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Feuchtbodensiedlungen in Schleswig-Holstein am Beispiel der Feuchtbodensiedlungen am Heidmoor und des Oldenburger Grabens

Title: Feuchtbodensiedlungen in Schleswig-Holstein am Beispiel der Feuchtbodensiedlungen am Heidmoor und des Oldenburger Grabens

Term Paper (Advanced seminar) , 2006 , 34 Pages

Autor:in: Hilthart Pedersen (Author)

Archaeology
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In Schleswig-Holstein sind nur einige wenige Feuchtbodensiedlungen nachzuweisen. Alle sind im Zeitraum des Neolithikums und befinden sich an der oberen Trave und in der Niederung des Oldenburger Grabens. Durch Schwabedissen sind jedoch z.B. Heidmoor (LA 246) und Wolkenwehe nicht ausreichend dokumentiert worden. Trotzdem werde ich mein Hauptgewicht hier in Auseinadersetzung mit Feuchtbodensiedlungen auf das Heidmoor in Verbindung mit Wolkenwehe liegen (wo hier übrigens bisher gar keine Publikation vorliegt). Dazu wird im Vergleich eine moderne Grabung durch das Landesamt für Archäologie in Schleswig-Holstein im Bereich der Oldenburger Niederung Wangels LA 505 untersucht.

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Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. GEOGRAPHISCHE UND GEOLOGISCHE AUSGANGSBEDINGUNGEN

2.1 Prähistorische Umwelt

3. FORSCHUNGSGESCHICHTE ZU HEIDMOOR LA 246

3.1 Chronologie und kulturelle Zugehörigkeit

3.2 Verbreitung und Häufigkeit

4. FUNDSTELLEN UND SIEDLUNGEN

4.1 Heidmoor

4.1.1Lage

4.1.2 Befunde und Stratigraphie

4.1.3 Funde

4.1.4 Bedeutung und Interpretation

4.1.5 Probleme

4.2 Oldenburg-Dannau LA 196

4.2.1 Lage

4.2.2 Befunde und Stratigraphie

4.2.3 Funde

4.2.4 Wirtschaftsweise

4.2.5 Bedeutung und Interpretation

4.3 Wangels LA 505

4.3.1 Lage

4.3.2 Befunde und Stratigraphie

4.3.3 Funde

4.3.4 Wirtschaftsweise

4.3.5 Bedeutung und Interpretation

4.4 Oldesloe Wolkenwehe

4.4.1 Lage

4.4.2 Befunde und Stratigraphie

4.4.3 Funde

4.4.4 Bedeutung und Interpretation

5. ZUSAMMENFASSUNG

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die prähistorische Besiedlung von Feuchtbodenstandorten in Schleswig-Holstein, wobei ein besonderer Fokus auf der Dokumentation und Interpretation der Fundstelle Heidmoor (LA 246) liegt. Da viele ältere Grabungen, wie die von Schwabedissen, nur unzureichend publiziert sind, dient ein Vergleich mit modernen Ausgrabungsergebnissen, etwa aus dem Bereich der Oldenburger Niederung (Wangels LA 505), dazu, das Verständnis der Siedlungsstrukturen und der wirtschaftlichen Lebensweise im Neolithikum zu vertiefen.

  • Archäologische Untersuchung von Feuchtbodensiedlungen im Neolithikum.
  • Analyse der Fundstelle Heidmoor und Einordnung in den Siedlungskontext.
  • Vergleichende Betrachtung zu Siedlungen auf Mineralböden (Oldenburg-Dannau).
  • Auswertung von Stratigraphie, Keramikfunden und Ökonomie (Faunenspektrum).
  • Kritische Aufarbeitung mangelhaft dokumentierter Grabungsunterlagen.

Auszug aus dem Buch

4.1.2 Befunde und Stratigraphie

Zentral für Heidmoor sind die beobachteten Pfostenstellungen durch Schwabedissen die auf dem Seggentorf aufliegen“ (SCHWABEDISSEN, H. 1958, 32). Die Stratigraphie (Abb.3) setzt sich wie folgt zusammen: Nach einer großen Schicht Bruchwaldtorf folgt der Seggentorf mit den jüngsten Fundartefakten der Glockebecherkultur (K4). Danach folgt gemischte Schilftorf mit Seggentorf der die Fundschichten der die meisten Funde der TRB enthält (K3). Darauf folgend ist wieder eine Schicht Seggentorf mit den Funden der älteren TRB (K2). Anschließend folgt nach einer Grobdetritus-Gytja eine dünne sandige Schicht mit den spätmesolithischen/endmesolithischen Funden (K1) der Ertebølle-Ellerbek Kultur (SCHWABEDISSEN, H. 1994, 362). So ist auch besonders zu erwähnen die zuvor genannte Kugelamphore, aus mehreren Fragmenten bestehend. Einer schwärzlich-grauen gefärbten Ware aus fein bis mittelstark gemagertem Ton. Dickwandige Randscherben von großen Vorratsgefäßen runden das Spektrum ab.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Darstellung der Problematik mangelnder Dokumentation bei ausgewählten Feuchtbodensiedlungen in Schleswig-Holstein und Vorstellung des Untersuchungsansatzes mittels Vergleichsdaten.

2. GEOGRAPHISCHE UND GEOLOGISCHE AUSGANGSBEDINGUNGEN: Beschreibung der topographischen Lage der Fundstelle Heidmoor im ehemaligen Moorgebiet der Trave und Rekonstruktion der neolithischen Umwelt mittels Pollenanalysen.

3. FORSCHUNGSGESCHICHTE ZU HEIDMOOR LA 246: Übersicht über die Ausgrabungskampagnen von Schwabedissen seit 1932 und die daraus resultierende Problematik der lückenhaften Datenlage.

4. FUNDSTELLEN UND SIEDLUNGEN: Detaillierte Analyse und Vergleich verschiedener Fundplätze, inklusive Stratigraphie, Fundgut, Wirtschaftsweise und Interpretationsansätzen zur Besiedlungsstruktur.

5. ZUSAMMENFASSUNG: Fazit zur enormen archäologischen Bedeutung der Feuchtbodenstandorte und der Notwendigkeit einer fachgerechten Aufarbeitung der vorhandenen Grabungsdokumentationen.

Schlüsselwörter

Feuchtbodensiedlungen, Schleswig-Holstein, Heidmoor, Neolithikum, Trichterbecherkultur, Ertebølle-Kultur, Pollenanalyse, Stratigraphie, Knochenfunde, Wirtschaftsweise, Siedlungsstruktur, Wangels, Archäologie, Ausgrabung, Fundmaterial.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den archäologischen Nachweisen von Feuchtbodensiedlungen in Schleswig-Holstein während des Neolithikums.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die stratigraphische Analyse, die Auswertung von Fundmaterialien wie Keramik und Steinartefakten sowie die Rekonstruktion der prähistorischen Wirtschaftsweise.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist eine kritische Analyse der Fundstelle Heidmoor unter Einbeziehung vergleichbarer, moderner Grabungsbefunde, um trotz unzureichender Altdokumentationen fundierte Aussagen zur Besiedlung zu treffen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es kommen insbesondere pollenanalytische Untersuchungen, typochronologische Einordnungen von Keramik, Schnittspurenanalysen an Tierknochen und radiometrische Datierungen (C14) zum Einsatz.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die forschungsgeschichtliche Aufarbeitung von Heidmoor sowie die detaillierte Vorstellung und Vergleiche der Fundplätze Heidmoor, Oldenburg-Dannau, Wangels und Oldesloe-Wolkenwehe.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Feuchtbodensiedlungen, Trichterbecherkultur, Neolithikum, Stratigraphie und archäologische Fundauswertung.

Inwiefern beeinflusst die "mangelhafte Publizierung" die Interpretation?

Die fehlende detaillierte Dokumentation von Schwabedissens Grabungen erschwert es, präzise Aussagen zur tatsächlichen Siedlungsstruktur und zum genauen Zeithorizont zu treffen, was die Arbeit methodisch einschränkt.

Was verraten die Knochenfunde über die prähistorische Wirtschaft?

Die Analyse der Knochenfunde belegt ein breites Spektrum an Nutztieren und bejagten Wildtieren, wobei Schnittspurenanalysen Aufschluss über die Zerlegung und Verwertung der Tiere sowie den menschlichen Speiseplan geben.

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Details

Title
Feuchtbodensiedlungen in Schleswig-Holstein am Beispiel der Feuchtbodensiedlungen am Heidmoor und des Oldenburger Grabens
College
Christian-Albrechts-University of Kiel  (Ur- und Frühgeschichte)
Course
Feuchtbodensiedlungen
Author
Hilthart Pedersen (Author)
Publication Year
2006
Pages
34
Catalog Number
V90341
ISBN (eBook)
9783638052610
ISBN (Book)
9783638945608
Language
German
Tags
Schleswig-Holstein Beispiel Heidmoor Oldenburger Grabens Feuchtbodensiedlungen Keramik Jungsteinzeit Beile
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Hilthart Pedersen (Author), 2006, Feuchtbodensiedlungen in Schleswig-Holstein am Beispiel der Feuchtbodensiedlungen am Heidmoor und des Oldenburger Grabens, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/90341
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