Die Arbeit versucht zu beantworten, inwiefern Maria Stuart im gleichnamigen Drama von Friedrich Schiller in ihrem Tod vollkommene Erhabenheit erlangt.
Hierzu soll zunächst der Begriff der Erhabenheit nach Kant und schließlich auch nach Schiller, der die kantischen Ideen weiterführt, definiert werden. Anschließend soll auf drei wichtige Situationen im Leben der Maria Stuart eingegangen und dadurch ihre Entwicklung untersucht werden.
Neben den Primärwerken von Schiller und Kant wird hauptsächlich die Entwicklung am Dramentext herausgestellt und mit geeigneten Versen untermauert. Darüber hinaus dienen neben Überblicksdarstellung auch Sekundärtexte beispielsweise von Paul Barone, die die Erhabenheit in Schillers Werken genauer betrachten, zur Untersuchung des Gegenstandes.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Was bedeute Erhabenheit?
- Erhabenheit nach Immanuel Kant
- Vom Erhabenen von Friedrich Schiller
- Über das Erhabene von Friedrich Schiller
- Die Entwicklung der Maria Stuart
- Die hoffnungsvolle Maria
- Der Streit der Königinnen
- Die erhabene Maria?
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Frage, inwiefern Maria Stuart im gleichnamigen Drama von Friedrich Schiller in ihrem Tod vollkommene Erhabenheit erlangt. Hierfür wird zunächst der Begriff der Erhabenheit nach Kant und Schiller definiert. Anschließend wird die Entwicklung von Maria Stuart in drei wichtigen Situationen ihres Lebens untersucht. Die Analyse konzentriert sich dabei auf den Dramentext und die Interpretation der Schlüsselszenen.
- Die Erhabenheit als ästhetisches Konzept
- Die Entwicklung des Begriffs der Erhabenheit bei Kant und Schiller
- Die Rolle der Vernunft und der Sinne im Drama
- Die Darstellung der erhabenen Figur in der Todeszene
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in die Thematik der Erhabenheit in Schillers Drama „Maria Stuart“ ein und definiert die Fragestellung der Arbeit. Kapitel 2 beleuchtet den Begriff der Erhabenheit nach Immanuel Kant und Friedrich Schiller. Kapitel 3 analysiert die Entwicklung der Maria Stuart im Drama und untersucht, inwiefern sie in den verschiedenen Situationen die Eigenschaften der Erhabenheit verkörpert.
Schlüsselwörter
Erhabenheit, Friedrich Schiller, Maria Stuart, Immanuel Kant, Vernunft, Sinne, Drama, Todeszene, Literaturanalyse.
Häufig gestellte Fragen
Erlangt Maria Stuart im Drama von Schiller vollkommene Erhabenheit?
Die Arbeit untersucht, inwiefern Maria Stuart durch die Akzeptanz ihres Schicksals und ihren würdevollen Tod die moralische Freiheit über ihre sinnliche Natur gewinnt, was den Kern der Erhabenheit ausmacht.
Wie definiert Immanuel Kant den Begriff der Erhabenheit?
Für Kant ist das Erhabene ein Gefühl, das entsteht, wenn unsere Einbildungskraft an ihre Grenzen stößt, aber unsere Vernunft ihre Überlegenheit über die Natur demonstriert.
Was ist der Unterschied zwischen dem Schönen und dem Erhabenen bei Schiller?
Während das Schöne die Harmonie zwischen Sinnlichkeit und Vernunft darstellt, zeigt das Erhabene den Sieg der Vernunft über die Sinnlichkeit in Momenten des Leidens oder der Gefahr.
Welche Szenen sind entscheidend für Marias Entwicklung zur Erhabenheit?
Wichtige Stationen sind die Hoffnung auf Freiheit zu Beginn, der Streit der Königinnen (Konfrontation mit Elisabeth) und schließlich die Vorbereitung auf die Hinrichtung.
Welche Rolle spielt die Vernunft in Schillers ästhetischer Theorie?
Die Vernunft ermöglicht es dem Menschen, sich über seine körperlichen Instinkte und Ängste zu erheben und nach moralischen Prinzipien zu handeln, selbst im Angesicht des Todes.
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- Helen Bouras (Author), 2020, Das Drama "Maria Stuart" von Friedrich Schiller. Erlangt Maria Stuart im Tod vollkommene Erhabenheit?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/925713