Diese Studienarbeit ist eine Dokumentation des Seminars „Wissensmanagement“ im WS 2005/2006 an der Fachhochschule für angewandtes Management in Erding. Der Kurs war sehr vielschichtig. Die Inhalte reichten von der Definition von Wissen über Wissensmanagementmodelle, die Wissensnutzung und –repräsentation in Organisationen bis hin zur Wissenskommunikation und zum Schutz des Wissens.
Aufgrund der Reichweite des Themas möchte ich mich im Rahmen dieser Seminardokumentation auf einzelne Themen beschränken. Im zweiten Kapitel werde ich mit der Definition von Wissen und verschiedener Wissensarten den Grundstein für das weitere Verständis legen. Zusätzlich wird erläutert, welche Probleme bei der Kommunikation allgemein und explizit bei der Weitergabe von Wissen auftreten können. Soweit möglich werde ich – neben meiner persönlichen Meinung – auch Ideen aus den Gruppendiskussionen und den auf der Lernplattform eingestellten Arbeiten berücksichtigen. Im dritten Kapitel gehe ich darauf ein, was Wissensmanagement beinhaltet und was mit der Implementierung von den Unternehmen erwartet wird. Wie diese Implementierung im Unternehmen aussehen kann, wird am Beispiel der ALTANA AG dargestellt. Das E-Learning ist eine noch sehr junge und innovative Komponente des Wissensmanagement. Aufgrund meines persönlichen Interesses werde ich daher im 4. Kapitel auf die Besonderheiten und Möglichkeiten des E-Learning eingehen.
Communities spielen im Wissensmanagementprozess eine entscheidende Rolle. Es handelt sich dabei um den Zusammenschluss von Menschen mit gemeinsamen Interessen. Im 5. Kapitel werden Antworten gegeben, welche Arten von Communities es gibt und wie das Unternehmen sich diese Erkenntnisse zu nutze machen kann. Im letzten Abschnitt möchte ich dann meine persönlichen Erfahrungen mit Wissensmanagement in Unternehmen schildern. Zusätzlich werde ich ein persönliches Resumee zur Thematik ziehen. Das Wissen (ahd. wischan, gesehen haben) wird definiert, als „die Gesamtheit aller
organisierten Informationen und ihrer wechselseitigen Zusammenhänge, auf deren Grundlage
ein vernunftbegabtes System handeln kann. Das Wissen erlaubt es einem solchen System vor seinem Wissenshorizont und mit der Zielstellung der Selbsterhaltung – sinnvoll und
bewusst auf Reize zu reagieren.
Inhaltsverzeichnis
- Einführung
- Wissen und dessen Kommunikation
- Mitarbeiterorientierte Implementierung von Wissensmanagement in Unternehmen
- Exkurs zur Ausgestaltung des Wissensmanagement: E-Learning.
- Communities als mitarbeiterorientierter Wissenserwerb.
- Meine eigenen Erfahrungen mit Wissensmanagement
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Seminardokumentation zum Thema Wissensmanagement befasst sich mit verschiedenen Aspekten des Wissenstransfers in Unternehmen. Das Dokument beleuchtet die Definition von Wissen, die Herausforderungen bei der Wissenskommunikation und die Bedeutung von Mitarbeiterorientierung bei der Implementierung von Wissensmanagement-Systemen.
- Definition von Wissen und Wissensarten
- Herausforderungen der Wissenskommunikation
- Mitarbeiterorientierte Implementierung von Wissensmanagement
- E-Learning als Bestandteil des Wissensmanagement
- Rolle von Communities im Wissenserwerb
Zusammenfassung der Kapitel
- Einführung: Die Einleitung stellt die Thematik des Seminars „Wissensmanagement“ vor und gibt einen Überblick über die behandelten Themen. Die Autorin erläutert ihre Schwerpunkte in der Seminardokumentation.
- Wissen und dessen Kommunikation: In diesem Kapitel wird Wissen definiert und verschiedene Wissensarten betrachtet. Es werden zudem die Probleme der Kommunikation, insbesondere bei der Weitergabe von Wissen, analysiert.
- Mitarbeiterorientierte Implementierung von Wissensmanagement in Unternehmen: Dieses Kapitel befasst sich mit den Inhalten des Wissensmanagement und den Erwartungen an eine erfolgreiche Implementierung in Unternehmen. Die ALTANA AG wird als Beispiel für eine solche Implementierung herangezogen.
- Exkurs zur Ausgestaltung des Wissensmanagement: E-Learning.: Das Kapitel widmet sich dem Thema E-Learning als innovative Komponente des Wissensmanagement. Die Autorin beschreibt Besonderheiten und Möglichkeiten des E-Learning.
- Communities als mitarbeiterorientierter Wissenserwerb: In diesem Kapitel wird die Rolle von Communities im Wissensmanagementprozess beleuchtet. Es werden verschiedene Arten von Communities beschrieben und deren Nutzung für Unternehmen erläutert.
Schlüsselwörter
Wissensmanagement, Wissenskommunikation, Mitarbeiterorientierung, E-Learning, Communities, Wissenserwerb, Kernkompetenzen, ALTANA AG, Wissensnutzung, Wissensrepräsentation, Wissenskommunikation, Schutz des Wissens.
Häufig gestellte Fragen
Wie wird Wissen im Kontext dieser Arbeit definiert?
Wissen ist die Gesamtheit organisierter Informationen und deren Zusammenhänge, die es einem vernunftbegabten System ermöglichen, zielgerichtet zu handeln.
Welche Rolle spielt E-Learning im Wissensmanagement?
E-Learning wird als innovative Komponente betrachtet, die den flexiblen Erwerb und die Verteilung von Wissen in Unternehmen unterstützt.
Was sind „Communities“ im Wissensmanagement?
Communities sind Zusammenschlüsse von Menschen mit gemeinsamen Interessen, die den informellen und mitarbeiterorientierten Wissensaustausch fördern.
Warum ist die Mitarbeiterorientierung bei der Implementierung wichtig?
Wissensmanagement kann nur erfolgreich sein, wenn die Mitarbeiter bereit sind, ihr Wissen zu teilen. Akzeptanz und Motivation sind daher entscheidende Faktoren.
Welches Praxisbeispiel für Wissensmanagement wird genannt?
Die Arbeit zieht die ALTANA AG als Beispiel für eine erfolgreiche Implementierung von Wissensmanagement-Strukturen heran.
Welche Probleme treten bei der Wissenskommunikation auf?
Herausforderungen liegen oft in der Transformation von implizitem zu explizitem Wissen sowie in technischen oder kulturellen Barrieren bei der Weitergabe.
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- Antje Felgentreu (Author), 2006, Wissensmanagement, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/91994