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Latente Steuern im Konzernabschluss unter Berücksichtigung der internationalen Rechnungslegungsgrundsätze

Titre: Latente Steuern im Konzernabschluss unter Berücksichtigung der internationalen Rechnungslegungsgrundsätze

Dossier / Travail , 2007 , 45 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Stefan Otto (Auteur)

Gestion d'entreprise - Comptabilité, Fiscalité
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die wichtigste Organisationsform für wirtschaftliche Aktivitäten großer und mittelständischer Unternehmen national wie international ist die des Konzerns. Einen Konzern bilden gemäß § 18 AktG ein herrschendes und ein bzw. mehrere abhängige Unternehmen (Tochterunternehmen), wenn sie unter der einheitlichen Leitung des herrschenden Unternehmens (Mutterunternehmen) zusammengefasst sind. Die Bilanzierung von latenten Steuern spielt in Konzernen, vor allem bei kapitalmarktorientierten Unternehmen, eine erhebliche Rolle. Ziel dieser Arbeit ist die Beschreibung von Ursachen und die Definition von latenten Steuern sowie deren Bilanzierung und Bewertung. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Beschreibung der Entstehung von latenten Steuern im Konzernabschluss. Aufgrund der Überarbeitung des IAS 12 im Jahre 1996 und der wesentlichen Übereinstimmung mit der amerikanischen Konzeption des SFAS 109 wird nicht explizit auf die amerikanischen Rechnungslegungsstandards eingegangen. Im Anhang dieser Arbeit sind eine synoptische Darstellung von latenten Steuern nach HGB/DRS 10/IFRS (vgl. Anlage 1) sowie zahlreiche Übersichten und Berechnungsbeispiele enthalten.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Ursachen und Definition für latente Steuern

3. Bilanzierung latenter Steuern

3.1 Konzepte der Steuerabgrenzung

3.1.1 Timing-Konzept

3.1.2 Temporary-Konzept

3.2 Ansatz latenter Steuern auf steuerliche Verlustvorträge

3.3 Arten von Differenzen

4. Bewertung von latenten Steuern

4.1 Anzuwendender Steuersatz

4.2 Berücksichtigung von zukünftigen Steueränderungen

4.3 Verfahren zur Ermittlung latenter Steuern (Einzel- und Gruppenbewertung)

4.4 Ansatz, Bewertung und Ausweis latenter Steuern nach HGB

4.4.1 Ansatz

4.4.2 Bewertung und Ausweis

5. Entstehung von latenten Steuern im Konzernabschluss

5.1 Übernahme der Steuerabgrenzungen aus den Einzelabschlüssen

5.2 Latente Steuern aus der Aufstellung der HB II

5.3 Latente Steuern aus Konsolidierungsmaßnahmen

5.3.1 Kapitalkonsolidierung (§ 301 HGB)

5.3.2 Schuldenkonsolidierung (§ 303 HGB)

5.3.3 Zwischenergebniseliminierung (§ 304 HGB)

5.3.4 Aufwands- und Ertragskonsolidierung (§ 305 HGB)

5.3.5 Anwendung der Equity-Methode (§§ 311 und 312 HGB)

6. Pflichtangaben im Anhang

7. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Diese Arbeit befasst sich mit der Bilanzierung latenter Steuern im Konzernabschluss, wobei das primäre Ziel in der Erläuterung ihrer Ursachen, Definition, Bilanzierung und Bewertung unter Berücksichtigung internationaler Rechnungslegungsgrundsätze liegt. Einen wesentlichen Schwerpunkt bildet die detaillierte Analyse der Entstehung steuerlicher Latenzen im Zuge der Konsolidierungsmaßnahmen.

  • Ursachen und Definition latenter Steuern
  • Vergleich von Steuerabgrenzungskonzepten
  • Bewertungsverfahren für latente Steuern
  • Steuerliche Auswirkungen von Konsolidierungsvorgängen
  • Pflichtangaben und regulatorische Anforderungen

Auszug aus dem Buch

2. Ursachen und Definition für latente Steuern

Latente Steuern werden in der Handelsbilanz (HB) angesetzt, um künftige Steuereffekte einzubeziehen, die ihren Ursprung in einer abweichenden Bilanzierung (unterschiedliche zeitliche Erfassung eines Sachverhalts) und Bewertung in Handels- und Steuerbilanz haben. Die Steuerschuld bzw. der Steuererstattungsanspruch ermittelt sich aus der steuerlichen Gewinnermittlung. Jedoch stimmt meistens das zu versteuernde Einkommen (steuerliche Gewinnermittlung) mit dem handelsrechtlich ermittelten Jahresüberschuss vor Steuern nicht überein. In der internationalen Rechnungslegung gibt es keine Verknüpfung von Handels- und Steuerbilanz, abweichend von der deutschen Rechnungslegung (Maßgeblichkeit der Handels- für die Steuerbilanz). Daher ist festzustellen, dass den latenten Steuern nach internationalen Rechnungslegungsstandards (IFRS und US-GAAP) eine größere Bedeutung beizulegen ist. Erschwerend kommt bei einem Konzernabschluss hinzu, dass sich auch Steuerlatenzen aus Bilanzierungs- und Bewertungsdifferenzen zwischen HB I und HB II und aufgrund von Konsolidierungsmaßnahmen ergeben können.

Die Steuerabgrenzung hat u.a. das Ziel der periodengerechten Erfolgsermittlung, damit der (Konzern-) Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage vermittelt. Bei einem Konzernabschluss ist zu beachten, dass der Konzernabschluss rechtlich nicht selbst Ausschüttungsgrundlage und nicht selbst steuerlich relevant ist, „da es keine Konzernsteuerbilanz gibt“. Damit der Konzerabschluss, wie auch der Einzelabschluss, ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage vermittelt, muss der Konzern als ein Unternehmen betrachtet werden, um den tatsächlichen Steueraufwand des Konzerns zu ermitteln. Der Ansatz von latenten Steuern soll die unterschiedliche Behandlung eines Sachverhalts in HGB- bzw. IFRS-Abschlüssen und in der steuerlichen Gewinnermittlung ausgleichen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung von Konzernstrukturen sowie die zentrale Rolle der latenten Steuern für kapitalmarktorientierte Unternehmen ein und benennt die Zielsetzung der Arbeit.

2. Ursachen und Definition für latente Steuern: Dieses Kapitel erläutert die Entstehung latenter Steuern aufgrund abweichender Bilanzierungsvorschriften zwischen Handels- und Steuerbilanz und stellt den Zweck der periodengerechten Erfolgsermittlung dar.

3. Bilanzierung latenter Steuern: Hier werden grundlegende Abgrenzungskonzepte wie das Timing- und Temporary-Konzept sowie der Ansatz bei Verlustvorträgen und die Klassifizierung von Differenzen behandelt.

4. Bewertung von latenten Steuern: Dieses Kapitel widmet sich der Bestimmung des Steuersatzes, der Berücksichtigung künftiger Steueränderungen sowie den methodischen Ansätzen zur Ermittlung und Bewertung latenter Steuern nach HGB.

5. Entstehung von latenten Steuern im Konzernabschluss: Dieser Hauptteil analysiert die Entstehung von Steuerlatenzen ausgehend von Einzelabschlüssen, der Aufstellung der Handelsbilanz II sowie spezifischen Konsolidierungsschritten wie Kapitalkonsolidierung und Zwischenergebniseliminierung.

6. Pflichtangaben im Anhang: Hier werden die regulatorischen Anforderungen an die Offenlegung von latenten Steuern im Konzernanhang dargelegt.

7. Fazit: Das Fazit fasst die Relevanz der Steuerabgrenzung im HGB-Konzernabschluss zusammen und betont die Notwendigkeit einer Angleichung an internationale Standards durch das DRSC.

Schlüsselwörter

Latente Steuern, Konzernabschluss, HGB, IFRS, Steuerabgrenzung, Konsolidierung, Bilanzierung, Bewertung, Temporary-Konzept, Timing-Konzept, Kapitalkonsolidierung, Zwischenergebniseliminierung, Steueränderungen, Handelsbilanz, Konzernrechnungslegung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Konzept und die praktische Umsetzung der Bilanzierung latenter Steuern im Rahmen des HGB-Konzernabschlusses, insbesondere unter dem Einfluss internationaler Rechnungslegungsstandards.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Ursachen für Steuerlatenzen, die verschiedenen Abgrenzungs- und Bewertungsmethoden, die Besonderheiten bei der Konsolidierung und die Anforderungen an die Berichterstattung im Anhang.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, ein Verständnis für die Notwendigkeit der Steuerabgrenzung zu vermitteln, um ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns abzubilden.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse geltender Rechtsgrundlagen, Standards (DRS, IAS/IFRS) und einschlägiger Literatur zur Konzernbilanzierung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich intensiv mit der Bewertung latenter Steuern sowie der Entstehung von Steuerlatenzen aus den verschiedenen Schritten der Konzernkonsolidierung, wie der Kapital- und Schuldenkonsolidierung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die zentralen Begriffe sind Latente Steuern, Konzernabschluss, Konsolidierung, HGB, IFRS und die verschiedenen Abgrenzungsmethoden.

Wie unterscheiden sich Timing- und Temporary-Konzept in der Anwendung?

Das Timing-Konzept ist GuV-orientiert und erfasst nur erfolgswirksame Differenzen, während das Temporary-Konzept bilanzorientiert ist und sämtliche Buchwertdifferenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz einbezieht.

Warum ist die Kapitalkonsolidierung für latente Steuern relevant?

Bei der Kapitalkonsolidierung entstehen Ergebnisunterschiede durch die Aufdeckung stiller Reserven und Lasten, die gemäß HGB einer steuerlichen Abgrenzung bedürfen, um Verzerrungen im Konzernergebnis zu vermeiden.

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Résumé des informations

Titre
Latente Steuern im Konzernabschluss unter Berücksichtigung der internationalen Rechnungslegungsgrundsätze
Université
Leipzig University of Applied Sciences
Note
1,3
Auteur
Stefan Otto (Auteur)
Année de publication
2007
Pages
45
N° de catalogue
V91412
ISBN (ebook)
9783638038881
ISBN (Livre)
9783638935579
Langue
allemand
mots-clé
Latente Steuern Konzernabschluss Berücksichtigung Rechnungslegungsgrundsätze
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Stefan Otto (Auteur), 2007, Latente Steuern im Konzernabschluss unter Berücksichtigung der internationalen Rechnungslegungsgrundsätze, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/91412
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