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Willy Brandt und sein politischer Werdegang in den 1960er Jahren

Der lange Weg zur Kanzlerschaft

Title: Willy Brandt und sein politischer Werdegang in den 1960er Jahren

Term Paper , 2004 , 16 Pages

Autor:in: Petra Dutt (Author)

History of Germany - Postwar Period, Cold War
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Willy Brandt – Sein Aufstieg in Berlin und in der SPD war durchaus ungewöhnlich und einigen suspekt. In meiner Arbeit versuche ich, den mitunter steinigen Weg Brandts hin zur Kanzlerschaft darzulegen. Aus der Anfangszeit seiner politischen Karriere in Deutschland während der aufgewühlten Nachkriegszeit und seiner Zeit als Regierender Bürgermeister von Berlin, habe ich für diese Arbeit nur einige markante Punkte herausgenommen. Stark verkürzt stelle ich Brandts Rolle und Verhalten in den auch kritischen Situationen dar.
Zuerst blicke ich kurz auf seine Jugend, die Jahre im Exil in Skandinavien und seine Rückkehr ins Nachkriegsdeutschland. Seine Gegner nutzten später diesen Lebensabschnitt, um Brandt bei den Deutschen schlecht darzustellen. Die erste von mehreren Bewährungsproben, die ich in dieser Arbeit behandle, meisterte Brandt schon kurz nach seinem Amtsantritt als Bürgermeister, nämlich mit dem Chruschtschow-Ultimatum. Zwei Jahre später waren Brandt und die Alliierten mit dem Mauerbau konfrontiert, der ihn und Egon Bahr zu den Gedanken brachte, die Bahr 1963 in Tutzing äußerte. Auch eine Konsequenz aus Tutzing, die Passierscheinabkommen stelle ich hier kurz dar. Der nächste Punkt sind Brandts gescheiterte Kanzlerkandidaturen 1961 und 1965, die sein Leben veränderten. Im nächsten Kapitel dann ein kurzer Blick auf das Ende der Regierung Erhard, das Brandt die Vizekanzlerschaft in der Großen Koalition einbrachte. Seine Rolle als Außenminister bildet den letzten Punkt meiner Arbeit.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

  • Einleitung
  • 1913 bis 1957
    • Jugend und Exil
    • Rückkehr nach Deutschland
  • 1957 bis 1966
    • Das Chruschtschow-Ultimatum
    • Mauerbau
    • Tutzing 1963 und die Passierscheinabkommen
    • Brandts Kanzlerkandidaturen 1961 und 1965
  • 1966 bis 1969
    • Das Ende der Regierung Erhard
    • Bildung der Großen Koalition (CDU/CSU und SPD)
    • Außenminister Brandt
  • Schluss

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Die Arbeit zeichnet Brandts politischen Werdegang in den 1960er Jahren nach und beleuchtet seinen Weg zur Kanzlerschaft. Sie konzentriert sich auf die Schlüsselmomente seiner Karriere, insbesondere in der Nachkriegszeit und in seiner Zeit als Regierender Bürgermeister von Berlin.

  • Brandts politische Anfänge und seine Erfahrungen im Exil
  • Die Bewährungsproben während seiner Zeit als Bürgermeister von Berlin
  • Die Rolle Brandts in der Entstehung der Großen Koalition
  • Brandts Tätigkeit als Außenminister
  • Die Bedeutung wichtiger Ereignisse wie des Chruschtschow-Ultimatums, des Mauerbaus und der Passierscheinabkommen

Zusammenfassung der Kapitel

Das erste Kapitel beleuchtet Brandts Jugend, seine Zeit im Exil und seine Rückkehr nach Deutschland. Es werden die ersten politischen Schritte, die Herausforderungen der Nachkriegszeit und die Rolle Brandts als Mitglied der SPD beschrieben.

Das zweite Kapitel fokussiert auf Brandts Zeit als Regierender Bürgermeister von Berlin, mit Schwerpunkt auf die Ereignisse des Chruschtschow-Ultimatums und des Mauerbaus. Es zeigt auf, wie diese Ereignisse Brandts politische Ansichten prägten und ihn zu neuen Denkansätzen führten.

Das dritte Kapitel beschäftigt sich mit der Bildung der Großen Koalition und Brandts Rolle als Vizekanzler. Es beschreibt die politische Situation in Deutschland und die Herausforderungen, die Brandt in dieser Rolle bewältigen musste.

Das vierte Kapitel behandelt Brandts Tätigkeit als Außenminister und zeigt die Bedeutung seiner Rolle in der internationalen Politik auf.

Schlüsselwörter

Die Arbeit befasst sich mit dem politischen Werdegang Willy Brandts, insbesondere während der 1960er Jahre, der SPD, dem Mauerbau, der Großen Koalition, dem Chruschtschow-Ultimatum und den Passierscheinabkommen. Sie beleuchtet die Herausforderungen der Nachkriegszeit, die Rolle Berlins und den Einfluss wichtiger Ereignisse auf Brandts politische Entwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Welche Stationen prägten Willy Brandts Jugend?

Brandt verbrachte die Jahre des Nationalsozialismus im Exil in Skandinavien, was ihm später von politischen Gegnern oft negativ vorgehalten wurde.

Was war das Chruschtschow-Ultimatum?

Es war eine diplomatische Krise 1958, in der die Sowjetunion den Abzug der Westmächte aus Berlin forderte. Brandt musste sich hier als Regierender Bürgermeister erstmals international bewähren.

Wie reagierte Willy Brandt auf den Mauerbau 1961?

Der Mauerbau war ein Schock, der Brandt und Egon Bahr zur Entwicklung der Strategie "Wandel durch Annäherung" führte, die 1963 in Tutzing formuliert wurde.

Was bedeuteten die Passierscheinabkommen?

Diese Abkommen ermöglichten es West-Berlinern ab 1963, Verwandte im Osten zu besuchen, und markierten erste Erfolge der neuen Ostpolitik auf menschlicher Ebene.

Welche Rolle hatte Brandt in der Großen Koalition ab 1966?

Willy Brandt wurde Vizekanzler und Außenminister, was den Grundstein für seine spätere Kanzlerschaft ab 1969 legte.

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Details

Title
Willy Brandt und sein politischer Werdegang in den 1960er Jahren
Subtitle
Der lange Weg zur Kanzlerschaft
College
University of Regensburg
Author
Petra Dutt (Author)
Publication Year
2004
Pages
16
Catalog Number
V90507
ISBN (eBook)
9783638045407
ISBN (Book)
9783638941334
Language
German
Tags
Willy Brandt Werdegang Jahren
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Petra Dutt (Author), 2004, Willy Brandt und sein politischer Werdegang in den 1960er Jahren, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/90507
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