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Die Konvergenz der IT-, Medien- und Telekommunikationsmärkte - und ihre Bedeutung für die Wertschöpfungsprozesse in den beteiligten Branchen

Title: Die Konvergenz der IT-, Medien- und Telekommunikationsmärkte - und ihre Bedeutung für die Wertschöpfungsprozesse in den beteiligten Branchen

Term Paper , 2008 , 17 Pages , Grade: 1,5

Autor:in: Peter Latzke (Author)

Communications - Media Economics, Media Management
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Das Ziel des vorliegenden Aufsatzes ist es, die Struktur der Medienkonvergenz zu verdeutlichen und die dahinter liegenden Prozesse aufzuzeigen. Außerdem soll er darstellen, in welcher Weise die Akteure aus IT, Telekommunikation und Medien umdenken müssen um in dem neuen (und wie deutlich werden wird noch kompetitiveren) Umfeld zu bestehen. Dazu werden im Kapitel 2 die theoretischen Grundlagen für ein betriebswirtschaftliches Verständnis der Wertschöpfungszusammenhänge aufbereitet. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Vermischung der Märkte und Wertschöpfungsketten der Unternehmen und der technischen Entwicklung, die dazu führte. Die Ausführungen basieren auf den Beiträgen von vier Autoren, die die Übertragung eines konvergenten Medienmarktes auf bereits bestehende Überlegungen zur Wertschöpfungsketten vorgenommen haben. Im Kapitel 3 werden die theoretischen Grundlagen auf die praktische Situation der Branchen übertragen. Dabei werden Erfolgsaussichten und strategische Implikationen für die einzelnen Branchen literaturbasiert aufgearbeitet. Randlich wird diesen strategischen Überlegungen eine gesellschaftspolitische Perspektive gegenübergestellt werden, und es wird klar werden, das die Konvergenz weit mehr ist, als ein rein betriebswirtschaftliches Thema. Das Kapitel endet mit einer Zusammenfassung verschiedener Prognosen für die zukünftige Markt-entwicklung der Branchen aus den Federn verschiedener Unternehmensberatungen. Abschließend werden die Erkenntnisse im Kapitel 4 zusammengefasst.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Grundlagen der Medienkonvergenz

2.1 Konvergenz aus verschiedenen Perspektiven

2.2 Der zweistufige Prozess der Konvergenz

2.3 Die Veränderung von Netzinfrastruktur, Diensten und Inhalten

2.4 Konvergenz der Wertschöpfungsketten

3 Die Praxis der Medienkonvergenz

3.1 Strategische Implikationen für die Akteure: wer gewinnt?

3.2 Trends im Konvergenten Medienmarkt

4 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die betriebs- und marktwirtschaftlichen Strukturen der Medienkonvergenz und analysiert die daraus resultierenden Herausforderungen für die beteiligten Branchen IT, Telekommunikation und Medien. Dabei wird insbesondere betrachtet, wie sich Wertschöpfungsprozesse verändern und welche strategischen Anpassungsnotwendigkeiten für die Akteure entstehen, um in einem zunehmend kompetitiven Umfeld bestehen zu können.

  • Struktur und Prozesse der Medienkonvergenz
  • Veränderungen der Wertschöpfungsketten in IT, Medien und Telekommunikation
  • Strategische Implikationen und Wettbewerbsdynamiken für Marktteilnehmer
  • Entwicklungstrends im konvergenten Medienmarkt
  • Gesellschaftspolitische Herausforderungen der Konvergenz

Auszug aus dem Buch

2.1 Konvergenz aus verschiedenen Perspektiven

Konvergenz lässt sich aus drei Perspektiven betrachten: Technologische Konvergenz, Konvergenz auf der Bedarfsseite und Konvergenz auf der Angebotsseite. Nähern sich alle drei Bereiche in einem Markt einander an, liegt als zusätzliche Perspektive eine Marktkonvergenz vor (Götte 2003, S. 20). Zusätzlich kann unterschieden werden, ob die Ausprägung der zusammenfließenden Bereiche kompetitiven oder komplementären Charakter hat (Thielmann 2000, S. 14).

Technologische Konvergenz basiert auf der fortschreitenden Entwicklung einer Basistechnologie, die in viele Branchen und Anwendungsmöglichkeiten Eingang findet. Dabei ist der Startpunkt eine Standardtechnologie, die, jeweils modifiziert, mit derselben technischen Architektur möglichst viele Bereiche von Wirtschaft und Gesellschaft durchdringt (Götte 2003, S. 21). Die technologische Basis der Medienkonvergenz ist der Paradigmenwechsel zur Digitaltechnologie: „Ein technologisches Paradigma ist ein Modell einer Reihe technologischer Probleme, das auf ausgewählten naturwissenschaftlichen Prinzipien und Basistechnologien beruht und als Definition relevanter Fragen ein Untersuchungs- bzw. Lösungsmuster bietet“ (Colombo, DangNguyen, Perrucci 1998; zit. bei Thielmann 2000, S. 10). Am Anfang der Medienkonvergenz stand der Mikrochip als Basistechnologie, welche Eingang in die Telekommunikation fand, aber auch in die Unterhaltungselektronik und verschiedene Herstellungsprozesse in der Inhalteproduktion und so dafür sorgt, dass diese Felder sich annähern. Die Konvergenz liegt darin, dass in das Angebot einer Leistung immer mehr Funktionen integriert werden können. Diese Integration ist gemäß dem Prozessverständnis von Konvergenz noch nicht abgeschlossen.

Konvergenz auf der Bedarfsseite liegt vor, wenn sich Konsummuster und Bedarfsstrukturen angleichen oder zusammenlaufen, sich gegenseitig verstärken oder bedingen. Dabei liegt der Konvergenz eine funktionale Perspektive zu Grunde: Funktionen dienen der Befriedigung von Kundenbedürfnissen. Die Vorraussetzung ist also, dass die betroffenen Kunden Bündel von Gütern zur Bedürfnisbefriedigung nachfragen. Diese Dienstleistungsbündel beschreiben den Bedarf an konvergenten Gütern. Häufig legt erst die technische Konvergenz mögliche Bündel von Diensten frei und weckt den so Bedarf an neuen Gütern, der dann befriedigt werden kann (Götte 2003, S. 21; Thielmann 2000, S. 11).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Medienkonvergenz ein, definiert das Ziel des Aufsatzes und skizziert den methodischen Aufbau der Arbeit.

2 Grundlagen der Medienkonvergenz: Hier werden theoretische Definitionen der Konvergenz aus technologischer, angebots- und bedarfsorientierter Sicht dargelegt und der zweistufige Prozess sowie die veränderten Wertschöpfungsketten analysiert.

3 Die Praxis der Medienkonvergenz: Dieses Kapitel überträgt die Theorie auf die Praxis, untersucht strategische Implikationen für die Akteure und beleuchtet aktuelle Markttrends.

4 Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit einer entschlossenen politischen Regulation sowie einer kundenorientierten Strategiebildung.

Schlüsselwörter

Medienkonvergenz, Wertschöpfungskette, Digitalisierung, Telekommunikation, IT-Markt, Strategisches Umdenken, Diversifikation, Internetprotokoll, Wettbewerbsstruktur, Konsumentenverhalten, Triple-Play, Marktkonvergenz, Netzinfrastruktur, Medienwirtschaft, Plattformökonomie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Phänomen der Medienkonvergenz, also die zunehmende Verschmelzung der Märkte für IT, Telekommunikation und Medien, und deren Auswirkungen auf die Wertschöpfungsprozesse.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen der Konvergenz, die Verschiebung von Branchengrenzen, die veränderten Rollen von Akteuren wie Netzbetreibern und Medienunternehmen sowie die zukünftigen Trends im Medienmarkt.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Struktur der Medienkonvergenz und die damit verbundenen betriebswirtschaftlichen Prozesse aufzuzeigen und zu verdeutlichen, wie sich Akteure strategisch neu ausrichten müssen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer literaturbasierten Aufarbeitung bestehender Konzepte und Prognosen sowie deren Übertragung auf die praktische Situation der beteiligten Branchen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen der Konvergenzformen und der Wertschöpfungsketten sowie eine praxisorientierte Analyse strategischer Implikationen und Markttrends.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Medienkonvergenz, Wertschöpfungskette, Digitalisierung, Strategisches Umdenken, Diversifikation und Wettbewerbsstruktur.

Welche Rolle spielt das Internetprotokoll (IP) für die Konvergenz?

Das Internetprotokoll ist von zentraler Bedeutung, da es die Teilbarkeit von Informationen ermöglicht und Medien sowie Dienste unabhängig von spezifischen Netzinfrastrukturen und Endgeräten macht.

Warum wird im Dokument zwischen „lean forward“ und „lean back“ Konsum unterschieden?

Diese Unterscheidung verdeutlicht die unterschiedlichen Nutzungsmodi: „Lean forward“ beschreibt proaktive, selbstgestaltende Interaktion, während „lean back“ ein passives, entspanntes Konsumverhalten bezeichnet.

Warum stehen Medienunternehmen laut dem Autor vor großen Herausforderungen?

Medienunternehmen stehen unter Druck, da sie einerseits mit der Konkurrenz durch globale Internetunternehmen kämpfen und andererseits ihre Geschäftsmodelle in einem sich wandelnden, individualisierten Medienkonsum neu definieren müssen.

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Details

Title
Die Konvergenz der IT-, Medien- und Telekommunikationsmärkte - und ihre Bedeutung für die Wertschöpfungsprozesse in den beteiligten Branchen
College
Catholic University Eichstätt-Ingolstadt  (FB Journalistik)
Course
HS Redaktionsmanagement
Grade
1,5
Author
Peter Latzke (Author)
Publication Year
2008
Pages
17
Catalog Number
V93340
ISBN (eBook)
9783638068079
Language
German
Tags
Konvergenz Medien- Telekommunikationsmärkte Bedeutung Wertschöpfungsprozesse Branchen Redaktionsmanagement
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Peter Latzke (Author), 2008, Die Konvergenz der IT-, Medien- und Telekommunikationsmärkte - und ihre Bedeutung für die Wertschöpfungsprozesse in den beteiligten Branchen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/93340
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