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Gesundheitsförderung in der Sozialen Arbeit

Title: Gesundheitsförderung in der Sozialen Arbeit

Term Paper , 2008 , 24 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Anja Heek (Author)

Social Work
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Im Rahmen des im Wintersemester 2007/08 angebotenen Projektseminars „Gesundheitsförderung in Arbeitsfeldern der Sozialen Arbeit“ des Fachbereichs Sozialwesen der Hochschule Niederrhein unter der Leitung von Professor Dr. F.-Ch. Schubert und Diplomsozialpädagogin I. Wickerath wurden theoretische Grundlagen erarbeitetet und durch praktische Erfahrungen (in Form von 52 in der Praxis abzuleistenden Stunden und praktischen Seminarteilen) ergänzt.
In der folgenden Hausarbeit werden im ersten Kapitel die theoretischen Grundlagen der Gesundheitsförderung erläutern und in Kapitel zwei persönliche Praxiserfahrungen zunächst überblicksweise und dann anhand von drei Beispielen vertiefend darstellen und auf die Theorie bezogen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

0. EINLEITUNG

1. THEORETISCHE GRUNDLAGEN

1.1 Gesundheitskonzepte

1.1.1 Laienkonzepte von Gesundheit

1.1.2 Wissenschaftliche Konzepte von Gesundheit in der Sozialen Arbeit

1.1.2.1 Ansatz der Person-Umwelt-Balance

1.1.2.2 Salutogenesemodell nach Antonovsky

1.2 Gesundheitsrisiken und Gesundheitsressourcen

1.3 Gesundheitsförderung und Prävention

1.3.1 Gesundheitsförderung durch Aufklärung

1.3.2 Gesundheitsförderung im Bereich Sport

1.3.3 Gesundheitsförderung durch Entspannung und Stressbewältigung

2. PRAKTISCHE ERFAHRUNGEN

2.1 TrebeCafé

2.2 AOK Bewerbungstraining

2.3 Lions-Quest

3. RESÜMEE UND AUSBLICK

4. LITERATURVERZEICHNIS

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel dieser Arbeit ist es, die theoretischen Grundlagen der Gesundheitsförderung zu erläutern und diese mit praktischen Erfahrungen aus dem Bereich der Sozialen Arbeit zu verknüpfen, um die Relevanz der Ressourcenstärkung in verschiedenen Arbeitsfeldern aufzuzeigen.

  • Grundlagen von Gesundheitskonzepten und der Salutogenese
  • Unterscheidung zwischen Gesundheitsrisiken und -ressourcen
  • Prävention und Gesundheitsförderung in der Praxis
  • Analyse spezifischer Projekte wie TrebeCafé, AOK Bewerbungstraining und Lions-Quest
  • Die Rolle der Sozialen Arbeit bei der Vernetzung von Gesundheitsangeboten

Auszug aus dem Buch

1.1.2.2 Salutogenesemodell nach Antonovsky

Der Begriff Salutogenese ist eine Neuschöpfung von Aaron Antonovsky und setzt sich zusammen aus dem lateinischen Begriff ‚salus’ (= Gesundheit, Wohlbefinden, Heil, Glück) und dem griechischen Begriff ‚genese’ (= Entstehung).

Hieraus wird bereits deutlich, dass im Mittelpunkt dieses Konzeptes die Frage steht, was einen Menschen gesund hält. Es geht also um die Gesundheitsentstehung und gesundheitsaufbauende und –fördernde (salutogene) Faktoren.

Dies stellt einen entscheidenden Paradigmawechsel im Vergleich zu anderen Modellen – wie z.B. auch dem Modell der Person-Umwelt-Balance – dar, in denen die Krankheitsentstehung im Vordergrund steht.

Gesundheitsverlust gilt in der Salutogenese als allgegenwärtiger und natürlicher Prozess, woraus folgt, dass Gesundheit immer wieder von neuem aktiv aufgebaut werden muss. Nach Antonovsky besteht zwischen Gesundheit und Krankheit aber keine Dichotomie sondern ein dynamisches Wechselverhältnis.

Ausgehend von einem Gesundheits-Krankheits-Kontinuum, in dem Gesundheit und Krankheit sich gegenüberliegende Endpunkte darstellen, oszilliert der Zustand eines Menschen ständig zwischen beiden Polen. An welcher Stelle ein Mensch sich gerade befindet, ist abhängig von dem Spannungszustand der Risiken (belastende, pathogene Faktoren in Bezug auf Gesundheit) und Ressourcen (protektive, fördernde Faktoren in Bezug auf Gesundheit).

Entscheidend ist vor allem die individuelle Bewältigung dieses Spannungszustandes. (Vgl. Waller, H. 2005, S.20).

Zwei wichtige Grundpfeiler des Salutogenesemodells stellen in diesem Zusammenhang die Generalisierte Widerstandsressourcen und das Kohärenzgefühl dar.

Zusammenfassung der Kapitel

0. EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet den Stellenwert von Gesundheit in der modernen Gesellschaft und führt in die Zielsetzung ein, theoretische Grundlagen mit persönlichen Praxiseindrücken zu verknüpfen.

1. THEORETISCHE GRUNDLAGEN: Dieses Kapitel definiert aktuelle Gesundheitskonzepte, unterscheidet zwischen Laien- und wissenschaftlichen Konzepten und erläutert Modelle wie die Person-Umwelt-Balance sowie die Salutogenese.

2. PRAKTISCHE ERFAHRUNGEN: Hier werden eigene Interviews und Hospitationen in verschiedenen Präventionsprojekten reflektiert und anhand von TrebeCafé, AOK-Bewerbungstraining und Lions-Quest detailliert dargestellt.

3. RESÜMEE UND AUSBLICK: Das abschließende Kapitel reflektiert die gewonnenen Erkenntnisse und fordert eine stärkere Systematisierung und Vernetzung von Gesundheitsförderung innerhalb der Sozialen Arbeit.

4. LITERATURVERZEICHNIS: Verzeichnis der verwendeten Quellen.

Schlüsselwörter

Gesundheitsförderung, Soziale Arbeit, Salutogenese, Prävention, Person-Umwelt-Balance, Gesundheitsressourcen, Kohärenzgefühl, Lebensbewältigung, Settingansatz, Ressourcenstärkung, psychosoziale Faktoren, Gesundheitsrisiken, Empowerment.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Gesundheitsförderung als essenzielles Aufgabenfeld der Sozialen Arbeit und untersucht die theoretischen sowie praktischen Dimensionen dieses Bereichs.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten zählen theoretische Modelle der Gesundheitsentstehung, die Differenzierung von Prävention und Gesundheitsförderung sowie die Analyse konkreter Praxisbeispiele im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, den gesundheitsfördernden Wert verschiedener sozialpädagogischer und schulischer Angebote aufzuzeigen, die bisher oft nicht primär unter dem Aspekt der Gesundheitsförderung betrachtet wurden.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse kombiniert mit empirischen Eindrücken durch Interviews und Hospitationen in verschiedenen Praxisfeldern.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung theoretischer Modelle (Salutogenese, Person-Umwelt-Balance) und die Auswertung praktischer Erfahrungen aus Projekten wie dem TrebeCafé und dem AOK-Bewerbungstraining.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Gesundheitsförderung, Salutogenese, Ressourcenstärkung und Settingansatz charakterisiert.

Wie unterscheidet sich die Gesundheitsförderung laut der Autorin von der reinen Prävention?

Während die Prävention auf die Vermeidung von Risiken und Krankheiten abzielt, fokussiert sich die Gesundheitsförderung salutogenetisch auf den Aufbau, die Stärkung und die Nutzung von Ressourcen.

Warum spielt die Schule eine besondere Rolle für die Sozialarbeit?

Die Schule stellt laut der Autorin einen optimalen Ort für Präventionsangebote dar, da sie einen direkten Zugang zur Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen bietet, in der sich gesundheitsrelevante Verhaltensweisen frühzeitig stabilisieren.

Welche Schlussfolgerung zieht die Verfasserin zur Vernetzung?

Sie plädiert dafür, dass Sozialarbeiter eine zentrale Koordinationsrolle einnehmen sollten, um verschiedene präventive und ressourcenorientierte Angebote innerhalb des schulischen Settings besser miteinander zu verzahnen.

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Details

Title
Gesundheitsförderung in der Sozialen Arbeit
College
Niederrhein University of Applied Sciences Mönchengladbach
Course
Seminar
Grade
1,0
Author
Anja Heek (Author)
Publication Year
2008
Pages
24
Catalog Number
V93518
ISBN (eBook)
9783638067522
Language
German
Tags
Gesundheitsförderung Sozialen Arbeit Seminar
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anja Heek (Author), 2008, Gesundheitsförderung in der Sozialen Arbeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/93518
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