Im Vergleich zu der Stagnation des Wachstums in nicht-demokratischen sozialistischen Zeiten erreichen die Staaten Mittel- und Ostereuropas ein stärkeres Wachstum in der Demokratie. Daraus ergibt sich die Frage, wie Demokratie das Wirtschaftswachstum von ehemals nicht-demokratischen Staaten fördert.
In dieser Arbeit werde ich aus ökonomischer Perspektive die positiven Auswirkungen der Demokratie auf das Wachstum untersuchen, indem in Kapitel 2 die begrifflichen Grundlagen von Wachstum und Demokratie beleuchtet werden, woraufhin in Kapitel 3 die verschiedenen Wirkungskanäle der Demokratie und ihre Auswirkungen auf Wachstum, sowie die betreffenden empirischen Forschungsergebnisse vorgestellt werden. Kapitel 4 beschäftigt sich mit dem Wachstumsbeispiel Polens als Transformationsland.
Inhaltsverzeichnis
- Abkürzungsverzeichnis
- 1. Einleitung
- 2. Begriffliche Grundlagen von Wirtschaftswachstum und Demokratie
- 2.1 Grundlagen von Wachstum
- 2.2 Merkmale einer Demokratie
- 3. Positive Wirkungskanäle der Demokratie auf Wirtschaftswachstum
- 3.1 Verschiedene Wirkungskanäle
- 3.2 Ökonomische Kanäle
- 3.3 Polit-ökonomische Kanäle
- 3.4 Institutionen-ökonomische Kanäle
- 3.5 Zwischenergebnis
- 4. Die positiven Auswirkungen der Demokratie auf Wirtschaftswachstum am Beispiel des Transformationslands Polen
- 5. Fazit
- Literaturverzeichnis
- Internetquellen
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit analysiert die positiven Auswirkungen der Demokratie auf das Wirtschaftswachstum ehemals nicht-demokratischer Staaten, insbesondere im Kontext der Transformation von sozialistischen Staaten nach 1989. Dabei werden die begrifflichen Grundlagen von Wachstum und Demokratie erörtert, verschiedene Wirkungskanäle der Demokratie auf Wirtschaftswachstum untersucht und empirische Forschungsergebnisse vorgestellt. Die Arbeit konzentriert sich dabei auf die Analyse von Polen als Transformationsland.
- Begriffliche Grundlagen von Wirtschaftswachstum und Demokratie
- Positive Wirkungskanäle der Demokratie auf Wirtschaftswachstum
- Empirische Forschungsergebnisse zur Beziehung zwischen Demokratie und Wachstum
- Analyse von Polen als Transformationsland
- Zusammenfassende Schlussfolgerungen zur positiven Rolle der Demokratie für das Wirtschaftswachstum
Zusammenfassung der Kapitel
- Kapitel 1: Die Einleitung stellt den Kontext des Themas dar und beleuchtet den Zusammenbruch des Sozialismus in Mittel- und Osteuropa sowie die Herausforderungen der Transformation zu Demokratie und Marktwirtschaft.
- Kapitel 2: Dieses Kapitel definiert die zentralen Begriffe "Wirtschaftswachstum" und "Demokratie" und erläutert ihre Bedeutung für die Analyse der Themenstellung.
- Kapitel 3: Hier werden die positiven Wirkungskanäle der Demokratie auf Wirtschaftswachstum beleuchtet, wobei verschiedene Kanäle wie ökonomische, polit-ökonomische und institutionen-ökonomische Kanäle analysiert werden.
- Kapitel 4: Dieses Kapitel untersucht das Wachstumsbeispiel Polens als Transformationsland und zeigt die positiven Auswirkungen der Demokratie auf den wirtschaftlichen Aufschwung nach dem Fall des Sozialismus.
Schlüsselwörter
Die Arbeit beschäftigt sich mit den zentralen Themen Wirtschaftswachstum und Demokratie im Kontext der Transformation von sozialistischen Staaten. Hierbei stehen insbesondere die positiven Wirkungskanäle der Demokratie auf das Wirtschaftswachstum im Vordergrund, sowie die empirische Analyse des Transformationslandes Polen. Die Arbeit behandelt Themen wie Zentralverwaltungswirtschaft, Marktbedürfnisse, Wirtschaftsreformen, Transformationsländer, BIP-Wachstum, sowie verschiedene ökonomische, polit-ökonomische und institutionen-ökonomische Kanäle.
Häufig gestellte Fragen
Fördert Demokratie das Wirtschaftswachstum?
Ja, die Arbeit argumentiert, dass demokratische Strukturen durch verschiedene Kanäle wie Rechtssicherheit und Investitionsanreize das Wachstum nachhaltig fördern können.
Warum wird Polen als Beispiel herangezogen?
Polen gilt als erfolgreiches Transformationsland, das nach dem Ende des Sozialismus durch demokratische Reformen ein starkes Wirtschaftswachstum erzielte.
Was sind institutionen-ökonomische Wirkungskanäle?
Diese Kanäle beziehen sich auf die Schaffung stabiler Institutionen, Eigentumsrechte und eine unabhängige Justiz, die das Vertrauen von Investoren stärken.
Wie unterschied sich das Wachstum in sozialistischen Zeiten?
In der Zentralverwaltungswirtschaft kam es oft zu Stagnation, da Marktbedürfnisse ignoriert wurden und Innovationen durch mangelnden Wettbewerb fehlten.
Welche Rolle spielt die Polit-Ökonomie bei der Transformation?
Die Polit-Ökonomie untersucht, wie politische Entscheidungen und Mehrheitsverhältnisse wirtschaftliche Reformen beeinflussen oder ermöglichen.
Gibt es empirische Belege für den Zusammenhang von Demokratie und Wachstum?
Die Arbeit stellt verschiedene empirische Forschungsergebnisse vor, die zeigen, dass ehemals autoritäre Staaten nach der Demokratisierung oft höhere Wachstumsraten aufweisen.
- Quote paper
- Yu An (Author), 2016, Wachstum und Demokratie. Demokratie als Motor nachhaltigen Wirtschaftswachstums von ehemals sozialistischen Staaten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/902105