Das Ziel dieser Arbeit wird es sein, die Frage zu beantworten, ob das Diakonat der Frau in der Katholischen Kirche legitimiert werden kann.
In der heutigen Zeit ist das Thema „Diakonat der Frau in der Katholischen Kirche“ von großer Brisanz geprägt. Die Rufe nach einem Diakonat der Frau werden in der Gesellschaft und der Theologie immer lauter. Mit Papst Franziskus ist die Hoffnung verbunden, einen Reformer an der Spitze der Katholischen Kirche zu haben. In absehbarer Zeit steht die Amazonassynode an, wo auch die Themenbereiche des Frauenpriestertums und des Frauendiakonats behandelt werden sollen.
In dieser Arbeit soll sich aber auf das Frauendiakonat beschränkt werden unter den Gesichtspunkten der Exegese, des Kirchenrechts, der römischen Lehraussagen und der Theologie insbesondere der Dogmatik. Die Hausarbeit ist genau unter diesen Aspekten nacheinander aufgebaut und schließt mit einem Resümee ab.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Diakonat der Frau in den paulinischen Briefen
- Kirchenrechtliche Aspekte und römische Lehraussagen
- Theologische Aspekte unter dem Schwerpunkt der Dogmatik
- Resümee
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit untersucht die Frage, ob das Diakonat der Frau in der Katholischen Kirche unter exegetischen, kirchenrechtlichen, römischen und theologischen Gesichtspunkten, insbesondere der Dogmatik, legitimiert werden kann.
- Die Rolle von Frauen in den paulinischen Briefen, insbesondere die Figur der Phöbe
- Kirchenrechtliche Aspekte und die Gültigkeit der Weihe
- Römische Lehraussagen zum Diakonat der Frau
- Theologische Argumente für und gegen das Diakonat der Frau
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Das Thema „Diakonat der Frau in der Katholischen Kirche“ wird als brisant beschrieben und der Kontext der aktuellen Debatte um Frauenpriestertum und Frauendiakonat wird beleuchtet.
- Diakonat der Frau in den paulinischen Briefen: Der Fokus liegt auf Bibelstellen, die mit dem Thema „Diakonat der Frau“ in Verbindung stehen. Besonders hervorgehoben wird die Figur der Phöbe in Röm 16 und die Diskussion um ihre Rolle als „Diakonin“. Weitere relevante Textstellen aus 1 Timotheus werden ebenfalls analysiert.
- Kirchenrechtliche Aspekte und römische Lehraussagen: Kirchenrechtliche Aspekte, insbesondere Can. 1024 des CIC/1983, werden in Bezug auf die Gültigkeit der Weihe für Frauen diskutiert. Widersprüche innerhalb des Codex Iuris Canonici werden aufgezeigt.
Schlüsselwörter
Diakonat der Frau, Katholische Kirche, Exegese, Kirchenrecht, Römische Lehraussagen, Dogmatik, Phöbe, 1 Timotheus, Can. 1024, Weihe, Gültigkeit, Frauenpriestertum.
Häufig gestellte Fragen
Kann das Diakonat der Frau in der katholischen Kirche legitimiert werden?
Die Arbeit untersucht diese Frage unter exegetischen, kirchenrechtlichen und dogmatischen Gesichtspunkten, um eine fundierte Antwort auf die aktuelle Debatte zu geben.
Wer war Phöbe und welche Rolle spielt sie in der Debatte?
Phöbe wird im Römerbrief (Röm 16) erwähnt. Die Diskussion dreht sich darum, ob ihre Bezeichnung als „Diakonos“ ein offizielles kirchliches Amt im Sinne eines Diakonats belegt.
Was besagt Can. 1024 des Kirchenrechts (CIC)?
Dieser Kanon legt fest, dass nur ein getaufter Mann die heilige Weihe gültig empfangen kann, was derzeit das Haupthindernis für das Frauendiakonat darstellt.
Gibt es theologische Argumente für das Diakonat der Frau?
Befürworter verweisen auf die historische Existenz von Diakoninnen in der frühen Kirche und argumentieren dogmatisch für eine zeitgemäße Weiterentwicklung des Weiheamtes.
Was ist die Amazonassynode im Zusammenhang mit diesem Thema?
Auf der Amazonassynode wurden Reformthemen wie das Frauendiakonat und viri probati diskutiert, was neue Hoffnung auf Veränderungen in der katholischen Kirche weckte.
- Quote paper
- Sebastian Mester (Author), 2019, Das Diakonat der Frau in der Katholischen Kirche, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/930041