Die Arbeit setzt sich mit den sozialen Reaktionen auf stotternde Menschen auseinander. Dazu beschäftigt sich der Autor mit dem Stottern sowie mit den sozialen Reaktionen, die daraufhin entstehen.
Zunächst widmet sich der Autor der Wahrnehmung des Stotterns im Laufe der Geschichte. Anschließend werden Ursachen beleuchtet, bevor aufgezeigt wird, dass das Stottern auch sichtbar ist. Abschließend bezieht sich der Autor auf aktuelle Studien, die die soziale Reaktion auf stotternde Menschen beschreiben.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Definition Stottern
- Geschichte
- Ätiologie des Stotterns
- Stottern als sichtbare Behinderung
- Soziale Reaktionen
- Eltern/Familie
- Schule
- Gesellschaft
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Hausarbeit befasst sich mit den sozialen Reaktionen auf stotternde Menschen. Im Zentrum der Arbeit stehen die Ursachen und Auswirkungen des Stotterns sowie die damit verbundenen gesellschaftlichen Einstellungen und Reaktionen.
- Definition und Erscheinungsformen des Stotterns
- Historische Entwicklung des Verständnisses von Stottern
- Soziokulturelle Faktoren, die Stottern beeinflussen
- Soziale Reaktionen auf Stottern in verschiedenen Kontexten (Familie, Schule, Gesellschaft)
- Die Auswirkungen des Stotterns auf das Selbstbild und das soziale Leben Betroffener
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt das Stottern als eine weitverbreitete Sprachstörung vor und unterstreicht die Bedeutung der Sprache als Kommunikationsmittel. Sie erläutert kurz die Entwicklung der Sprache beim Kind und verdeutlicht die Komplexität des Sprechens. Anschließend wird die soziale Dimension des Stotterns hervorgehoben, die die Bedeutung der vorliegenden Arbeit unterstreicht.
Kapitel 2 definiert das Stottern und unterscheidet es vom Poltern. Es beleuchtet verschiedene Formen des Stotterns und zeigt die Vielschichtigkeit dieser Störung auf. Zudem wird der Einfluss des Stotterns auf das gesamte Handeln eines Menschen erläutert. Die Definition und Abgrenzung des Stotterns bildet die Grundlage für die weiteren Ausführungen.
Kapitel 3 behandelt die Geschichte des Stotterns und seine Wahrnehmung in unterschiedlichen Epochen. Diese historische Perspektive liefert wichtige Erkenntnisse für die aktuelle Diskussion über Stottern.
Kapitel 4 beleuchtet die Ursachen des Stotterns. Dieses Kapitel betrachtet sowohl biologische als auch psychologische Faktoren, die zu dieser Störung beitragen können.
Kapitel 5 befasst sich mit der Sichtbarkeit des Stotterns als Behinderung. Dieses Kapitel untersucht die sozialen Auswirkungen des Stotterns und die damit verbundenen Stigmatisierungen.
Schlüsselwörter
Stottern, Sprachstörung, Redeflussstörung, soziale Reaktionen, Stigmatisierung, Kommunikation, Behinderung, Selbstbild, Familie, Schule, Gesellschaft, historische Entwicklung.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Stottern und Poltern?
Stottern ist eine Redeflussstörung mit Blockaden und Wiederholungen, während Poltern durch ein überhastetes Sprechtempo und undeutliche Aussprache geprägt ist.
Wie reagiert die Gesellschaft oft auf stotternde Menschen?
Häufig kommt es zu Stigmatisierung, Ungeduld oder falschen Annahmen über die Intelligenz oder psychische Verfassung der Betroffenen.
Welche Auswirkungen hat Stottern auf das Selbstbild?
Die negativen sozialen Reaktionen können zu Scham, sozialem Rückzug und einer Beeinträchtigung des Selbstwertgefühls führen.
Wird Stottern als Behinderung wahrgenommen?
Ja, da es die Kommunikation – ein Grundbedürfnis des Menschen – sichtbar einschränkt, wird es oft als soziale Behinderung eingestuft.
Welche Rolle spielt die Schule für stotternde Kinder?
Die Schule ist ein zentraler Ort für soziale Reaktionen; Lehrer und Mitschüler beeinflussen maßgeblich, ob das Kind integriert oder ausgegrenzt wird.
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- Felix Girst (Author), 2020, Die Soziale Reaktion auf stotternde Menschen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/937315