Diese Seminararbeit befasst sich mit der Ehe-Werbung Siegfrieds im Nibelungenlied . Die Untersuchung anhand des Textes soll zeigen , wie diese Werbung im Einzelnen durchgeführt wird . Die Überprüfung , wie die Ehe zustande kommt , nimmt den größten Stellenwert ein . Weiterhin wird untersucht , welche körpersprachlichen Mittel eingesetzt werden . Körpersprache ist in diesem Zusammenhang nicht nur auf Gesten und Gebärden zu beschränken , Auftritt und Darstellung der Personen sind mit einzubeziehen . Die Politik der Herrschaftszentren spielt eine herausragende Rolle bei der Ehe-Werbung , so dass jegliche Minne oder Körpersprache von ihr geprägt ist . Deswegen befasst sich diese Arbeit u.a. mit der Politik des Mittelalters .
Zum besseren Verständnis, wird auf die dahinterstehende Motivation eingegangen.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Siegfrieds Ehe-Werbung
- Die Motivation
- Gesellschaftlich bedingter Hintergrund
- Der Auslöser
- Die Realisierung
- Einführung und Leben am Wormser Hof
- Der Dienst im Sachsenkrieg
- Der Gruß
- Der Dienst in Island
- Der Botendienst
- Die Eheschließung mit Kriemhild
- Die Motivation
- Schlussteil
- Das Zustandekommen der Ehe
- Die Hohe Minne
- Die körpersprachlichen Mittel
- Das Schlusswort
- Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Seminararbeit analysiert Siegfrieds Heiratswerbung im Nibelungenlied. Der Schwerpunkt liegt auf der Darstellung des Werdegangs dieser Werbung, insbesondere auf die Frage, wie die Ehe zustande kommt. Die Arbeit untersucht außerdem die eingesetzten körpersprachlichen Mittel, die über Gesten und Gebärden hinaus auch den Auftritt und die Darstellung der Personen umfassen. Die Politik der Herrschaftszentren spielt eine bedeutende Rolle bei der Ehewerbung und prägt somit jegliche Minne oder Körpersprache. Dementsprechend befasst sich diese Arbeit auch mit der Politik des Mittelalters.
- Siegfrieds Heiratswerbung im Nibelungenlied
- Die Rolle der Politik im mittelalterlichen Kontext
- Körpersprache als Ausdruck von Macht und Herrschaftsanspruch
- Die Motivationen hinter Siegfrieds Werbung
- Das Verhältnis von Minne und politischer Strategie
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt das Thema der Arbeit vor und skizziert die zentralen Fragestellungen. Das zweite Kapitel analysiert Siegfrieds Werbung um Kriemhild. Dabei werden die Motivationsfaktoren aus gesellschaftlicher Perspektive betrachtet, sowie der Auslöser für Siegfrieds Heiratswunsch beleuchtet. Die Realisierung der Werbung umfasst verschiedene Stationen wie die Einführung am Wormser Hof, den Dienst im Sachsenkrieg und den Gruß an Kriemhild.
Schlüsselwörter
Nibelungenlied, Siegfried, Kriemhild, Ehewerbung, mittelalterliche Politik, Körpersprache, Hohe Minne, Herrschertauglichkeit, Ständeklausel, Minneaffekt, Politik, Herrschaftsanspruch, Gesellschaftliche Normen.
Häufig gestellte Fragen
Wie verläuft Siegfrieds Ehewerbung im Nibelungenlied?
Die Arbeit analysiert den gesamten Prozess der Werbung, von der Motivation über den Dienst am Wormser Hof und den Sachsenkrieg bis hin zur Eheschließung mit Kriemhild.
Welche Rolle spielt die Politik bei Siegfrieds Werbung?
Die Ehewerbung ist stark von der Politik der Herrschaftszentren geprägt; Minne und Strategie sind im mittelalterlichen Kontext untrennbar miteinander verbunden.
Wie wird Körpersprache im Nibelungenlied eingesetzt?
Körpersprache umfasst hier nicht nur Gesten, sondern auch den gesamten Auftritt und die Darstellung der Personen als Ausdruck von Macht und Herrschaftsanspruch.
Was war der Auslöser für Siegfrieds Heiratswunsch?
Die Arbeit untersucht sowohl den gesellschaftlich bedingten Hintergrund als auch den konkreten Auslöser für Siegfrieds Entschluss, um Kriemhild zu werben.
Was bedeutet „Hohe Minne“ in diesem Zusammenhang?
Es wird erläutert, wie das Konzept der Hohen Minne in das Spannungsfeld zwischen persönlicher Zuneigung und politischem Kalkül passt.
- Quote paper
- Bettina Winkler (Author), 2002, Siegfrieds Ehewerbung im Nibelungenlied, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/9420