Wie gelingt eine gerechte Verteilung auf alle Niederlassungen innerhalb eines Unternehmens? Diese Frage soll in dieser Arbeit diskutiert werden. Darüber hinaus soll ein Umlageschlüssel entwickelt werden, um eben dieses Thema für Unternehmen zu vereinfachen.
Die derzeitige Abrechnung der Ausbildungskosten, die von einzelnen ausbildenden Niederlassungen verursacht und getragen werden müssen, ist, aufgrund des allgemeinen Imagezugewinns, der mit dem Aspekt der Ausbildung einhergeht und der sich auch für alle nicht ausbildenden Niederlassungen in unterschiedlicher Ausprägung vorteilhaft auswirkt, nicht gerechtfertigt.
Eine solidarische Kostenverteilung ist kein Novum und hat, gerade was den Gesichtspunkt des "großen Ganzen" anbelangt, einen besonders hohen Stellenwert, der nach außen hin durchaus auch den Gedanken eines demokratischen, solidarischen Gemeinschaftssinnes verdeutlicht.
Inhaltsverzeichnis
- Umlage der Ausbildungskosten / Suche und Überlegung eines solidarischen, gerechten Umlageschlüssels
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Ziel dieser Arbeit ist es, einen solidarischen und gerechten Umlageschlüssel für Ausbildungskosten zu entwickeln. Die Arbeit soll dabei die besonderen Herausforderungen und Komplexitäten im Kontext der Zeitarbeit berücksichtigen.
- Solidarische Umlage der Ausbildungskosten
- Gerechter Umlageschlüssel
- Besonderheiten der Zeitarbeit
- Kreativität und Komplexität
- Entwicklung von Lösungsansätzen
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel analysiert die Problematik der Ausbildungskostenumlage und skizziert die aktuelle Situation. Im zweiten Kapitel werden verschiedene Lösungsansätze zur Entwicklung eines solidarischen und gerechten Umlageschlüssels vorgestellt.
Schlüsselwörter
Zeitarbeit, Ausbildungskostenumlage, Solidarität, Gerechtigkeit, Umlageschlüssel, Kreativität, Komplexität, Lösungsansätze.
Häufig gestellte Fragen
Warum ist die aktuelle Abrechnung von Ausbildungskosten oft ungerecht?
Oft tragen nur die ausbildenden Niederlassungen die Kosten, obwohl alle Standorte vom Imagegewinn und dem qualifizierten Nachwuchs profitieren.
Was ist das Ziel eines „solidarischen Umlageschlüssels“?
Ziel ist eine gerechte Verteilung der Ausbildungskosten auf alle Niederlassungen eines Unternehmens, unabhängig davon, ob sie selbst aktiv ausbilden.
Welche Besonderheiten gibt es bei der Zeitarbeit in Bezug auf Ausbildungskosten?
Die Arbeit berücksichtigt die hohe Komplexität und die spezifischen Kostenstrukturen der Zeitarbeitsbranche bei der Entwicklung des Umlagemodells.
Wie kann ein gerechter Umlageschlüssel die Zusammenarbeit im Unternehmen fördern?
Durch eine solidarische Kostenverteilung wird der Gemeinschaftssinn gestärkt und der interne Wettbewerb um Ausbildungsressourcen entschärft.
Ist eine solidarische Kostenverteilung in Unternehmen ein neues Konzept?
Nein, die Arbeit betont, dass solidarische Modelle bereits existieren und besonders den Gedanken eines demokratischen Gemeinschaftssinnes im Unternehmen widerspiegeln.
- Quote paper
- Norbert Merbecks (Author), 2012, Umlage der Ausbildungskosten. Entwurf eines solidarischen, gerechten Umlageschlüssels, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/940577