen Flockdruck werden Fasern in einem elektrischen Feld ausgerichtet und mit hoher Geschwindigkeit in eine Klebstoffschicht geschossen, wodurch eine senkrechte Ausrichtung und eine hohe Haftungsqualität erzielt werden.

Ende der Leseprobe aus 110 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Spezialanwendungen der Druckverfahren
Hochschule
Fachhochschule St. Pölten  (Medientechnik)
Note
1,0
Autor
Joachim Endres (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2004
Seiten
110
Katalognummer
V94390
ISBN (eBook)
9783640151370
ISBN (Buch)
9783640155552
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Spezialanwendungen Druckverfahren
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Joachim Endres (Autor:in), 2004, Spezialanwendungen der Druckverfahren, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/94390
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