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Schöpfung und Evolution in der Theosophie

Erklärt anhand des Werkes "Die Urgestalt" von Edgar Dacqué

Title: Schöpfung und Evolution in der Theosophie

Term Paper , 2007 , 32 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Jennifer Dacqué (Author)

Philosophy - Miscellaneous
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Die Arbeit behandelt Schöpfungsmythos und die Evolutionslehre in der theosophischen Weltanschauung. Konkret wird die klassische fernöstliche Lehre anhand eines christlich geprägten Werkes von dem Theosophen und Naturwissenschaftler Edagr Dacqué erörtert. So verschmelzen Geistes- mit Naturwissenschaften.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG / VORWORT

2 THEOSOPHIE

2.1 GESCHICHTE DER THEOSOPHIE

2.2 GRUNDLAGEN DER THEOSOPHISCHEN WELTANSCHAUUNG

2.3 THEOSOPHIE UND WISSENSCHAFT

2.4 THEOSOPHIE UND EVOLUTION

2.4.1 Ursprüngliche menschliche Evolution in der Theosophie

2.5 EXKURS: DIE THEOSOPHISCHE GESELLSCHAFT

3 EDGAR DACQUÉ

3.1 EINE KURZBIOGRAPHIE

3.2 SCHÖPFUNG UND EVOLUTION BEI DACQUÉ

4 „DIE URGESTALT“

4.1 INHALT UND AUSSAGE

4.1.1 Schöpfung, Fall, Erlösung“

4.1.2 Naturgeschichte und Völkerleben

4.1.3 Unerlöster und erlöster Geist

4.2 DAS WERK IM THEOSOPHISCHEN KONTEXT

4.3 EINE VERGLEICHENDE ANALYSE

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Werk „Die Urgestalt“ von Edgar Dacqué, um dessen theosophisch geprägte Schöpfungs- und Evolutionslehre zu analysieren. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie naturwissenschaftliche Erkenntnisse und metaphysische Konzepte zu einem interdisziplinären Verständnis der Menschheitsgeschichte zusammengeführt werden können.

  • Grundlagen und Geschichte der Theosophie
  • Die Synthese aus Naturwissenschaft, Religion und Philosophie bei Edgar Dacqué
  • Analyse des Werkes „Die Urgestalt“ hinsichtlich Schöpfung, Fall und Erlösung
  • Kritik an rein materialistischen Evolutionsmodellen
  • Die Bedeutung von Zeit und Polarität im kosmischen Gesamtplan

Auszug aus dem Buch

4.1.1 Schöpfung, Fall, Erlösung“

Der erste Abschnitt des Werkes befasst sich explizit mit der ursprünglichen Schöpfung und ist stark an die biblische Genesis angelehnt. Dacqué analysiert die Schaffung des Seins anhand des theosophischen Konzeptes des Logos (also des Urgedanken, der langfristig zur materiellen Schöpfung führte) und erklärt, im Folgenden die Entstehung der Bi-Polarität des Seins. Hierbei bezieht er sich auf den klassischen christlichen Ansatz des Widerspruchs zwischen „gut“ und „böse“ der (ausgelöst vom Fall des Engels Luzifer) die Grundlage des Gedanken von Himmel und Hölle habe entstehen lassen. Edgar Dacqué erklärt diesen Vorgang als zwangsläufige Folge eines Schöpfungsaktes. Um zu „erschaffen“ bedürfe es im Bewusstsein der göttlichen Allmacht eines Ja-Gedanken. Doch wer bewusst „ja“ sagt muss auch erkennen, dass ein „nein“ möglich ist. Das Ur-Nein bildet demnach einen ebenbürtigen Pol zum Ur-Ja und ist somit ebenso Teil der göttlichen Offenbarung. Dacqué erklärt:

„So ist im Urstand das Nein so heilig wie das Ja, denn beides ist volles Erleben in Gott. Da kann man diese beiden Erzpole noch nicht schlechthin das Gute und das Böse nennen, wie späterhin, wo sie sich in feindlichem Gegensatz begegnen werden in der nachparadiesischen Welt.“

Dass wir das Ja als grundpositiv empfinden, läge an dessen Substanz gebender Kraft, die schließlich zur Materialisierung der Welt in der paradiesischen Form führe. Bevor jedoch die Substanz entstand, so Dacqué, bildeten sich die Ur-Wesen der Natur aus dem göttlichen Schöpfergedanken: Die Ur-Sonne (die in dieser Form nicht als der physikalische Stern „Helios“ angesehen werden kann, sondern als „geistleibliche Ursonnenheit“ und auch der Ur-Mensch als letzte, krönende Schöpfung Gottes in der die Menschennatur gottebenbildlich geworden war und die Gesamtschöpfung als solches beendete.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG / VORWORT: Die Autorin legt ihre persönlichen und akademischen Motive für die Beschäftigung mit Edgar Dacqué und der Theosophie dar.

2 THEOSOPHIE: Dieses Kapitel erläutert den historischen Hintergrund, die grundlegende Weltanschauung der Theosophie sowie ihre Synthese aus Religion, Philosophie und Wissenschaft.

3 EDGAR DACQUÉ: Es erfolgt eine biografische Einordnung von Edgar Dacqué sowie eine Einführung in seinen speziellen Ansatz, Evolution mit metaphysischen Aspekten zu verknüpfen.

4 „DIE URGESTALT“: Das Hauptkapitel analysiert Dacqués Werk tiefgehend hinsichtlich Schöpfung, Zeitverständnis, der Rolle Christi und der interdisziplinären Methode.

Schlüsselwörter

Theosophie, Edgar Dacqué, Schöpfungsgeschichte, Evolution, Metaphysik, Logos, Bi-Polarität, Ur-Mensch, Geist, Materie, interdisziplinäre Forschung, Zeitsignaturen, Erlösung, Weltanschauung, Naturwissenschaft

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der theosophischen Schöpfungs- und Evolutionslehre, konkret erläutert anhand des Werkes „Die Urgestalt“ von Edgar Dacqué.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit behandelt die Zusammenführung von Naturwissenschaft und Spiritualität, die Bedeutung des Logos, das Konzept der Polarität sowie die metaphysische Deutung der Menschheitsentwicklung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Dacqués interdisziplinären Ansatz darzustellen und zu zeigen, wie er biblische Mythen mit naturwissenschaftlichen Theorien synthetisiert.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine geisteswissenschaftliche Analyse, welche die philosophischen und theosophischen Lehren Dacqués mit modernen naturwissenschaftlichen Erkenntnissen wie der Evolutionstheorie und der Relativitätstheorie vergleicht.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Entstehung der Welt, den Fall des Menschen, die Rolle Jesu Christi als „Urgestalt“ sowie das Verständnis von Zeit und Evolution bei Dacqué.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind insbesondere Theosophie, Schöpfung, Evolution, Metaphysik, Polarität, Logos und interdisziplinäre Forschung.

Inwiefern unterscheidet sich Dacqué von der gängigen Theosophie?

Dacqué integriert seine umfassende naturwissenschaftliche Fachbildung in seine Theorien, während die allgemeine theosophische Lehre häufiger auf rein mystisch-spirituellen Annahmen basiert.

Welche Bedeutung hat das Konzept der „Zeitsignaturen“?

Dacqué erklärt damit die verschiedenen Entwicklungsphasen der Erde und des Menschen, die jeweils von bestimmten Lebensformen und einem göttlichen Plan bestimmt sind.

Warum spielt die christliche Lehre eine so große Rolle für Dacqué?

Dacqué erachtete die biblischen Symbole als besonders treffend und geeignet, um die metaphysischen Prozesse der Schöpfung und Erlösung anschaulich zu machen.

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Details

Title
Schöpfung und Evolution in der Theosophie
Subtitle
Erklärt anhand des Werkes "Die Urgestalt" von Edgar Dacqué
College
University of Dortmund  (Institut für Journalistik )
Course
Ethik
Grade
1,3
Author
Jennifer Dacqué (Author)
Publication Year
2007
Pages
32
Catalog Number
V88249
ISBN (eBook)
9783638069946
Language
German
Tags
Schöpfung Evolution Theosophie Ethik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jennifer Dacqué (Author), 2007, Schöpfung und Evolution in der Theosophie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/88249
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